Variationen der Macht
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 25
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
In den Sozialwissenschaften im Allgemeinen und in der Politikwissenschaft im Besonderen ist kein Gegenstand an sich vor der Macht geschützt. Denn alles könnte immer auch eine Frage der Macht sein. Weil der Begriff „Macht“ so einen universellen Zugriff auf die Analysierbarkeit des Sozialen bietet, gehört er zu den Schlüsselbegriffen der Politikwissenschaft. Trotz seiner universellen Anwendbarkeit gilt Macht aber gerade in analytischer Hinsicht auch als ein problematisches, weil wenig trennscharfes Konzept. Dem Chor der Klagen über eine mangelnde Trennschärfe des Macht-Begriffs steht jedoch eine weit verbreitete Anwendung gegenüber. Schon 1969 hat Niklas Luhmann behauptet, dass die Macht der Macht geradezu davon lebe, dass man nicht genau weiß, um was es sich eigentlich handelt. Mit dieser Einschätzung steht Luhmann bis heute zwar nicht ganz allein. Doch folgen diesen Diagnosen häufig dann wieder zahlreiche Versuche, Macht theoretisch zu präzisieren. Die Beiträge in diesem Sammelband zeigen, dass es vielleicht weniger die Trennschärfe des Begriffs als die Pluralität der Theoriebildung ist, die sich heute als Variationen der Macht darstellen. In den Variationen der Macht spiegelt sich so die multi-paradigmatische Grundkonstellation zeitgenössischer soziologischer und politischer Theorie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7006-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3841-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8 André Brodocz, Stefanie Hammer
- Max Webers Spiegelkabinett der Macht Kein Zugriff Seiten 9 - 22 André Brodocz
- Macht/Konstitution. Politische Theorie mit Spinoza Kein Zugriff Seiten 23 - 41 Martin Saar
- Über die zwei Seiten der Macht. Zum Machtbegriff Hannah Arendts Kein Zugriff Seiten 41 - 57 Julia Schulze Wessel
- Negative Theoriesymbiose. Die Machtmodelle von Niklas Luhmann und Michel Foucault im Vergleich Kein Zugriff Seiten 57 - 75 Renate Martinsen
- Macht aus relationaler Perspektive. Netzwerk- und Konventionstheorien im Vergleich Kein Zugriff Seiten 75 - 94 Holger Straßheim
- Subjektivation: Zwischen Unterwerfung und Handlungsmacht Kein Zugriff Seiten 95 - 113 Oliver Flügel-Martinsen
- Doing Sustainability. Die Macht des Subjekts als konstitutives Element diskursiver Unternehmensmacht Kein Zugriff Seiten 113 - 131 Antonia Graf
- Macht nach dem Mai '68. Eine Metatheorie Kein Zugriff Seiten 131 - 146 Holger Zapf
- Anthropologische Grundlagen der Machttheorie Kein Zugriff Seiten 147 - 163 Andreas Anter
- Grammatik der Macht. Funktionslogische Implikationen der Machtkonzeptionen Bourdieus und Foucaults Kein Zugriff Seiten 163 - 181 Marlen Gnerlich
- Macht in ethnomethodologischer Sicht Kein Zugriff Seiten 181 - 199 Werner J. Patzelt
- Auf den Spuren der Deutungsmacht. Ein konzeptioneller Vorschlag zur empirischen Analyse mit Text Mining Kein Zugriff Seiten 199 - 222 Gary S. Schaal
- Transitive und intransitive Macht Kein Zugriff Seiten 223 - 243 Gerhard Göhler
- Die Macht der Machtbeobachtung Kein Zugriff Seiten 243 - 261 Maik Herold
- ‘O'Brien vs. Bartleby’ oder ‘Von einem Sprachspiel zum anderen’. Macht in kommunikationstheoretischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 261 - 276 Alexander Weiß
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 277 - 280





