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Monographie Kein Zugriff
Trauma und kollektives Gedächtnis
- Autor:innen:
- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 01.10.2008
Zusammenfassung
Können auch Kollektive ein Trauma erleiden? Um eine Antwort zu finden, wird einerseits der Traumabegriff genauer untersucht, andererseits geht es um die wichtige Frage, was wir eigentlich über kollektiv wirksame psychische Prozesse wissen: Massenpsychologie, kollektive Identität und kollektives Gedächtnis sind dafür Schlüsselkonzepte - nicht nur für die Sozialpsychologie -, die hier verständlich dargestellt und dann auf das Trauma bezogen werden. An Beispielen wie dem 11. September, dem Amselfeld-Mythos, dem Trauma der Sklaverei und dem Holocaust wird herausgearbeitet, wie unterschiedlich die Phänomene sind, die sich hinter dem Begriff des »kollektiven Traumas« verbergen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- Erscheinungsdatum
- 01.10.2008
- ISBN-Print
- 978-3-89806-866-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6685-5
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 315
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Geleitwort Kein Zugriff Seiten 19 - 22
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 23 - 28
- Worum es in diesem Kapitel geht Kein Zugriff
- 1.1 Definitionen und Definitionsprobleme Kein Zugriff
- 1.2 Individuelle Trauma-Phänomene Kein Zugriff
- 1.3.1 Formen indirekter Traumatisierung im Überblick Kein Zugriff
- 1.3.2 Transgenerationelle Weitergabe des Holocaust-Traumas Kein Zugriff
- 1.3.3 Auswirkungen von NS und Holocaust auf der Täterseite Kein Zugriff
- 1.3.4 Weitergabe ist nicht gleich »Trauma«: Parallelisierungen und Differenzierungen Kein Zugriff
- 1.4.1 Der Traumatisierte erinnert alle an das Trauma Kein Zugriff
- 1.4.2 Der öffentliche Umgang mit der Schuld Kein Zugriff
- 1.4.3 Rehabilitation der Überlebenden – Gedenken an die Toten Kein Zugriff
- 2.1 Trauma als moralisches, soziales, juristisches und politisches Problem Kein Zugriff
- 2.2 Die Problematisierung der Einordnung: Trauma als Pathologisierung und Nivellierung Kein Zugriff
- 2.3 Chancen der Einordnung: Trauma und Anerkennung Kein Zugriff
- 2.4 Trauma als Rahmenmodell:Ein möglicher Kompromiss Kein Zugriff
- 3.1.1 Kollektive Wunden? – Zur Übertragbarkeit grundlegender Definitionsmerkmale Kein Zugriff
- 3.1.2 Trauma-Phänomene und trauma-analoge Prozesse auf Kollektiv-Ebene Kein Zugriff
- 3.1.3 Indirekte Traumatisierung, Identifikation und symbolische Präsenz des Traumas Kein Zugriff
- 3.1.4 Kollektivtrauma als Fortsetzung der Medikalisierung: Gesellschaften als Patienten Kein Zugriff
- 3.2.1 New York: »Disaster Mental Health« Kein Zugriff
- 3.2.2 Verwundung der unverwundbaren USA Kein Zugriff
- 3.2.3 Angriff und Trauma der westlichen Welt? Kein Zugriff
- 3.2.4 Ausdehnung und Wirkungsweisen des 9/11-Traumas Kein Zugriff
- 4 Zusammenfassung von Kapitel I Kein Zugriff
- Worum es in diesem Kapitel geht Kein Zugriff
- Vorbemerkung: Die Masse als Projektionsfläche Kein Zugriff
- 1.1.1 Freud als Sozialpsychologe Kein Zugriff
- 1.1.2 Massenpsychologie vor Freud Kein Zugriff
- 1.1.3 Massenpsychologie mit Freud Kein Zugriff
- 1.2.1 Beunruhigende Beobachtungen als Ausgangspunkt Kein Zugriff
- 1.2.2 Massenpsychologische Annahmen über die NS-Zeit Kein Zugriff
- 1.2.3 Die Unfähigkeit:Abwehr von Erinnerung, Trauer und Schuld Kein Zugriff
- 2.1 Krieg erfüllt psychosoziale Funktionen Kein Zugriff
- 2.2 Identifikation und Führer aus selbstpsychologischer Sicht Kein Zugriff
- 2.3 Schuld, Scham und die Umkehrung des Gewissens Kein Zugriff
- 3 Großgruppenidentität, gewählte Traumata und gewählte Ruhmesblätter Kein Zugriff
- 4.1 Ethnopsychoanalyse als Massenpsychologie Kein Zugriff
- 4.2 Die gesellschaftlichen Produktion von Unbewußtheit (Erdheim) Kein Zugriff
- 5.1.1 Psychoanalytische Erklärungen für den Zusammenhalt von Kollektiven Kein Zugriff
- 5.1.2 Die »Mobilisierbarkeit« von Kollektiven: Massenpsychologie im engeren Sinne Kein Zugriff
- 5.2.1 Massenpsychologisch missbrauchbare Trauma-Narration: Der Amselfeld-Mythos Kein Zugriff
- 5.2.2 Die »Unfähigkeit zu trauern« als Abwehr von Melancholie: traumatische Kränkung? Kein Zugriff
- 6 Zusammenfassung von Kapitel II Kein Zugriff
- Vorbemerkung: Kollektives Trauma und kollektive Identität als verwandte Fehlschlüsse Kein Zugriff
- 1.1 Identität als allzu beliebter Schlüsselbegriff Kein Zugriff
- 1.2 Die Kritik starrer Identitätskonzepte: Dezentrierungen Kein Zugriff
- 1.3 Modifikationen des Identitätsbegriffs Kein Zugriff
- 2.1 »Kollektive Identität«als situationsspezifische Aktivierung Kein Zugriff
- 2.2 Erkenntnispolitische und theoretische Schwierigkeiten Kein Zugriff
- 2.3 Zum Phänomen der Identitätspolitiken allgemein Kein Zugriff
- 2.4 Nationalistische Identitätspolitik und die Erfindung von Identität Kein Zugriff
- 2.5 Subversive Identitätspolitik und die Neubewertung von »unterdrückter« Geschichte Kein Zugriff
- 3.1.1 Verwandte theoretische Probleme –verwandte Konsequenzen? Kein Zugriff
- 3.1.2 Trauma als aktivierbares Identitätsmerkmal Kein Zugriff
- 3.1.3 Echte und anonyme Kollektive Kein Zugriff
- 3.1.4 Trauma, Anerkennung und Identitätspolitiken Kein Zugriff
- 3.2.1 Kulturelles Trauma – aus der kultursoziologischen Perspektive Jeffrey Alexanders Kein Zugriff
- 3.2.2 Anwendungsperspektive: Wessen »kulturelles Trauma« ist der Holocaust? Kein Zugriff
- 3.3.1 Zwischen konkreter Erfahrungund kultureller Artikulation Kein Zugriff
- 3.3.2 Varianten von auf die kollektive Identität beziehbarenTraumen Kein Zugriff
- 4 Zusammenfassung von Kapitel III Kein Zugriff
- Worum es in diesem Kapitel geht Kein Zugriff
- 1.1.1 Maurice Halbwachs: Mémoire collective Kein Zugriff
- 1.1.2 Walter Benjamin: Eingedenken Kein Zugriff
- 1.2.1 Die Unterscheidung zwischen kulturellemund kommunikativem Gedächtnis Kein Zugriff
- 1.2.2 Das Kulturelle Gedächtnis und seine identitätspolitische Funktion Kein Zugriff
- 1.2.3 Kommunikatives Gedächtnis, Soziales Gedächtnis und Soziale Erinnerungspraxis Kein Zugriff
- 2.1.1 Historische Repräsentation nach dem »linguistic turn« Kein Zugriff
- 2.1.2 Repräsentation des Holocaust Kein Zugriff
- 2.2 Massenverbrechen und Historischer Relativismus Kein Zugriff
- 2.3 Den Ermordeten gerecht werden: Der Repräsentationsversuch von Saul Friedländer Kein Zugriff
- 3.1 Untersuchungsfelder: Wo findet kollektives Erinnern statt? Kein Zugriff
- 3.2 Erinnerungsformen: Was findet statt? Kein Zugriff
- 3.3 Narrative Psychologie und »temporale Sinnbildung« Kein Zugriff
- 4.1.1 Kollektivierung von Erinnerung als normal gewohnte Verarbeitung? Kein Zugriff
- 4.1.2 Gedächtnismodi als Traumaformen: kulturelles, kommunikatives, soziales Trauma? Kein Zugriff
- 4.1.3 Wahrheit, Gedächtnis und Trauma Kein Zugriff
- 4.1.4 Sprengt Trauma die Mustererzählung oder wird Trauma zur Mustererzählung? Kein Zugriff
- 4.1.5 Trauma und die rhetorische Funktion von Erinnerungen Kein Zugriff
- 4.1.6 Alles Soziale ist Erinnern, aber nicht alles Erinnern ist ein Trauma Kein Zugriff
- 4.1.7 Der Anspruch der Vergangenheit an die Nachgeborenen Kein Zugriff
- 4.2 Fallbeispiel: Kollektives Gedächtnis und Sklaverei Kein Zugriff
- 4.2.1 Tragische und progressive Bezugnahme in den 1920er-Jahren Kein Zugriff
- 4.2.2 Postkoloniale Trauer als posttraumatische Trauer? Kein Zugriff
- 5 Zusammenfassung von Kapitel IV Kein Zugriff
- 1 »Leiden vergleichen«: Holocaust, Ethik und die Grenzen wissenschaftlicher Begriffsbildung Kein Zugriff
- 2.1 Das Trauma des Einzelnen und das Trauma des Kollektivs: zwischen erlebtem und gewähltem Trauma Kein Zugriff
- 2.2 Die Aneignung von Trauma: Trauma, kollektive Identifikation und Zugehörigkeit Kein Zugriff
- 2.3 Die Instrumentalisierbarkeit von Trauma: Trauma als kollektiv akzeptierte Narration Kein Zugriff
- 3.1 Opfer als Täter von morgen? –Variationen kollektiver Kränkungen Kein Zugriff
- 3.2 Trauer und Gedenken statt Trauma und Therapie Kein Zugriff
- Schluss: Für ein reflexives Erinnern Kein Zugriff Seiten 285 - 288
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 289 - 292
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 315





