Autoritarismus
Kritische Theorie und Psychoanalytische Praxis- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Autoritäre Fixierung ist für rechtsextreme Einstellungen und rassistische Gewalt zweifellos konstitutiv. Allerdings bezieht sich die Forschung heute kaum noch auf die Psychoanalyse, obwohl es den Autoren der ersten kritischen Studie zu »Autorität und Familie« als ausgemacht galt, dass ohne die »moderne Tiefenpsychologie« die Wirkung der Gesellschaft auf die in ihr lebenden Subjekte nicht gründlich begriffen werden könne. Wenn Autoritarismus ohne diese Tiefendimension gedacht wird, wie es seit etlichen Jahren geschieht, gerät auch die Tiefenwirkung der Gesellschaft auf die Subjekte aus dem Blick.
Das Phänomen des heutigen Populismus zeigt, dass es noch immer autoritäre Führer gibt, auch wenn sich die Bedingungen geändert haben. Wie aber entsteht der autoritäre Charakter heute? Gedeiht er womöglich gerade unter permissiv-neoliberalen Bedingungen? Gehört zu ihm die Wiederkehr vorbürgerlicher Stammeskulturen auf Hightech-Niveau? Wie ist eine demokratische Gesellschaft zu verstehen, die jene autoritäre Dynamik, durch die sie bedroht wird, immer wieder selbst hervorbringt? Diese Fragen beleuchten die AutorInnen mithilfe der Kritischen Theorie und mit psychoanalytischem Instrumentarium.
Mit Beiträgen von Wolfgang Bock, Micha Böhme, Johannes Buchholz, Matthias Burchardt, Mahrokh Charlier, Helmut Dahmer, Oliver Decker, Lutz Eichler, Angelika Ebrecht-Laermann, Steffen Elsner, Philipp Lenhard, Jérôme Seeburger und Christoph Türcke
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2870-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7491-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 225
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Autoritärer Charakter und autoritärer Staat Kein Zugriff Seiten 13 - 28Autor:innen:
- Einzelkämpfer – Wiedergänger des Autoritarismus? Kein Zugriff Seiten 29 - 48Autor:innen:
- Wer hat das Abjekt verschreckt? – Vom abgefallenen Subjekt zum fallenden Objekt. Kommentar zum Beitrag von Angelika Ebrecht-Laermann Kein Zugriff Seiten 49 - 66Autor:innen:
- Autorität und Postmigranten Kein Zugriff Seiten 67 - 80Autor:innen:
- Aggression, Dominanz und Autoritätsverlust – Die Zivilisierung der Tradition. Kommentar zum Beitrag von Mahrokh Charlier Kein Zugriff Seiten 81 - 90Autor:innen:
- Falsche Propheten. Zur Aktualität der Demagogiestudien von Leo Löwenthal und Norbert Guterman Kein Zugriff Seiten 91 - 112Autor:innen:
- Der Agitator der Prophetenstudien als Vorbild des »Managers« und »Politikers«. Kommentar zum Beitrag von Philipp Lenhard Kein Zugriff Seiten 113 - 122Autor:innen:
- Vater Staat und Mutterland. Autoritarismus als gescheiterte adoleszente Triangulierung Kein Zugriff Seiten 123 - 152Autor:innen:
- Im Spiegelkabinett der Narzissmustheorie. Kommentar zum Beitrag von Lutz Eichler Kein Zugriff Seiten 153 - 162Autor:innen:
- Verträge, Prozeduren, Trainingsräume. Versuch über den pädotechnologischen Autoritarismus Kein Zugriff Seiten 163 - 176Autor:innen:
- Autoritarismus in Deutschland. Das Gruppenexperiment 1950–1955 Kein Zugriff Seiten 177 - 198Autor:innen:
- Eine Podiumsdiskussion zum Beitrag von Wolfgang Bock Kein Zugriff Seiten 199 - 225Autor:innen: | | | |





