
Jederzeit besuchsfähig
Über Heimito von Doderer- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
«Ich habe», schreibt Wendelin Schmidt-Dengler einmal an seinen Freund und Kollegen Dietrich Weber, «mir Doderer durch die linke Kritik nicht austreiben lassen, ich lasse mir ihn nun auch nicht durch die neue rechte Hymnik wieder einreden. Diese Maxime tritt zu meinem ersten Fundamentalsatz hinzu: Mir sind die Laster Doderers lieber als die Tugenden seiner Kritiker.»
Um Doderers Laster schätzen zu können, bedarf es einer gründlichen Kenntnis seiner Werke, gepaart mit hintersinniger Ironie und einer großen Lust im Umgang mit den Texten. All diese Eigenschaften verband Wendelin Schmidt-Dengler in unnachahmlicher Weise, als Redner, als Autor und als Professor an der Universität Wien.
Seine Auseinandersetzung mit dem Autor erstreckte sich über vier Jahrzehnte. Auch das Wort «lebenslänglich» könne ihn, so bemerkte er einmal, im Zusammenhang mit Doderer keinesfalls «schrecken», im Gegenteil: «es soll so weitergehen»!
Mit diesem Band liegt nun eine Auswahl aus Wendelin Schmidt-Denglers Arbeiten zu Heimito von Doderer vor, die es – ein Wort des Autors aufgreifend – Lesern erlaubt, wesentlichen Orten im Schaffen dieses Ausnahmegermanisten jederzeit einen Besuch abzustatten.
«Jederzeit besuchsfähig zu sein: dies ist das comme-il-faut der Intelligenz.» (Heimito von Doderer 1953)
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-406-63852-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-63853-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 320
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Marathon-Lesung Kein Zugriff
- Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre (1951) Kein Zugriff
- Doderers Romantheorie und Die Wasserfälle von Slunj (1963) Kein Zugriff
- Die Dynamik der stehenden Bilder in Doderers Prosa Kein Zugriff
- Antrieb und Verzögerung. Zur Funktion der Parenthese in Doderers Epik: Anmerkungen zu Die Strudlhofstiege und Die Dämonen Kein Zugriff
- Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Wut. Heimito von Doderers Merowinger – Gegenentwurf zu seiner eigenen Romanwelt Kein Zugriff
- Heimito von Doderers «‹Ritter-Roman›» Das letzte Abenteuer Kein Zugriff
- Suchbilder – zum Bildnis der Louison Veik in Heimito von Doderers Roman Ein Mord den jeder begeht Kein Zugriff
- Zihaloides. Zu Heimito von Doderers kleinem Roman Die erleuchteten Fenster oder Die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal Kein Zugriff
- Tangenten an die Moderne. Zur Poetik der kleinen Form: Heimito von Doderer und die «Wiener Gruppe» Kein Zugriff
- «Man sollte nie mit dem Automobil über den Semmering fahren». Die Bahnfahrt als zentrales Motiv bei Heimito von Doderer Kein Zugriff
- Posaunenklänge: Lautes und Leises bei Doderer Kein Zugriff
- Entwicklungsschübe: Doderers bayerische Aufenthalte Kein Zugriff
- Das Verbrechen, die Verbrecher und der Autor als Leser. Zu Heimito von Doderers Romanfragment Der Grenzwald Kein Zugriff
- Ortlosigkeit: Zu einer markanten Differenz in Doderers Erzählkunst Kein Zugriff
- «Man muß nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.» Heimito von Doderers Auseinandersetzung mit Rilke Kein Zugriff
- Inselwelten. Zum Caféhaus in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff
- Nach-Lässiges Kein Zugriff
- Doderers Krisen Kein Zugriff
- Heimito von Doderer 1896–1966 Kein Zugriff
- Editorisches Nachwort Kein Zugriff
- Textnachweise Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Namenregister Kein Zugriff




