Politik in Italien: Vom Kartell zum Wettbewerb?
Parteien - Parlament - Regierung- Autor:innen:
- Reihe:
- Politika. Passauer Studien zur Politikwissenschaft, Band 5
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die turbulenten Umbrüche während der 1990er Jahre ließen Italien zum Experimentierfeld mit häufigen Wahlen, institutionellen Reformen, fluiden Parteiorganisationen und entsprechend reagierendem Wählerverhalten werden. Die Studie erforscht die Auswirkungen dieser Umbrüche im politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess im Dreieck von Parteien, Parlament und Regierung.
Untersucht werden insbesondere die Folgen der Wahlrechtsreformen für das Parteiensystem und darauf aufbauend die Effekte des veränderten Parteienwettbewerbs im politischen Prozess zwischen Parlament und Regierung. Leitmotiv ist dabei die Frage, ob die mit der Einführung der Mehrheitswahl verbundenen Ziele, u.a. Regierbarkeit und demokratische Kontrolle, erreicht wurden.
So wird die erste umfassende Analyse der aktuellen italienischen Politik vorgelegt, die Parteiensystem und zentrales politisches Entscheidungssystem verbindet. Über den Fall Italien hinaus werden damit Erkenntnisse über Effekte und Reichweite institutioneller Reformen sowie über das Verhältnis von Akteuren und Institutionen gewonnen.
Stefan Köppl forscht zum Vergleich politischer Systeme westlicher Demokratien und zur europäischen Integration.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6009-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3113-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Politika. Passauer Studien zur Politikwissenschaft
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 387
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4Autor:innen:
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 10Autor:innen:
- Tabellen Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen:
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Die italienische Demokratie im Wandel Kein Zugriff Seiten 17 - 20Autor:innen:
- Autor:innen:
- Ziele der Wahlrechtsreformer Kein ZugriffAutor:innen:
- Differenzierung der Fragestellung Kein ZugriffAutor:innen:
- Hypothesen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Untersuchungsgegenstand Kein ZugriffAutor:innen:
- Untersuchungszeitraum Kein ZugriffAutor:innen:
- Vorgehensweise Kein Zugriff Seiten 35 - 36Autor:innen:
- Zur Transition generell Kein Zugriff Seiten 36 - 41Autor:innen:
- Zu Wahlrecht und Parteiensystem Kein Zugriff Seiten 41 - 42Autor:innen:
- Zu Parlament und Regierung Kein Zugriff Seiten 42 - 45Autor:innen:
- Akteure und Institutionen Kein Zugriff Seiten 45 - 49Autor:innen:
- Demokratien zwischen Konsens und Mehrheit Kein Zugriff Seiten 49 - 56Autor:innen:
- Parteiensysteme und ihre Mechanik Kein Zugriff Seiten 56 - 60Autor:innen:
- Zur Betrachtung von italienischen Wahlergebnissen Kein Zugriff Seiten 61 - 63Autor:innen:
- Zum Zusammenhang von Wahlrecht und Parteiensystem Kein Zugriff Seiten 63 - 65Autor:innen:
- Autor:innen:
- Institutioneller Ausgangspunkt und Rahmen: das Wahlrecht von 1948 Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Parteienlandschaft der „Ersten“ Republik Kein ZugriffAutor:innen:
- Struktur und Besonderheiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Phasen und Entwicklung Kein ZugriffAutor:innen:
- Correntocrazia und partitocrazia Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Langfristige Hintergründe Kein ZugriffAutor:innen:
- Entwicklungen an den Rändern des Parteiensystems Kein ZugriffAutor:innen:
- Tangentopoli und die Auflösung des Parteienkartells Kein ZugriffAutor:innen:
- Entstehung neuer Parteien Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Referendumsbewegung Kein ZugriffAutor:innen:
- Das neue Wahlrecht von 1993 („Mattarellum“) Kein ZugriffAutor:innen:
- Auswirkungen der Reform Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenbilanz der Transition bis 1996 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Wahlergebnisse 1994-2001 Kein ZugriffAutor:innen:
- Entwicklung im Mitte-Links-Lager Kein ZugriffAutor:innen:
- Entwicklung im Mitte-Rechts-Lager Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Das Wahlrecht von 2005 („Porcellum“) Kein ZugriffAutor:innen:
- Wahlergebnisse 2006-2008 Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Entwicklung des Parteiensystems nach 2006 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Angebot an die Wähler Kein ZugriffAutor:innen:
- Konzentration der Stimmen und Sitze Kein ZugriffAutor:innen:
- Stärke und Relevanz dritter Pole Kein ZugriffAutor:innen:
- Parlamentarische Mehrheiten und Regierungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit: Bipolarisierung und zurück? Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Ausmaß und Entwicklung der Fragmentierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Gründe der persistenten Fragmentierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Intention und Umgehung einer Regelung: scorporo und liste civetta Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Parteien, Kandidaten und Gewählte Kein ZugriffAutor:innen:
- Angebot und Wahlentscheidung, Parteien und Wähler Kein ZugriffAutor:innen:
- Elektoraler Protest als Indikator Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Ziele und Wirkungen einer Reform Kein Zugriff Seiten 168 - 171Autor:innen:
- Bündnisse oder Parteien? Ein Parteiensystem mit Januskopf Kein Zugriff Seiten 171 - 174Autor:innen:
- Untersuchungszeitraum und Vorgehen Kein Zugriff Seiten 175 - 178Autor:innen:
- Autor:innen:
- Regierung, Regierungsbildung und Regierungssturz Kein ZugriffAutor:innen:
- Parlament und Gesetzgebung Kein ZugriffAutor:innen:
- Institutionelle Reaktionen und Interaktionseffekte Kein ZugriffAutor:innen:
- Parlamentarische Eliten Kein Zugriff Seiten 184 - 189Autor:innen:
- Exekutive Eliten Kein Zugriff Seiten 189 - 194Autor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 194 - 195Autor:innen:
- Machtwechsel und Quasi-Direktwahl des Regierungschefs Kein Zugriff Seiten 195 - 198Autor:innen:
- Autor:innen:
- Kongruenz der Zusammensetzung Kein ZugriffAutor:innen:
- Regierungsbildung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Prägung der Regierungsbildung Kein ZugriffAutor:innen:
- Klare Mehrheiten? Kein Zugriff Seiten 206 - 209Autor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 209 - 210Autor:innen:
- Parlamentsstabilität Kein Zugriff Seiten 210 - 214Autor:innen:
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- Geschäftsordnungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Präsidentschaft der Kammern Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausschüsse Kein ZugriffAutor:innen:
- Bikameralismus Kein ZugriffAutor:innen:
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- Fragmentierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Fluktuation Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 227 - 228Autor:innen:
- Regierungsstabilität Kein Zugriff Seiten 228 - 236Autor:innen:
- Die Anzahl der Regierungsparteien Kein Zugriff Seiten 236 - 238Autor:innen:
- Der personelle Umfang der Regierung Kein Zugriff Seiten 238 - 243Autor:innen:
- Autor:innen:
- Heterogenität und Fragmentierung als Herausforderung Kein ZugriffAutor:innen:
- Neuverhandlung der Koalition als Modus der Konfliktregelung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Institutionelle Schwächen und Wandel Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Regierungschef in der „Ersten“ Republik Kein ZugriffAutor:innen:
- Strukturelle Veränderungen durch die Transition Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Regierungschef in der „Zweiten“ Republik Kein ZugriffAutor:innen:
- Gestärkt, aber nicht stark? Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 264 - 267Autor:innen:
- Der consociativismo der „Ersten“ Republik und die Reformziele Kein Zugriff Seiten 267 - 271Autor:innen:
- Autor:innen:
- Initiativen und ihr Erfolg Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetze Kein ZugriffAutor:innen:
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- Übertragung legislativer Kompetenzen auf die Regierung Kein Zugriff Seiten 293 - 298Autor:innen:
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- Die Vertrauensfrage in der Gesetzgebung Kein Zugriff Seiten 301 - 308Autor:innen:
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- Literatur Kein Zugriff Seiten 359 - 387Autor:innen:





