Wir-Intentionalität
Kritik des ontologischen Individualismus und Rekonstruktion der Gemeinschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- Praktische Philosophie, Band 75
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Wer verstehen will, was Sozialität ist, kann am Phänomen gemeinsamer Absichten, Empfindungen und Überzeugungen nicht vorbeigehen. Dieses Buch deckt die Denkschranken auf, die einer angemessenen Berücksichtigung dieses Phänomens in der Sozialontologie bisher im Wege gestanden haben. In einer kritischen Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen analytischen Handlungstheorie und anknüpfend an vielversprechende und bislang zu wenig beachtete Analyseansätze in der früheren Phänomenologie und Existentialphilosophie werden zentrale Elemente einer adäquaten Theorie gemeinsamer Intentionalität gesammelt. Dabei stellt sich u. a. heraus, daß unsere Blindheit gegenüber der Struktur gemeinsamer Intentionen selbst ein wesentliches Phänomen unseres gemeinsamen Daseins ist. Dieser Befund wird in einer kritischen Auseinandersetzung mit dem ökonomischen Verhaltensmodell diskutiert. 'Der Autor zeigt in seinem genau argumentierenden und bemerkenswert elegant geschriebenen Buch, dass es eine ontologische Dimension des 'Zusammenstimmens' gibt, die dafür sorgt, dass kollektives Handeln und sozialer Gemeinsinn auch dann zustande kommen, wenn jeder seinen eigenen Absichten und Zielen folgt.' Ludger Heidbrink in der Neuen Zürcher Zeitung
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-495-48490-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-99700-0
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Praktische Philosophie
- Band
- 75
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 488
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 36
- Gemeinschaftshandeln: Verhalten und Absicht Kein Zugriff
- Das Dilemma von Partizipation und Exklusion Kein Zugriff
- Vom Wir-Bewußtsein zur Gemeinschaft Kein Zugriff
- Reduktionismus: eine Sackgasse Kein Zugriff
- Beitragsintentionen Kein Zugriff
- Normativität, Dissidenz und das irreduzibel Gemeinsame Kein Zugriff
- »Kollektive Intentionalität« – ohne Kollektiv Kein Zugriff
- Wer hat Angst vor dem Kollektivsubjekt? Kein Zugriff
- Jenseits der »Cartesianischen Gehirnwäsche« Kein Zugriff
- Deutungskontroversen rund ums Dasein Kein Zugriff
- Die Gemeinsamkeit des Daseins Kein Zugriff
- Eigentliches und zerbrochenesWir Kein Zugriff
- Individualität zwischen Emanzipation und Integration Kein Zugriff
- Auf der Suche nach einem vernünftigeren Rationalitätsbegriff Kein Zugriff
- Rationalität-in-Beziehungen Kein Zugriff
- Die These vom »Zement der Gesellschaft« Kein Zugriff
- »Neidgenossenschaft« Kein Zugriff
- »ZerbrochenesWir« Kein Zugriff
- Schlußwort Kein Zugriff Seiten 449 - 455
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 456 - 470
- Namensindex Kein Zugriff Seiten 471 - 475
- Sachwortindex Kein Zugriff Seiten 476 - 488





