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Monographie Kein Zugriff

Utopia und Utopie

Thomas Morus, die Geschichte der Utopie und die Kontroverse um ihren Begriff
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die Sehnsucht nach besseren Welten prägt das Denken der Menschheit von Anfang an. Erst mit der „Utopia“ (1516) von Thomas Morus aber wurde das Wort geboren. Die vorliegende Studie fragt nach der Bedeutung von Morus’ Musterschrift für die Geschichte der Utopie und den Streit um die begriffliche Fassung des Phänomens. Das Ergebnis lautet: Eine Orientierung des Begriffs an Morus ergibt Sinn. Nicht aber, weil er das Wort erfunden und ein literarisches Genre begründet hat, sondern vor allem, weil sich aus seinem Werk auch die meisten Kriterien eines allgemeingültigen Begriffs ermitteln lassen. Darüber hinaus entwickelt die Studie ein Analyseraster, das als praktikables Instrumentarium künftiger Forschung dienen kann.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5840-4
ISBN-Online
978-3-8452-2933-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
540
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4 Thomas Schölderle
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6 Thomas Schölderle
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Thomas Schölderle
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Thomas Schölderle
    1. Zur Krise des Utopiebegriffs Kein Zugriff Seiten 15 - 18 Thomas Schölderle
    2. Etymologie und Utopievokabular Kein Zugriff Seiten 18 - 22 Thomas Schölderle
    3. Erkenntnisinteresse und methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 22 - 24 Thomas Schölderle
      1. Zu Morus’ Utopia: Wortschöpfung und Gattungsbegründung Kein Zugriff Seiten 24 - 26 Thomas Schölderle
      2. Denken als Utopie: Zur Geschichte einer Denktradition Kein Zugriff Seiten 26 - 28 Thomas Schölderle
      3. Denken über Utopie: Zur sozialwissenschaftlichen Begriffskontroverse Kein Zugriff Seiten 28 - 30 Thomas Schölderle
      4. Utopia und Utopie: Zum Versuch einer kriterienbasierten Utopiebestimmung Kein Zugriff Seiten 30 - 32 Thomas Schölderle
      1. Das Rätsel Kein Zugriff Seiten 33 - 35 Thomas Schölderle
      2. Biografischer Abriss Kein Zugriff Seiten 35 - 38 Thomas Schölderle
      3. Der Märtyrertod Kein Zugriff Seiten 38 - 45 Thomas Schölderle
      4. Die Schriften des Morus Kein Zugriff Seiten 45 - 55 Thomas Schölderle
      5. Der katholische Humanist – ein Fazit Kein Zugriff Seiten 55 - 58 Thomas Schölderle
      1. Grundzüge der Schrift Kein Zugriff Seiten 58 - 60 Thomas Schölderle
      2. Christlich-konservative Interpretationen Kein Zugriff Seiten 60 - 62 Thomas Schölderle
      3. Sozialistische Interpretationen Kein Zugriff Seiten 62 - 64 Thomas Schölderle
      4. Machtstaats-Kontroverse: Biografische contra textimmanente Interpretationen Kein Zugriff Seiten 64 - 67 Thomas Schölderle
      5. Mittelalterliche contra neuzeitliche Lesarten Kein Zugriff Seiten 67 - 69 Thomas Schölderle
      6. Humanistische Interpretationsperspektive – ein Fazit Kein Zugriff Seiten 69 - 71 Thomas Schölderle
      1. Komposition des Werkes Kein Zugriff Seiten 71 - 80 Thomas Schölderle
      2. Die Figuren der Utopia Kein Zugriff Seiten 80 - 89 Thomas Schölderle
      3. Die Intention: Auftakt der Diskussion Kein Zugriff Seiten 89 - 99 Thomas Schölderle
      1. Grundprinzipien der utopischen Ordnung und Modernität der Diskussion Kein Zugriff Seiten 99 - 109 Thomas Schölderle
      2. Geografie und Landesstruktur Kein Zugriff Seiten 109 - 112 Thomas Schölderle
      3. Erziehung, Bildung, Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 112 - 116 Thomas Schölderle
      4. Ethische Grundsätze Kein Zugriff Seiten 116 - 120 Thomas Schölderle
      5. Wirtschafts- und Sozialordnung Kein Zugriff Seiten 120 - 125 Thomas Schölderle
      6. Das politische und rechtliche System Kein Zugriff Seiten 125 - 127 Thomas Schölderle
      7. Außen- und Kriegspolitik Kein Zugriff Seiten 127 - 132 Thomas Schölderle
      8. Rationalität und Religion Kein Zugriff Seiten 132 - 143 Thomas Schölderle
      1. Erasmus’ »Lob der Torheit« und Morus’ »Utopia« – Entstehungskontexte Kein Zugriff Seiten 143 - 146 Thomas Schölderle
      2. Natur und Vernunft – das gemeinsame Anliegen Kein Zugriff Seiten 146 - 150 Thomas Schölderle
      3. Die Verabsolutierung zweier Lebensprinzipien – die gemeinsame Technik Kein Zugriff Seiten 150 - 152 Thomas Schölderle
      4. The Missing Link Kein Zugriff Seiten 152 - 153 Thomas Schölderle
      1. Wunsch- oder Furchtbild? – Die Utopia und die Idealstaats-These Kein Zugriff Seiten 153 - 158 Thomas Schölderle
      2. Gegen- oder Vorbild? – Zur Frage der Realisierungsdimension Kein Zugriff Seiten 158 - 161 Thomas Schölderle
      3. Ergebnis: Kritische Intention und rationales Experiment Kein Zugriff Seiten 161 - 163 Thomas Schölderle
      1. Bemerkung zum methodischen Vorgehen Kein Zugriff Seiten 164 - 166 Thomas Schölderle
      2. Zur Diskussion um die »Geburtsstunde« der Utopie Kein Zugriff Seiten 166 - 168 Thomas Schölderle
      1. Antike Mythologie und das Goldene Zeitalter Kein Zugriff Seiten 168 - 171 Thomas Schölderle
      2. Antike Staatsutopie: Platons »Politeia« Kein Zugriff Seiten 171 - 176 Thomas Schölderle
      1. Die begrifflichen Phänomene Kein Zugriff Seiten 176 - 178 Thomas Schölderle
      2. Joachim von Fiore und das »Dritte Zeitalter des Heiligen Geistes« Kein Zugriff Seiten 178 - 180 Thomas Schölderle
      3. Thomas Müntzer und der revolutionäre Chiliasmus Kein Zugriff Seiten 180 - 185 Thomas Schölderle
      1. Campanella: »Sonnenstaat« Kein Zugriff Seiten 185 - 193 Thomas Schölderle
      2. Andreae: »Christianopolis« Kein Zugriff Seiten 193 - 199 Thomas Schölderle
      3. Bacon: »Neu-Atlantis« Kein Zugriff Seiten 199 - 206 Thomas Schölderle
      1. Utopie und Kontraktualismus – die politische Welt als menschliche Konstruktion Kein Zugriff Seiten 206 - 210 Thomas Schölderle
      2. Utopie und Realisierungswille: Winstanleys »Gesetz der Freiheit« Kein Zugriff Seiten 210 - 218 Thomas Schölderle
      3. Anarchistischer Utopiediskurs: Foignys »Australien«-Utopie Kein Zugriff Seiten 218 - 223 Thomas Schölderle
      4. Individualisierung der Utopie: Schnabels »Insel Felsenburg« Kein Zugriff Seiten 223 - 233 Thomas Schölderle
      5. Vertragstheorie und Utopie: Zur Konvergenz bei Rousseau Kein Zugriff Seiten 233 - 243 Thomas Schölderle
      6. Von der Raum- zur Zeitutopie: Merciers »Das Jahr 2440« Kein Zugriff Seiten 243 - 252 Thomas Schölderle
      1. Zeitalter der Technik, Fortschrittsoptimismus und soziale Frage Kein Zugriff Seiten 252 - 255 Thomas Schölderle
      2. Saint-Simons Utopie einer harmonischen Industriegesellschaft Kein Zugriff Seiten 255 - 262 Thomas Schölderle
      3. Utopie und Realisierungsexperimente: Robert Owen Kein Zugriff Seiten 262 - 271 Thomas Schölderle
      4. Utopie und Frühsozialismus Kein Zugriff Seiten 271 - 273 Thomas Schölderle
      5. Utopie und wissenschaftlicher Sozialismus Kein Zugriff Seiten 273 - 278 Thomas Schölderle
      6. Utopie und Transformation: Morris’ »Kunde von Nirgendwo« Kein Zugriff Seiten 278 - 287 Thomas Schölderle
      1. Selbstkritik der Utopie: Orwells »1984« und die Dystopie Kein Zugriff Seiten 287 - 296 Thomas Schölderle
      2. Ökologischer Utopiediskurs: Callenbachs »Ökotopia« Kein Zugriff Seiten 296 - 306 Thomas Schölderle
      3. Feministischer Utopiediskurs: Piercys »Frau am Abgrund der Zeit« Kein Zugriff Seiten 306 - 316 Thomas Schölderle
      4. Wissenschaftliche Utopien? Systemtheorie und Diskursmodell Kein Zugriff Seiten 316 - 330 Thomas Schölderle
      1. Robert von Mohl und der Begriff »Staatsroman« (1845) Kein Zugriff Seiten 331 - 341 Thomas Schölderle
      2. Friedrich Kleinwächter: »Die Staatsromane« (1891) Kein Zugriff Seiten 341 - 344 Thomas Schölderle
      3. Arthur von Kirchenheim: »Schlaraffia politica« (1892) Kein Zugriff Seiten 344 - 347 Thomas Schölderle
      4. Eugen Heinrich Schmitt: »Der Idealstaat« (1904) Kein Zugriff Seiten 347 - 348 Thomas Schölderle
      5. Andreas Voigt: »Die sozialen Utopien« (1906) Kein Zugriff Seiten 348 - 352 Thomas Schölderle
      6. Zwischenfazit: Der Anachronismus der ersten Utopiegeschichten Kein Zugriff Seiten 352 - 353 Thomas Schölderle
      7. Lewis Mumford: »The Story of Utopias« (1922) Kein Zugriff Seiten 353 - 357 Thomas Schölderle
      8. Georg Quabbe: »Das letzte Reich« (1933) Kein Zugriff Seiten 357 - 361 Thomas Schölderle
      9. Hans Freyer: »Die politische Insel« (1936) Kein Zugriff Seiten 361 - 373 Thomas Schölderle
      10. Fazit: Analysedefizite der frühen Utopiechroniken Kein Zugriff Seiten 373 - 374 Thomas Schölderle
      11. Neuere Arbeiten in der Tradition klassisch-historischer Utopieforschung Kein Zugriff Seiten 374 - 377 Thomas Schölderle
      1. Gustav Landauer: »Die Revolution« (1907) Kein Zugriff Seiten 377 - 383 Thomas Schölderle
      2. Karl Mannheim: »Ideologie und Utopie« (1929) Kein Zugriff Seiten 383 - 394 Thomas Schölderle
      3. Ernst Bloch: »Das Prinzip Hoffnung« (1959) Kein Zugriff Seiten 394 - 401 Thomas Schölderle
      4. Fazit: Utopie als intentionale und sozialtransformatorische Kategorie Kein Zugriff Seiten 401 - 404 Thomas Schölderle
      1. Die Utopie im Lichte der Totalitarismustheorie Kein Zugriff Seiten 404 - 407 Thomas Schölderle
      2. Das Paradigma: Begriff und Kritik der Utopie bei Karl R. Popper Kein Zugriff Seiten 407 - 415 Thomas Schölderle
      3. Zum Muster konservativer Utopiekritik Kein Zugriff Seiten 415 - 418 Thomas Schölderle
      4. In den Spuren Poppers: Lothar Bossles »Soziologie des utopischen Denkens« Kein Zugriff Seiten 418 - 421 Thomas Schölderle
      5. Ende der Utopie? – Joachim Fest und die totalitäre Utopiekritik nach dem Scheitern des Realsozialismus Kein Zugriff Seiten 421 - 428 Thomas Schölderle
      6. Fazit: Totalitarismus und Utopie Kein Zugriff Seiten 428 - 430 Thomas Schölderle
      1. Utopia, Utopietradition, Utopiebegriffe – Zur Notwendigkeit einer Anknüpfung an das klassische Begriffsmuster Kein Zugriff Seiten 431 - 439 Thomas Schölderle
      2. Entstehungs- und Wirkungskontext der Utopie Kein Zugriff Seiten 439 - 441 Thomas Schölderle
      3. Selbstperzeption des Autors Kein Zugriff Seiten 441 - 443 Thomas Schölderle
      4. Flucht in die Nominaldefinition? Kein Zugriff Seiten 443 - 445 Thomas Schölderle
      5. Die vier Normierungsebenen Kein Zugriff Seiten 445 - 447 Thomas Schölderle
      6. Utopie als Idealtypus? Kein Zugriff Seiten 447 - 448 Thomas Schölderle
      1. Zum Inhalt der Utopie Kein Zugriff Seiten 448 - 459 Thomas Schölderle
      2. Zur Form der Utopie Kein Zugriff Seiten 459 - 464 Thomas Schölderle
      3. Zur Funktion der Utopie Kein Zugriff Seiten 464 - 471 Thomas Schölderle
      4. Zur Intention der Utopie Kein Zugriff Seiten 471 - 479 Thomas Schölderle
      1. Definition Kein Zugriff Seiten 479 - 481 Thomas Schölderle
      2. Abgrenzungen Kein Zugriff Seiten 481 - 485 Thomas Schölderle
      3. Binnendifferenzierungen Kein Zugriff Seiten 485 - 486 Thomas Schölderle
  5. Schlussbemerkung Utopia und die Aktualität utopischen Denkens Kein Zugriff Seiten 487 - 490 Thomas Schölderle
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 491 - 529 Thomas Schölderle
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 530 - 535 Thomas Schölderle
  8. Sachregister Kein Zugriff Seiten 536 - 540 Thomas Schölderle

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