
Max Weber
Preuße, Denker, Muttersohn- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Max Weber ist einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts, doch er war nicht unser Zeitgenosse. Wer ihn verstehen will, muss eintauchen in die bürgerlichen Lebenswelten einer vergangenen Zeit. Dirk Kaesler zeigt in seiner lang erwarteten, glänzend erzählten Biographie den Menschen Max Weber in seiner Epoche – den Jahren zwischen der Gründung des Deutschen Kaiserreichs und seinem Untergang.
Nur wenige andere Denker werden so häufig als Interpret unserer Gegenwart in Anspruch genommen wie Max Weber. Etwa, wenn es um die Frage geht, ob Politiker „Charisma“ haben oder nicht, wenn behauptet wird, dass Politik das „Bohren harter Bretter“ sei oder wenn erörtert wird, ob der Protestantismus „Schuld“ am Kapitalismus trage. Doch es war nicht unsere Welt, die Weber zu seinen Theorien inspirierte. Dirk Kaesler rekonstruiert die Entstehung von Webers Werk im Kontext der damaligen Ideen und Kontroversen, zeichnet seine wissenschaftlichen und politischen Aktivitäten nach und entschlüsselt eindrucksvoll den Menschen Max Weber. Dabei wird deutlich, wie sehr Leben und Werk dieses brillanten Theoretikers und düsteren Visionärs, dessen eigentliche Leidenschaft der Politik galt, geprägt waren durch seinen familiären Hintergrund, durch Vorfahren, Eltern und Verwandte, durch alte Kaufmannsdynastien, aufgeklärte Protestantinnen und einen pragmatischen Politiker.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-406-66075-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-66076-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 1009
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Ein Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Vor dem Vorhang Kein Zugriff Seiten 10 - 15
- Die Einäscherung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- Der Große Rahmen: Preußen, Bürgertum, Kapitalismus, Bürokratie. Das Leben eines Nachgeborenen Kein Zugriff Seiten 20 - 39
- Der Stammhalter Kein Zugriff Seiten 39 - 46
- Das alte Nest Kein Zugriff Seiten 46 - 51
- Der Erfurter Stadtrat und Landtagsabgeordnete Kein Zugriff Seiten 51 - 64
- Der nachgeborene Kaufmannssohn Kein Zugriff Seiten 64 - 93
- Die stolzen Weber aus Bielefeld Kein Zugriff Seiten 93 - 111
- Die liebliche Mädchenknospe aus Heidelberg Kein Zugriff Seiten 111 - 126
- Die reichen Hugenotten aus Frankfurt am Main Kein Zugriff Seiten 126 - 137
- Der «kleine Max» und seine ersten Geschwister Kein Zugriff Seiten 137 - 143
- Kaiserstadt Berlin Kein Zugriff Seiten 143 - 148
- «Draußen in Charlottenburg» Kein Zugriff Seiten 148 - 157
- Senior-Politiker Kein Zugriff Seiten 157 - 169
- Das altkluge Kind Kein Zugriff Seiten 169 - 191
- Der aktive Heidelberger Burschenschafter und eifrige Student Kein Zugriff Seiten 191 - 218
- Der Einjährig-Freiwillige Kein Zugriff Seiten 218 - 227
- Der Onkel: Der patriotische Liberale Kein Zugriff Seiten 227 - 243
- Die Tante: Die zweite Mutter Kein Zugriff Seiten 243 - 255
- Die Cousine: Verwandtschaftliche Liebesbande Kein Zugriff Seiten 255 - 267
- «Das Gefühl der Nichtigkeit» Kein Zugriff Seiten 267 - 281
- Bruder Alfred: Der Zweitgeborene Kein Zugriff Seiten 281 - 290
- Von der Familie zur Firma: Das Gesellenstück Kein Zugriff Seiten 290 - 307
- «Komm mit mir, mein hochherziger Kamerad»: Die Verlobung Kein Zugriff Seiten 307 - 317
- Marianne Schnitger: Die Gefährtin Kein Zugriff Seiten 317 - 333
- Vom Gemeineigentum zum Privateigentum: Das Meisterstück Kein Zugriff Seiten 333 - 345
- Von der Leibeigenschaft zum Agrarkapitalismus: Die Landarbeiter-Studien Kein Zugriff Seiten 345 - 362
- «Ihr wiegt Euch nicht in Träumen»: Die Oerlinghausener Hochzeit Kein Zugriff Seiten 362 - 378
- Die «Gefährten» Kein Zugriff Seiten 378 - 387
- Die Berufung Kein Zugriff Seiten 387 - 397
- Tod und Nacktheit: Max Klinger an den Wänden Kein Zugriff Seiten 397 - 407
- Die Antrittsvorlesung Kein Zugriff Seiten 407 - 413
- Die Börse Kein Zugriff Seiten 413 - 420
- Friedrich Naumann: Der Freund Kein Zugriff Seiten 420 - 445
- Else von Richthofen: Freundin der Ehefrau und Doktorandin Max Webers Kein Zugriff Seiten 445 - 455
- Arbeit Kein Zugriff Seiten 455 - 459
- Der Schnitt Kein Zugriff Seiten 459 - 468
- Der kranke Mann und die Dienerin Kein Zugriff Seiten 468 - 476
- Urach: Rekonvaleszenz einer «demolirten Festung» Kein Zugriff Seiten 476 - 486
- Else Jaffé: Die Kollegenfrau Kein Zugriff Seiten 486 - 495
- Silvester 1899: Auf der Suche nach Atlantis Kein Zugriff Seiten 495 - 500
- Webers Italien: Gegenwartsfroh und katholisch Kein Zugriff Seiten 500 - 515
- Römische Impressionen Kein Zugriff Seiten 515 - 522
- Die Protestantische Ethik: Die Berufenen Kein Zugriff Seiten 522 - 544
- Der Hunger nach sozialen Tatsachen und Theorien: «Geleitwort» und «Objektivitäts» - Aufsatz Kein Zugriff Seiten 544 - 555
- Wider die Vermengung von Wissenschaft und Werturteilen: Die «Wert(Urteils-)Freiheit» Kein Zugriff Seiten 555 - 563
- Bilder von Amerika Kein Zugriff Seiten 563 - 566
- Der Amerika-Reise erster Teil: Von Bremen nach St. Louis Kein Zugriff Seiten 566 - 591
- Der Amerika-Reise zweiter Teil: Von St. Louis nach Cherbourg Kein Zugriff Seiten 591 - 621
- Amerikanische Erträge Kein Zugriff Seiten 621 - 637
- «Scheinkonstitutionalismus» anstatt Demokratie: Russland nach der Revolution von 1905 Kein Zugriff Seiten 637 - 641
- Wien 1909: Die Verknechtung des Menschen durch die«Menschenmaschine» Kein Zugriff Seiten 641 - 647
- Der «Grundriss der Sozialökonomik»: «Diese gottverfluchte Tretmühle» Kein Zugriff Seiten 647 - 652
- «Ich glaube, die Gefahr ist groß, daß wir immer mehr aneinander vorbeireden»: Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie Kein Zugriff Seiten 652 - 667
- Der Schlagetot Kein Zugriff Seiten 667 - 674
- Die Heidelberger Kreise: Brutstätte des «Mythos von Heidelberg» Kein Zugriff Seiten 674 - 690
- Mina Tobler: «Tobelkind» und «Judit» Kein Zugriff Seiten 690 - 702
- Die Musiksoziologie: Das Material zur Freiheit Kein Zugriff Seiten 702 - 706
- (Keine) Irrungen, Wirrungen in Heidelberg Kein Zugriff Seiten 706 - 717
- (Keine) Ménage-à-trois Kein Zugriff Seiten 717 - 725
- Kokotten, Zauberweiber, Mandantinnen: Monte Verità Kein Zugriff Seiten 725 - 731
- Bürger, Abendmahlsgemeinde, Bourgeoisie: Die Stadt Kein Zugriff Seiten 731 - 737
- Der alte Löwe leckt Blut: August 1914 Kein Zugriff Seiten 737 - 747
- Auf Burg Lauenstein Kein Zugriff Seiten 747 - 752
- «Wissenschaft als Beruf» Kein Zugriff Seiten 752 - 761
- Wien, die anstrengende Großstadt Kein Zugriff Seiten 761 - 781
- «Der Sozialismus» Kein Zugriff Seiten 781 - 795
- Die Erlösung vom Leiden und die Herrschaft der Literaten: Zur Wirtschaftsethik Chinas Kein Zugriff Seiten 795 - 811
- Hinduistische Priesterherrschaft und sexueller «Zaubergarten»: Zur Wirtschaftsethik Indiens Kein Zugriff Seiten 811 - 824
- Pariavolk und Unheilspropheten: Zur Wirtschaftsethik des Antiken Judentums Kein Zugriff Seiten 824 - 833
- Die Vision von der okzidentalen Rationalisierung: Die «Vorbemerkung» Kein Zugriff Seiten 833 - 842
- «Soll heißen»: Die «Soziologischen Grundbegriffe» und ihre Anwendungsfelder Kein Zugriff Seiten 842 - 857
- Der politische Professor Kein Zugriff Seiten 857 - 870
- Der politische Berater: Die «Frankfurter Zeitung» Kein Zugriff Seiten 870 - 873
- «Politik als Beruf» Kein Zugriff Seiten 873 - 881
- Deutschlands verlorene Ehre: Die Fahrt nach Versailles Kein Zugriff Seiten 881 - 887
- In München und im Isartal Kein Zugriff Seiten 887 - 898
- Im Pelzmantel auf der Ofenbank: Universität und Schwabing Kein Zugriff Seiten 898 - 908
- «Belta, Vince!»: Die große Leidenschaft Kein Zugriff Seiten 908 - 919
- Der Freund, die Mutter, die Schwester, er selbst: Der Tod hält Ernte Kein Zugriff Seiten 919 - 924
- Bilder: Die der anderen und die eigenen Kein Zugriff Seiten 924 - 933
- Verwandtschaftstafeln Kein Zugriff Seiten 933 - 937
- Literaturhinweise Kein Zugriff Seiten 937 - 995
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 995 - 996
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 996 - 1006
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 1006 - 1009
- ZUM BUCH Kein Zugriff Seiten 1009 - 1009
- ÜBER DEN AUTOR Kein Zugriff Seiten 1009 - 1009




