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Monographie Kein Zugriff
Alessandro Magnasco (1667-1749)
Eine visuelle Religionsgeschichte- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Der Band entschlüsselt erstmals die „Religionsbilder“ des italienischen Malers Alessandro Magnasco (1667–1749) vom Übergang des Spätbarock zum Rokoko als bildhafte Argumente des Religionsdiskurses. Die Gemälde widmeten sich der Darstellung religiöser Praktiken so unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften wie der Juden, Christen – darunter auch Quäker – aber auch der Paganen und dem volkstümlichen Aberglauben.
Unter den Aspekten von Ikonographie, Pendantbildung und zeitgenössischer Rezeption untersucht Charlotte Mende, wieso bestimmte religiöse Riten Bildwürdigkeit erlangten. Welche Inspirationsquellen bedingten Magnascos eigenwillige Bilderfindungen und wie gingen die damaligen Sammler damit um?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-496-01662-5
- ISBN-Online
- 978-3-496-03072-0
- Verlag
- Reimer, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- II
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1 Kontextuelle Voraussetzungen: Der religionskomparatistische Wissenschaftsdiskurs Kein Zugriff
- 2 Methodische Hinführung zum visuellen Vergleich Kein Zugriff
- 3 Forschungsstand: Die Religionsbilder Alessandro Magnascos Kein Zugriff
- 1 Die Scuola della Dottrina Christiana im Dom zu Mailand: Streben nach Bildung, Glaubenswahrheit und kirchlicher Gemeinschaft Kein Zugriff
- 2 Die gemeinsame Suche nach Ursprüngen als verbindendes Element Kein Zugriff
- 3 Die Synagoge: Die Schule als Mittelpunkt des Glaubenslebens der Jüdischen Gemeinschaft und ihre Analogien zur Scuola della Dottrina Christiana Kein Zugriff
- 4 Die Entwicklung des Motivs der Synagoge und die Rolle Bernard Picarts Kein Zugriff
- 5 Pendantsynthese: »Ecclesia und Synagoge« unklassisch Kein Zugriff
- 1 Ursprung und Bedeutung des Motivs der Quäkerinnenpredigt im Œuvre Magnascos Kein Zugriff
- 2 Die Gemeinsamkeiten von Juden und Quäkern in der zeitgenössischen Wahrnehmung Kein Zugriff
- 3 Pendantsynthese: Vom wahren Christentum und vom Ende der Welt Kein Zugriff
- 4 Die Genese des Motivs der Quäkerinnenpredigt im Verhältnis zur Synagoge und der Scuola della Dottrina Christiana im Dom zu Mailand Kein Zugriff
- 5 Synagoge, Scuola Dottrina Christiana im Dom zu Mailand und Quäkerinnenpredigt: Die Grundzüge einer variablen Anschlussfähigkeit als Prinzip einer offenen Pendantkonstruktion Kein Zugriff
- 1 Das Jüdische Begräbnis: Dokumentation oder Diffamierung? Kein Zugriff
- 2 Das Bacchanal: Das Verständnis des antiken Paganismus zwischen Anerkennung einer Kultform und Abwertung als Aberglauben Kein Zugriff
- 3 Die Bewertung des antiken Paganismus in Montfaucons L’antiquité (1719–24) und Bernards/Picarts Cérémonies et Coutumes (1723–37) Kein Zugriff
- 4 Das Verhältnis zwischen den antiken Bacchanalien und dem antiken Judentum aus zeitgenössischer Perspektive Kein Zugriff
- 5 Pendantsynthese: Ein Exempel für Kulturähnlichkeiten und Zeremonialvermischung Kein Zugriff
- 6 Die zeitgenössische Auffassung von Aberglauben am Beispiel der gesellschaftlichen Randgruppen Bacchanten und Banditen Kein Zugriff
- 1 Der Triumph des Bacchus: Die visionäre Schau eines gefallenen Siegers Kein Zugriff
- 2 Der Triumph der Venus: Die Wollust schlägt die himmlische Liebe mit Blindheit Kein Zugriff
- 3 Pendantsynthese: Die Rationalisierung des Mythos zwischen Moralexempel, Göttersatire und Kunstspiel Kein Zugriff
- 4 Die Funktionen von Satire und Theaterreferenzen im Triumph-Pendant Kein Zugriff
- 1 Die synkretistische Deutung von Bacchus und Christus: Brot/Leib und Wein/Blut als natürliche Himmelsspeisen Kein Zugriff
- 2 Bacchus und Christus als göttlich auferstandene Heilsbringer und Lebensspender Kein Zugriff
- 1 Der Raub der Proserpina: Die irdische Liebe und das Laster der Begierde Kein Zugriff
- 2 Der Triumph des christlich-katholischen Glaubens: Die himmlische Liebe und ihr Ursprung in der Gnade Gottes Kein Zugriff
- 3 Pendantsynthese: Die Summe ist mehr als das Ganze ihrer Teile – Der Betrachter am Scheideweg zwischen irdischer und himmlischer Liebe Kein Zugriff
- 4 Inspirationsquellen der Bilderfindung: Peter Paul Rubens Eucharistie-Serie (1621–28) Kein Zugriff
- 1 Die Befragung im Kerker (1708/09) und der Einfluss Jacques Callots Les Misères et les Malheurs de la Guerre (1633) Kein Zugriff
- 2 Das Pendant Die Folter/Die Verurteilung (1730–35) und der Einfluss der Inquisitionsillustrationen Bernard Picarts (1723) Kein Zugriff
- 3 Die Visualisierung der Inquisitionsprozesse und die Aktualität der Inquisitionsfolter um 1700 Kein Zugriff
- 4 Pendantsynthese: Die Folter, Die Verurteilung und Die Übergabe der Galeerensklaven als Ausdruck einer weitgefassten Justizkritik – Picarts Inquisitionsillustrationen und ihre Relevanz für Magnasco Kein Zugriff
- 5 Von Callot zu Picart – Von der grundlegenden Ablehnung inhumaner Jurisprudenz zur Ablehnung der barbarischen Inquisition Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 223 - 238
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 239 - 306
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 307 - 326
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 327 - 329
- Register der behandelten Werke Magnascos Kein Zugriff Seiten 330 - 331
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 332 - 334
- Backcover Kein Zugriff Seiten II - II




