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Die Theorie des natürlichen Gesetzes bei Francisco de Vitoria. Francisco de Vitoria on Natural Law

Warum Autonomie der einzig mögliche Grund einer universellen Moral ist. Why Autonomy is the only Possible Foundation of a Universal Morality
Autor:innen:
Verlag:
 23.02.2015

Zusammenfassung

Moralische Autonomie – also die Idee, dass der Mensch selbst der Ursprung der Gesetze der Moral ist – gilt, einer weithin unangefochtenen Auffassung über die Geschichte der Moralphilosophie zufolge, als eine Erfindung der Neuzeit. Entsprechend wurde Francisco de Vitorias (ca. 1483–1546) Theorie des natürlichen Gesetzes bisher stets als eine vermeintlich ›typisch mittelalterliche‹ Grundlegung der Moral in der Natur oder im Willen Gottes interpretiert. Dagegen zeigt Spindler auf, dass Vitoria das natürliche Gesetz als Gesetz der praktischen Vernunft versteht und sich damit gegen ›typisch mittelalterliche‹ Theorien des natürlichen Gesetzes wendet: Autonomie ist für Vitoria der einzig mögliche Grund einer universellen Moral.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
Erscheinungsdatum
23.02.2015
ISBN-Print
978-3-7728-2677-1
ISBN-Online
978-3-7728-3076-1
Verlag
frommann-holzboog, Stuttgart
Reihe
Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit
Sprache
Deutsch
Seiten
284
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XXII
    1. 1.1 »... quae natura nobis impressit«: Das natürliche Gesetz als Gesetz der Natur bei Domingo de Soto Kein Zugriff
    2. 1.2 »... cujus legislator est Deus«: Das natürliche Gesetz als Gesetz Gottes bei Francisco Suárez Kein Zugriff
    3. 1.3 Konklusion Kein Zugriff
    1. 2.1 Die Position der Moralphilosophie im System der Wissenschaften Kein Zugriff
    2. 2.2 Der Handlungsbegriff als Grundbegriff der praktischen Wissenschaft Kein Zugriff
    3. 2.3 Die wissenschaftliche Grundlegung der Moralphilosophie in der Theorie des natürlichen Gesetzes Kein Zugriff
    4. 2.4 Handlungswissen und das Problem der Kontingenz Kein Zugriff
    5. 2.5 Das Verhältnis zwischen natürlichem Gesetz und Dekalog Kein Zugriff
    6. 2.6 Konklusion Kein Zugriff
    1. 3.1 Das Konzept einer praktischen Wissenschaft Kein Zugriff
    2. 3.2 Der Handlungsbegriff als Grundbegriff der praktischen Wissenschaft Kein Zugriff
    3. 3.3 Das Verhältnis von natürlichem Gesetz und Dekalog Kein Zugriff
    4. 3.4 Konklusion Kein Zugriff
    1. 4.1 Die vermögenspsychologische Verortung der Klugheit in ComSTh II–II, q. 47, a. 1–3 Kein Zugriff
    2. 4.2 Die Klugheit als Tugend in ComSTh II–II, q. 47, a. 4 Kein Zugriff
    3. 4.3 Die Klugheit als spezielle Tugend und ihr Verhältnis zu Synderesis und praktischer Wissenschaft in ComSTh II–II, q. 47, a. 5 Kein Zugriff
    4. 4.4 Ziel vs. Mittel: Synderesis, praktische Wissenschaft und Klugheit in ComSTh II–II, q. 47, a. 6–7 Kein Zugriff
    5. 4.5 Konklusion Kein Zugriff
    1. 5.1 Der Begriff des dominium sui actus in der Vorlesung De Indis Kein Zugriff
    2. 5.2 Der Begriff des usus rationis in der Vorlesung De eo, ad quod tenetur homo, cum primum venit ad usum rationis Kein Zugriff
    3. 5.3 Konklusion Kein Zugriff
    1. 6.1 Das natürliche Gesetz als Produkt der praktischen Vernunft in ComSTh I–II, q. 94, a. 1 Kein Zugriff
    2. 6.2 Das natürliche Gesetz und die natürlichen Neigungen des Menschen in ComSTh I–II, q. 94, a. 2 Kein Zugriff
    3. 6.3 Die verschiedenen Ebenen naturgesetzlicher Geltung in ComSTh I–II, q. 94, a. 4–6 Kein Zugriff
    4. 6.4 »necessarium habet gradus«: Die Frage nach der Möglichkeit einer dispensatio bei den Geboten des Dekalogs in ComSTh II–II, q. 57, a. 2 Kein Zugriff
    5. 6.5 »quia habet malitiam inseparabilem«: Die Frage nach der Möglichkeit einer dispensatio bei den Geboten des Dekalogs in ComSTh I–II, q. 100, a. 8 Kein Zugriff
    6. 6.6 Konklusion Kein Zugriff
    1. 7.1 »est contra naturalem inclinationem«: Das Verbot des Suizids und der Verweis auf die natürlichen Neigungen des Menschen Kein Zugriff
    2. 7.2 »est contra praeceptum decalogi«: Das Verbot des Suizids und der Verweis auf das Gebot ›Du sollst nicht töten!‹ Kein Zugriff
    3. 7.3 Konklusion Kein Zugriff
    1. 8.1 Die Fähigkeit zum Vernunftgebrauch als Fähigkeit zum moralischen Handeln Kein Zugriff
    2. 8.2 Wozu ist der Mensch aufgrund der Fähigkeit zum Vernunftgebrauch verpflichtet? Kein Zugriff
    3. 8.3 Konklusion Kein Zugriff
  2. Schluss: Autonomie und Moralbegründung in Francisco de Vitorias Theorie des natürlichen Gesetzes Kein Zugriff Seiten 264 - 278
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 283
  4. Personenregister / Index of names Kein Zugriff Seiten 284 - 284

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