Autonomie und Autorität
Studien zur Genese des europäischen Denkens- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Diesem Buch liegt die Frage nach der Identität des europäischen Denkens zugrunde. Es untersucht, wie sich im Abendland eine spezifische Gestalt des Wissens formiert hat.Dies geschieht zunächst anhand des Begriffs der Autonomie, nach der in der griechischen Antike die Wissenschaften als eine selbsttätig-durchsichtige Veranstaltung konzipiert wurden. sowie anhand des Begriffs der Autorität, nach der im römischen Denken Wissen an die auctoritas von Personen gebunden blieb.Auf dem griechisch-römischen Hintergrund wird dann vor allem das Trinitätsmodell von Augustin, das für das Denken im Mittelalter maßgebend war, als Vereinigung des Autonomie- und des Autoritätskonzepts rekonstruiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind als drei Personen zugleich Ein Wissen.Mit Descartes, Begründer der neuzeitlichen Wissenschaften, treten dann Autonomie und Autorität auseinander, verweisen jedoch aufeinander: er konzipiert einerseits die Wissenschaften als autonome Handlungen des menschlichen Geistes, die andererseits der Autorität Gottes bedürfen, um wahres Wissen zu begründen.
Schließlich wird anhand der Philosophie Kants als Repräsentanten des modernen Denkens untersucht, wie sich in ihr die Autonomie menschlicher Erkenntnis mit dem Glauben verbindet, der Mensch sei zur Verwirklichung des „Reichs Gottes auf Erden“ berufen.
Die Arbeit versteht sich als epistemologischer Beitrag zur Diskussion um den Charakter des westlichen Denkens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-495-48302-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-99722-2
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 132
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 20
- Der affirmative Diskurs Kein Zugriff
- Der kritische Diskurs Kein Zugriff
- Th. W. Adornos Kritik der Aufklärung Kein Zugriff
- M. Heideggers Kritik der abendländischen Ontologie Kein Zugriff
- Vergleich und Kritik Kein Zugriff
- Rekonstruktion der Philosophie als Epistemologie Kein Zugriff
- Wissen als »epistemische Tätigkeit« Kein Zugriff
- Gesetz und Satz Kein Zugriff
- Zur Dialektik von Gesetz und Satz Kein Zugriff
- Das »epistemische Gesetz« Kein Zugriff
- empirische Regel Kein Zugriff
- politische Systemeigenschaft Kein Zugriff
- moralisch-praktischer Begriff Kein Zugriff
- Die performative Struktur von Autonomie Kein Zugriff
- Das Eltern-Kind-Verhältnis Kein Zugriff
- als personales Verhältnis Kein Zugriff
- als Kommunikationsverhältnis Kein Zugriff
- Ausblick Kein Zugriff
- Die Frage nach der Arch Kein Zugriff
- Der Anfang der Philosophie: die »Arch-Frage« oder der »Satz vom Wasser«? Kein Zugriff
- »Thales selbst« Kein Zugriff
- Der Satz: Repräsentant von Wissen Kein Zugriff
- Die epistemologische Begründung des Satzes Kein Zugriff
- Der »Satz vom Wasser« als epistemischer Grundsatz Kein Zugriff
- Kritik und Setzung Kein Zugriff
- Das »unaufhörliche Entstehen« als Bedingung von Wissen Kein Zugriff
- Die Prüfung der Grundsätze Kein Zugriff
- Die »ersten Grundsätze« als etera Kein Zugriff
- Die Heteronomie des »Wissens der Sterblichen« Kein Zugriff
- Qea: die »mitteilende Göttin« Kein Zugriff
- Dikh: Die Göttin der »gerechten Gewalt« Kein Zugriff
- Eine »Göttin« Kein Zugriff
- Der »Satz vom Seienden« als epistemischer Code Kein Zugriff
- »Das Denken« als Repräsentation von Wissen Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die aporetische Situation Kein Zugriff
- Chronologische Voraussetzungen Kein Zugriff
- Systematische Verortung Kein Zugriff
- Der epistemische Grundsatz: »Eines ist alles« Kein Zugriff
- Die epistemische Regel: »Einheit Entgegengesetzter« Kein Zugriff
- Die epistemische Kraft Kein Zugriff
- Die Erkenntnis Kein Zugriff
- Das Absolute als epistemischer Grund Kein Zugriff
- Die Idee der Autonomie Kein Zugriff
- »atoma kai kenon«: das »dritte Reich« zwischen Denken und Erfahrung Kein Zugriff
- Der Raum als Einheit des »Vollen und Leeren« Kein Zugriff
- Die »reine Anschauung« Kein Zugriff
- Die Ursache der Bewegung Kein Zugriff
- Das Gesetz der Gleichheit Kein Zugriff
- Anhang: der »Wirbel« (dino@) Kein Zugriff
- Die Seele als »Spiegel« der Ideen Kein Zugriff
- Die Seele als Ort der logoi Kein Zugriff
- Die kritische Prüfung der Ideen Kein Zugriff
- Das diskursive Denken: »die Differenz« als Gesetz des menschlichen Denkens Kein Zugriff
- Die Vereinigung der Seele mit dem Nous Kein Zugriff
- Die zwei Gattungen des Seienden: pera@ und apeiria Kein Zugriff
- Die Zahl als dritte Gattung des Seienden Kein Zugriff
- Das Noetische als vierte Gattung des Seienden Kein Zugriff
- Die absolute Differenz von Seiendem und Werdendem Kein Zugriff
- Die Ursache des Gewordenen Kein Zugriff
- Der Demiurg als Urheber derWeltordnung Kein Zugriff
- Die Gewissheit und die Wahrscheinlichkeit Kein Zugriff
- Der Beschluss Kein Zugriff
- Die Anfangshandlung Kein Zugriff
- Die Unterwerfung der Sinnlichkeit unter das Denken Kein Zugriff
- Die Anagkh als vernunftlos wirkende Ursache Kein Zugriff
- Das Zusammenwirken der zwei Ursachen Kein Zugriff
- Das Geheimnis der Überredung Kein Zugriff
- Der Antagonismus der epistemologischen Modelle Kein Zugriff
- Das Ende des »Projekts Autonomie« Kein Zugriff
- Die zivilrechtliche »Auctoritas mancipationis« Kein Zugriff
- Die staatsrechtliche »Auctoritas senatus« Kein Zugriff
- Die individuelle »Auctoritas patris« Kein Zugriff
- Autorität als »soziale Ansehensmacht« Kein Zugriff
- Autorität als »geistige Macht« Kein Zugriff
- Zur Etymologie von »Auctoritas« Kein Zugriff
- Die Quellenlage und ihre Interpretation Kein Zugriff
- Die Gründung Roms als Konstitutionsakt von auctoritas Kein Zugriff
- Die Freiwilligkeit der Anerkennung Kein Zugriff
- Die Sapientia maiorum Kein Zugriff
- Die Gründung Roms: »ad naturam accommodare« Kein Zugriff
- Rom als epistemisches Zentrum Kein Zugriff
- Zeit als Geschichte Kein Zugriff
- Die Res Romana als »heilige Sache« Kein Zugriff
- Der Erwerb von Auctoritas Kein Zugriff
- Die Funktion der Stellvertretung Kein Zugriff
- Die Auctoritas als »Mehrung« Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Glaubensgewissheit Kein Zugriff
- Die Glaubensregel Kein Zugriff
- Die Deduktion Kein Zugriff
- Die Subsumtion Kein Zugriff
- Die Homousie-Formel Kein Zugriff
- Auctoritas apostolorum Kein Zugriff
- Auctoritas episcopalis Kein Zugriff
- Auctoritas patris Kein Zugriff
- Die gestufte Erkenntnis: Credere, ut intelligere Kein Zugriff
- Auctoritas und Ratio als Bedingungen des Glaubens Kein Zugriff
- Autonomie des Menschen oder Autorität Gottes Kein Zugriff
- »Una essentia« Kein Zugriff
- Zum Begriff: »Persona« Kein Zugriff
- »Tres personae« Kein Zugriff
- Die Problemstellung Kein Zugriff
- Die Vater-Sohn-Relation Kein Zugriff
- Augustins Kritik des Begriffs der »Person« Kein Zugriff
- Die Person: Einheit von Sein und Haben Kein Zugriff
- Das untrennbare Zusammen von Vater und Sohn Kein Zugriff
- Vater und Sohn als Personen Kein Zugriff
- Das Vater-Sohn-Verhältnis als Autoritätsverhältnis Kein Zugriff
- Der Geist als »Geschenk von Vater und Sohn« Kein Zugriff
- zum Begriff der Liebe Kein Zugriff
- Die Liebe als die gemeinsame Sache von Vater und Sohn Kein Zugriff
- Die Liebe als die Eine Sache Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Augustins Lösung der epistemologischen Aporie Kein Zugriff
- Die Unterordnung des Wissens unter den Glauben Kein Zugriff
- Die Einheit des Sprechers mit seinem Wort Kein Zugriff
- Die Wahrheit des Wortes Kein Zugriff
- Der Handlungscharakter des Wortes Kein Zugriff
- Zur Differenz des Wortes Gottes und der menschlichen Sprache Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die epistemische Regel: »Das Klare ist dasWahre« Kein Zugriff
- »Cogito, ergo sum« als empirischer Satz Kein Zugriff
- Die spekulative Identität Kein Zugriff
- Die logische Implikation Kein Zugriff
- »Ich denke« Kein Zugriff
- »Ich bin ein denkendes Ding« Kein Zugriff
- Die klare Einsicht Kein Zugriff
- Die Apperzeption Kein Zugriff
- Der Begriff der Ursache Kein Zugriff
- Die Idee der vollkommenen Substanz Kein Zugriff
- Der Schluss: »das vollkommene Wesen existiert« Kein Zugriff
- Die logische Form des Schlusses Kein Zugriff
- Die epistemische Regel Kein Zugriff
- Das absolute Wesen Kein Zugriff
- Die Existenz des guten Gottes Kein Zugriff
- Das Ich als Person Kein Zugriff
- Gott als Person Kein Zugriff
- Die Differenz der Personen: Das Durch-sich-Existieren Gottes Kein Zugriff
- Das »Atheisten-Argument« Kein Zugriff
- Die Wahrheit und der Irrtum Kein Zugriff
- Die »wahre Gottesliebe« Kein Zugriff
- Die zwei Arten der Existenz Gottes Kein Zugriff
- Die Indifferenz in Gott Kein Zugriff
- Das Unbegreifliche des Begreiflichen Kein Zugriff
- Die »Auctoritas Dei« Kein Zugriff
- Das »Zeichen Gottes« Kein Zugriff
- Die restriktive Funktion Kein Zugriff
- Die legitimierende Funktion Kein Zugriff
- Die praktische Funktion Kein Zugriff
- Die Weisheit als das höchste Gut Kein Zugriff
- Das Wohl des Menschen als das oberste Gut Kein Zugriff
- Das höchste Gut: »Der feste Wille, recht zu tun« Kein Zugriff
- Die neue Wissenschaft als Gottesdienst Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Zum Begriff der »Moderne« Kein Zugriff
- Kants Trennung der »epistemischen Gebiete« Kein Zugriff
- Über den Zweck des modernen Denkens Kein Zugriff
- Die Verschiedenheit der Gesetzgebungen Kein Zugriff
- Die richterliche und die menschliche Vernunft Kein Zugriff
- Die »Natur des Menschen« Kein Zugriff
- Die Bestimmbarkeit der Sinnlichkeit durch das Vernunftgesetz Kein Zugriff
- Die Unbegreiflichkeit der »sittlichen Ordnung« Kein Zugriff
- Das Autoritätsverhältnis Kein Zugriff
- Der Mensch als »relative Person« Kein Zugriff
- Gott als »absolute Person« Kein Zugriff
- Das Geheimnis der Berufung Kein Zugriff
- Die »verkehrte Ordnung«: die sinnliche Bedingtheit des Vernunftgebrauchs Kein Zugriff
- Die »verderbte Natur« des Menschen Kein Zugriff
- Die Autonomie des Menschen: Das »Losreißen vom Guten« Kein Zugriff
- Die »böse Tat« als Grund der menschlichen Erkenntnisart Kein Zugriff
- Die Geschichte als Ort des Kampfes der Prinzipien Kein Zugriff
- Die Herrschaft des Bösen als »Reich der Finsternis« Kein Zugriff
- Der Religionswahn Kein Zugriff
- Der »Streit der Parteien« Kein Zugriff
- Die Gegenwart als »Revolution in der Gesinnung« Kein Zugriff
- Die Öffentlichkeit als »ethisches gemeines Wesen« Kein Zugriff
- Der Grundsatz der Bescheidenheit oder der problematische Vernunftgebrauch Kein Zugriff
- Die neue Öffentlichkeit als »ethische Republik« Kein Zugriff
- Das Modell der Familie Kein Zugriff
- Der Verstand als »Typus« der reinen praktischen Vernunft Kein Zugriff
- Die transzendentale Apperzeption Kein Zugriff
- Die Grundsätze der modernen Naturwissenschaft als Regeln des Verstandesgebrauchs Kein Zugriff
- Die Natur als Technik Kein Zugriff
- Über den praktisch-moralischen Grund, die Natur technisch zu beurteilen Kein Zugriff
- Die Kultur als letzter Zweck der Natur Kein Zugriff
- Der wissenschaftlich-technische Fortschritt Kein Zugriff
- Die Vorsehung als Prinzip der Zusammenstimmung von Moral und Natur Kein Zugriff
- Das Ende des Kampfs des Menschen um sich selbst Kein Zugriff
- Der »ewige Frieden« als ethisches Rechtssystem Kein Zugriff
- Die Wirklichkeit des Guten – Das Ende der Geschichte Kein Zugriff
- »Die Vernunft« als der epistemische Code des europäischen Denkens Kein Zugriff
- Die Begriffe »Autonomie« und »Autorität« Kein Zugriff
- Resultate und Perspektiven der Untersuchung Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 719 - 740
- Sach- und Personenregister Kein Zugriff Seiten 741 - 132





