„Umbau des ganzen Lebens“
Der Bund. Gemeinschaft für sozialistisches Leben – Kulturrevolution und Politik in einem Langzeitexperiment- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
1924 gründeten Frauen und Männer in Essen den „Bund“, der sich an Lebensreform, Jugend- und Arbeiterbewegung orientierte. Mitglieder unterrichteten an Volkshochschulen im Ruhrgebiet, initiierten Bildungs- und Kulturprojekte nah am linken Parteienspektrum. Charakteristisch für sie war (und ist bis heute) eine ganzheitliche Bewegungslehre. Die zeitweise über 200 Mitglieder propagierten einen „Umbau“ der Gesellschaft wie der privaten Beziehungen; strenge Regeln waren Kant’scher Ethik und sozialistischen Theorien verpflichtet. Aus Gegnerschaft zum Nationalsozialismus unterstützte der Bund jüdische Menschen und bot rettende Verstecke. Erst spät wurde dieser Widerstand öffentlich gewürdigt. Der Band entfaltet die Geschichte eines beharrlichen Kollektivs und stellt sie in die Zeitströmungen der 1920er- bis 1980er-Jahre.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-86331-795-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-5389-0
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 357
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Mark Roseman
- Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 29
- „… keine Organisation im gewöhnlichen Sinn“ Kein Zugriff Seiten 30 - 42
- Zur Biografie von Artur und Dore Jacobs Kein Zugriff Seiten 43 - 68
- Intellektuelle Impulse für eine „Gemeinschaft moralischer Wesen“ Kein Zugriff Seiten 69 - 79
- Mehr als Gymnastik: Bewegungsbildung Kein Zugriff Seiten 80 - 92
- „Lernen als Lebensluft“. Theorie und Praxis einer neuen Bildungsarbeit Kein Zugriff Seiten 93 - 118
- Bund, Orden und sozialistische Lebensgestaltung Kein Zugriff Seiten 119 - 152
- Zwischen den Arbeiterparteien Kein Zugriff Seiten 153 - 176
- „Mann und Frau als Kampfgenossen“ Kein Zugriff Seiten 177 - 198
- „verschweigen, tarnen, lügen …“: Der Bund in den Katakomben der Nazi-Zeit Kein Zugriff Seiten 199 - 220
- Das „Judenhilfswerk“ des Bundes Kein Zugriff Seiten 221 - 233
- Nach 1945: Ist ein Neubeginn möglich? Kein Zugriff Seiten 234 - 257
- Wieder da: in der Erwachsenen- und in der Bewegungsbildung Kein Zugriff Seiten 258 - 276
- Tätiges Leben: „es gibt keine klaren Fronten mehr“ Kein Zugriff Seiten 277 - 291
- Ein Baum in Yad Vashem? Die „Gerechten“ des Bundes Kein Zugriff Seiten 292 - 298
- Gebunden und beweglich. Ein Resümee Kein Zugriff Seiten 299 - 311
- Dank Kein Zugriff Seiten 312 - 312
- Zeittafel Kein Zugriff
- Biografische Notizen zu einigen Bund-Mitgliedern Kein Zugriff
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Quellen und Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Die Autoren Kein Zugriff
- Nachruf: Norbert Reichling (1952–2024): Politischer Bildner, Erinnerungsarbeiter, Forscher und Publizist von Heidi Behrens und Paul Ciupke Kein Zugriff Seiten 355 - 357





