
Adam Smith
Wohlstand und Moral- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Adam Smith war nicht nur der wichtigste Vordenker von Kapitalismus und Marktwirtschaft, sondern auch ihr erster grundlegender Kritiker. Das zeigt Gerhard Streminger in seiner fulminanten, aus den Quellen gearbeiteten Biographie des "ökonomischen Luther", wie Friedrich Engels Smith einmal nannte.
Smith war nicht nur Wirtschaftstheoretiker, der die zentrale Rolle des Marktes betonte, sondern auch Moralphilosoph. Der schottische Denker entdeckte, dass der Markt manchmal zu Konsequenzen führt, die besser sind als die egoistischen Absichten der Menschen. Doch das ist keineswegs immer der Fall. Manchmal folgt aus Gutem auch Schlechtes, etwa unbeabsichtigte negative ökologische Folgen. Deshalb plädierte Smith dafür, der Unsichtbaren Hand des Marktes unter bestimmten Umständen "in den Arm zu fallen". Das ist dann die Sichtbare Hand des Staates, etwa durch aufgeklärte Bildung und Arbeiterschutz.
Auch das Bild des Privatmanns Smith ist korrekturbedürftig. Er gilt als sauertöpfisch und sehr professoral. Wahr ist hingegen, dass er überaus empathisch, wohlwollend und freigiebig war und zudem zeitlebens ein ziemlich hitziges Gemüt besaß.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-406-70659-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-70660-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 255
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Zur Schottischen Aufklärung Kein Zugriff
- Familie und Kindheit Kein Zugriff
- Glasgow, Oxford, Edinburgh Kein Zugriff
- «Essays über philosophische Gegenstände» Kein Zugriff
- Der Lehrer Kein Zugriff
- Die ‹Edinburgh Review› Kein Zugriff
- Aktivitäten in Clubs Kein Zugriff
- Die Theorie der ethischen Gefühle Kein Zugriff
- Verwalter der Universität Kein Zugriff
- Vorlesung über Rhetorik Kein Zugriff
- Vorlesung über Jurisprudenz Kein Zugriff
- Abschied Kein Zugriff
- Als Privatlehrer in Frankreich Kein Zugriff
- Arbeit am großen Werk Kein Zugriff
- Der Wohlstand der Nationen Kein Zugriff
- Humes Tod Kein Zugriff
- «Die nachahmenden Künste» Kein Zugriff
- Bürger Edinburghs Kein Zugriff
- Der Kreis der Freunde Kein Zugriff
- Die letzten Lebensjahre Kein Zugriff
- Das Wesen der Tugend Kein Zugriff
- Editorische Notiz Kein Zugriff Seiten 226 - 226
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 227 - 227
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 228 - 230
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 231 - 240
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 241 - 249
- Nachweis der Abbildungen Kein Zugriff Seiten 250 - 250
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 251 - 255




