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Monographie Kein Zugriff

„Klar sind wir anders, aber was macht das schon für einen Unterschied!?“

Lesbische Identitätsaushandlungen im Kontext sich wandelnder Norm- und Differenzvorstellungen
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Heutzutage gilt München als eine der „Regenbogenhauptstädte“ Deutschlands. Vielfalt und Offenheit werden von der Stadt selbst sowie von der Mehrheit ihrer Bewohner*innen großgeschrieben. Wie aber wurde und wird dieses Stadtimage von jenen wahrgenommen, die ihre sexuellen Identitäten und Selbstbilder jenseits heteronormativer Lebensentwürfe herausbilde(t)en? Vor dem Hintergrund dieser Frage untersucht Marcia Rebay in ihrer qualitativen Studie die Lebens- und Erfahrungswelten von sechs in München lebenden lesbischen Frauen zweier Generationen. Anhand der unterschiedlichen Biographien ihrer Gesprächspartnerinnen rekonstruiert sie dabei den Wandel gesellschaftlicher Normen und Fremdbilder bezüglich lesbischer Lebensweisen innerhalb der Münchner Mehrheitsgesellschaft. Hierzu wird allerdings nicht diese selbst einer Studie unterzogen, sondern es werden drei ältere und drei jüngere lesbische Frauen befragt, wie sie diesen Wandel als Zeitzeuginnen erlebt haben und wie sie ihr gegenwärtiges soziales Umfeld inzwischen wahrnehmen. Es geht also darum, wie sich die entsprechenden Fremdbilder auf die individuellen Identitäts(re-)konstruktionen sowie alltäglichen Denk-, Sprech- und Handlungsweisen der Frauen auswirken. Differenzvorstellungen spielen jedoch nicht nur im Mit- oder Gegeneinander von Mehrheitsgesellschaft und lesbischem Milieu, sondern auch innerhalb der lesbischen beziehungsweise queeren Szene(n) eine Rolle. Es wird demzufolge auch untersucht, inwieweit sich hier Binnendifferenzierungen im inzwischen weit gesteckten und heterogenen Milieu der Lesben beziehungsweise Queers auch in den Selbstverortungen der einzelnen Befragten niederschlagen. Diese Studie leuchtet somit in ein Desiderat der Münchner Stadtgeschichte sowie die lesbische beziehungsweise queere Szene Münchens hinein und gibt Einblick in die vielschichtigen und generational unterschiedlichen Identitätsentwürfe und -kämpfe sechs lesbischer Frauen.

 

Reihe

Münchner ethnographische Schriften - Band 31

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8316-4851-1
ISBN-Online
978-3-8316-7602-6
Verlag
utzverlag, München
Reihe
Münchner ethnographische Schriften
Band
31
Sprache
Deutsch
Seiten
86
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 Von der Dokumentation zur Ethnographie – warum aus meinem Film ein Text wird Kein Zugriff Seiten 9 - 13
    1. 2.1 (Sexuelle) Identitäten im Spiegel sozialer Normen und heteronormativer Erwartungshaltung Kein Zugriff
    2. 2.2 (Sexuelle) Identitäten im Spiegel von Generationalität und sozialem Wandel Kein Zugriff
    1. 3.1 Über eigene Erwartungshaltungen und die Offenheit als methodisches Prinzip Kein Zugriff
    2. 3.2 Über Potentiale, Grenzen und Ergebnisse des Films Kein Zugriff
    1. 4.1 Adelheid Opfermann – „Ich würde mich als Freigeist unter den Freigeistern bezeichnen“ Kein Zugriff
    2. 4.2 Sabine Holm – „Ich war ja etwas, von dem ich gar nicht wusste, was ich war“ Kein Zugriff
    3. 4.3 Christine Bandilla – „Ich war da wirklich wie eine reife Tomate, die da vom Strauch gefallen ist“ Kein Zugriff
    4. 4.4 Rebecca Ziegler – „Ich wollte mich nirgendwo mehr verstellen und verstecken“ Kein Zugriff
    5. 4.5 Vicky Kristinioti – „Für meine Eltern bin ich irgendwo nicht normal“ Kein Zugriff
    6. 4.6 Julia Bomsdorf – „Ich bin einfach ich“ Kein Zugriff
    1. 5.1 Die 1950er Jahre: Nachkriegszeit, patriarchale Vorherrschaft und Unsichtbarkeit lesbischer Identitäten Kein Zugriff
    2. 5.2 Die 1960er und 70er Jahre: 1968 als transnationale Revolte und Kumulationspunkt einer (FrauenLesben-)Generation in Bewegung Kein Zugriff
    3. 5.3 Die 1960er und 70er Jahre 2.0: Heraus- und Weiterbildungen eines frauenlesbenpolitischen Netzwerks Kein Zugriff
    4. 5.4 Die 1980er Jahre: Ausdifferenzierung, Institutionalisierung und Professionalisierung des frauenlesbenbewegten Kollektivs Kein Zugriff
    5. 5.5 Die 1990er Jahre bis heute: soziale, politische, institutionelle und rechtliche Errungenschaften lesbenpolitischer Identitätskämpfe Kein Zugriff
    1. 6.1 In einer Stadt der „Vielfalt, Toleranz und Teilhabe“ Kein Zugriff
    2. 6.2 In einer Stadt der „sozialen Grenzziehung und Abwertung“ Kein Zugriff
    3. 6.3 In einer Szene der „zunehmenden Entgrenzung und Pluralisierung“ Kein Zugriff
    4. 6.4 In einer Szene der „generationalen Differenz und Abgrenzung“ Kein Zugriff
  3. 7 Identitäten lesbischer Frauen im Umgang mit Norm- und Differenzvorstellungen – ein Fazit Kein Zugriff Seiten 76 - 79
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 80 - 85
  5. Quellen Kein Zugriff Seiten 86 - 86

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