Soziale Ordnung durch Kommunikation?
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Medienstrukturen, Band 5
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
„Wie ist soziale Ordnung möglich?“ ist die zentrale Frage der Sozialwissenschaften. Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wendet sich dieser Frage mit Bezug auf Kommunikation und Medien zu: Welche Bedeutung besitzen Kommunikationsstrukturen für soziale Ordnung? Welche Rolle spielen dabei Organisationen? Und inwiefern wird Ordnung durch Kommunikation vermittelt und reproduziert?
Der Band „Soziale Ordnung durch Kommunikation?“ beleuchtet die Bedeutung von Strukturen, Organisationen und Vermittlung für die gesellschaftliche Strukturierung aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wird das Wechselspiel von Handeln und Struktur betont: Soziale Ordnung bildet einerseits die Basis, auf der Kommunikation überhaupt erst möglich und sinnvoll wird. Strukturen wie Eigentums- und Organisationsformen von Medien prägen die Medienperformanz maßgeblich. Andererseits wird soziale Ordnung durch ihre Vermittlung auch immer wieder reproduziert und verändert.
Der Sammelband präsentiert die Ergebnisse eines Kolloquiums, das 2013 aus Anlass des 60. Geburtstages von Otfried Jarren an der Universität Zürich veranstaltet wurde.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0514-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4803-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Medienstrukturen
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 226
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Communico ergo sum: Zum 60. Geburtstag von Otfried Jarren Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Gabriele Siegert, Werner Wirth
- Die Ordnung der Dinge durch Kommunikation: Eine Einleitung über Leistungen der Medien und Strukturen der Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 11 - 26 Klaus-Dieter Altmeppen, Patrick Donges, Matthias Künzler, Manuel Puppis, Ulrike Röttger, Hartmut Wessler
- Ordnung durch Medien? Kein Zugriff Seiten 27 - 50 Otfried Jarren
- Soziale Ordnung durch Kommunikation. Reflexionen eines Wegbegleiters Kein Zugriff Seiten 51 - 64 Gerhard Vowe
- Koexistenzen von scheinbar Inkompatiblem? Zum Wandel der österreichischen Medien- und Kommunikationsstrukturen Kein Zugriff Seiten 65 - 88 Josef Seethaler, Gabriele Melischek
- Soziale Ordnung und Kommunikationsstrukturen: Die normative Perspektive Kein Zugriff Seiten 89 - 104 Wolfgang Schulz
- Die Dynamik der Aufmerksamkeitsökonomie und ihre Folgen: Lose Gedanken zu einem aktuellen Begriff Kein Zugriff Seiten 105 - 116 Peter Weingart
- Ökonomisierter Journalismus: Erodiert funktionale Differenzierung zur ‹Unterhaltungsgesellschaft›? Kein Zugriff Seiten 117 - 136 Uwe Schimank, Ute Volkmann
- Soziale Ordnung und Kontrolle in Universitäten Kein Zugriff Seiten 137 - 150 Margit Osterloh
- Die Öffentlichkeitsorganisation als ein Fall von Kommunikationsarbeit Kein Zugriff Seiten 151 - 174 Hans-Jürgen Arlt
- Pluralität und Integration oder Individualisierung und Fragmentierung? Die Rolle der Mediennutzung für die Kommunikationsordnung Kein Zugriff Seiten 175 - 194 Heinz Bonfadelli
- ‹Legitimation durch Kommunikation›: Überlegungen zu einer Allerweltsformel vor dem Hintergrund einer veränderten politischen Legitimationsarchitektur Kein Zugriff Seiten 195 - 208 Ulrich Sarcinelli
- Soziale Ordnung und ihre Vermittlung durch Kommunikation Kein Zugriff Seiten 209 - 222 Hans Mathias Kepplinger
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 226





