
Stepan Bandera
Leben und Kult- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Die erste fundierte Biographie des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera - und die erste eingehende Studie über den politischen Bandera-Kult Grzegorz Rossolinski-Liebe beleuchtet das Leben einer heute mehr denn je umstrittenen Persönlichkeit und untersucht die Geschichte der gewalttätigsten ukrainischen nationalistischen Bewegung des 20. Jahrhunderts: der Organisation Ukrainischer Nationalisten und ihrer Ukrainischen Aufständischen Armee. Der Autor analysiert die Umstände, unter denen Stepan Bandera (1909-1959) seine Bewegung aufbaute und klärt auf, wie Faschismus und Rassismus deren revolutionären Nationalismus beeinflussten. Er zeigt, warum es Bandera und seinen Anhängern trotz ihrer ideologischen Ähnlichkeit mit der kroatischen Ustaša nicht gelang, einen kollaborierenden Staat unter der Schirmherrschaft NS-Deutschlands zu errichten und untersucht die Beteiligung ukrainischer Nationalisten am Holocaust und anderen Formen der Massengewalt. Der Autor bringt so einige der dunkelsten Aspekte der modernen ukrainischen Geschichte ans Licht und zeigt ihre Komplexität auf, wobei er dem sowjetischen Terror in der Ukraine und der Verflechtung der ukrainischen, jüdischen, polnischen, russischen, deutschen und sowjetischen Geschichte besondere Aufmerksamkeit widmet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5592-7
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8652-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 574
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Die Person Kein Zugriff
- Charisma, Kult, Mythos und Rituale Kein Zugriff
- Ukrainischer Nationalismus und integraler Nationalismus Kein Zugriff
- Die OUN und der Faschismus Kein Zugriff
- Faschismus, Nationalismus und die radikale Rechte Kein Zugriff
- Sakralisierung der Politik und die Dichotomie von Heroisierung und Dämonisierung Kein Zugriff
- Erinnerung, Identität, Symbol und Leugnung Kein Zugriff
- Völkermord, Massengewalt und die Vielschichtigkeit des Holocaust Kein Zugriff
- Dokumente, Interpretationen und Manipulationen Kein Zugriff
- Zielsetzung und Grenzen Kein Zugriff
- Die »Longue Durée«-Perspektive und die Heterogenität der ukrainischen Geschichte Kein Zugriff
- Die Anfänge der ukrainischen »heroischen Moderne« Kein Zugriff
- Der verlorene Kampf um die ukrainische Staatlichkeit Kein Zugriff
- Staatlosigkeit und der polnisch-ukrainische Konflikt Kein Zugriff
- Rassismus, Faschismus, Revolution, Gewalt und der Kampf für einen ukrainischen Staat Kein Zugriff
- Generationenkonflikt und der Weg zu einer Massenbewegung Kein Zugriff
- Gewalt Kein Zugriff
- Kollaboration, Exil und Finanzierung Kein Zugriff
- Ideologie Kein Zugriff
- Familie, Bildung und Politik Kein Zugriff
- Karriere in der OUN Kein Zugriff
- Weltanschauung Kein Zugriff
- Pierackis Ermordung Kein Zugriff
- Die ideologische Dimension der Ermordung Pierackis Kein Zugriff
- Der erste Prozess gegen OUN-Mitglieder in Warschau Kein Zugriff
- Der zweite OUN-Prozess in Lemberg Kein Zugriff
- Auswirkung der Prozesse in Warschau und Lemberg Kein Zugriff
- Bandera in polnischen Gefängnissen Kein Zugriff
- Der Beginn des Zweiten Weltkriegs Kein Zugriff
- Die Spaltung der OUN Kein Zugriff
- Der Zweite Große Kongress der ukrainischen Nationalisten in Krakau Kein Zugriff
- Praktische Vorbereitungen für die »Ukrainische Nationale Revolution« Kein Zugriff
- Die »Ukrainische Nationale Revolution« Kein Zugriff
- Pogrome, Proklamationen und Nationalfeiern in Lemberg Kein Zugriff
- Pogrome und nationalistische Feiern in anderen westukrainischen Ortschaften Kein Zugriff
- Briefe an Adolf Hitler Kein Zugriff
- Das Ergebnis der »Ukrainischen Nationalen Revolution« Kein Zugriff
- Die OUN-M und die Frage der Ostukraine Kein Zugriff
- Politische Konflikte mit Hitler und den Nationalsozialisten Kein Zugriff
- Die Ukraine ohne Bandera Kein Zugriff
- Die ukrainische Polizei und die OUN-B Kein Zugriff
- Die OUN-B im Jahr 1942 Kein Zugriff
- Die UPA und die Massaker an den Polen Kein Zugriff
- Die UPA und die Ermordung der Juden Kein Zugriff
- Bandera und die Banderisten Kein Zugriff
- Widerstand und Kollaboration und die Freilassung von Bandera aus Sachsenhausen Kein Zugriff
- Die Unterordnung der griechisch-katholischen Kirche Kein Zugriff
- Der brutale Konflikt zwischen der OUN-UPA und den sowjetischen Behörden Kein Zugriff
- Operation Rollback Kein Zugriff
- Displaced Persons Kein Zugriff
- Die Gegner und Opfer von Nazideutschland Kein Zugriff
- Bandera und Konflikte in der Organisation Kein Zugriff
- Bandera und die westlichen Nachrichtendienste Kein Zugriff
- Banderas Privatleben Kein Zugriff
- Banderas Weltanschauung nach dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
- Staschynskyj, Oberländer, Lippolz und das Attentat auf Bandera Kein Zugriff
- Deutsch-ukrainische Nationalisten Kein Zugriff
- Bourgeoise Nationalisten Kein Zugriff
- Die Reaktion des nationalistischen Untergrunds auf die sowjetische Propaganda Kein Zugriff
- Halan – sowjetischer Märtyrer und heldenhafter Intellektueller Kein Zugriff
- Sowjetische Helden und Denkmäler für die Opfer der OUN-UPA Kein Zugriff
- Bandera im spätsowjetischen Diskurs Kein Zugriff
- Der Tod und das Begräbnis Kein Zugriff
- Antikommunistische Feiern, Demonstrationen und Rituale Kein Zugriff
- Das erste Bandera-Museum Kein Zugriff
- Historiker und der Bandera-Kult Kein Zugriff
- Doppelte Propaganda Kein Zugriff
- Das erste Denkmal für den ›Prowidnyk‹ Kein Zugriff
- Die zweite Wende nach rechts Kein Zugriff
- Kult in der Historiographie Kein Zugriff
- Museen Kein Zugriff
- Straßen, Tafeln und Denkmäler Kein Zugriff
- Gedenkfeiern Kein Zugriff
- Festivals, Kneipen, Romane und Kino Kein Zugriff
- Bandera im Kontext anderer Führerkulte Kein Zugriff
- Die Unfähigkeit zu trauern Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 528 - 532
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 533 - 560
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 561 - 562
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 563 - 570
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 571 - 574




