
Vorschule der literarischen Wertung
Essays- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wir wählen unsere Lektüre mit Gründen aus; wir empfehlen, wir streiten, wir lehnen Bücher ab. Wir werten, ob wir uns dies klar machen oder nicht. Was leitet unsere Wahl; wie vollzieht sich unsere Wertung?
Die Aussagen, deren wir uns bei der »literarischen Wertung« bedienen, haben die Form von Urteilen. Woran sich unser Urteil dabei orientieren soll, und, mehr noch, was wir mit solcher Wertung genau genommen tun – derartige Fragen führen schnell in ein Rattennest ungeklärter Probleme.
In diesem Buch wendet sich Jürgen Stenzel an diejenigen, die wissen wollen, was es mit den Argumenten literarischer Wertung auf sich hat und wie vernünftig die Vernunft bei der Beurteilung von Literatur überhaupt sein kann. Um hier über bloße Meinungen hinauszukommen, müssen die anfallenden Probleme erst einmal voneinander gesondert und sodann, eins nach dem andern, erörtert werden. Ziel kann dabei nicht die Verkündung wetterfester Maßstäbe sein, sondern allenfalls deren Diskussion. Deshalb heißt dieses Buch auch eine »Vorschule« der literarischen Wertung.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5150-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4825-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 254
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 24
- Kapitel 1: Über Lichtenbergs Sudelbuchnotiz E 311. Anstelle eines Mottos Kein Zugriff Seiten 25 - 27
- Kapitel 2: Zur Begründung literarischer Werturteile Kein Zugriff Seiten 28 - 46
- Kapitel 3: Nochmals: Die Begründung literarischer Werturteile und das Phänomen der Bestimmungsleistung Kein Zugriff Seiten 47 - 60
- Kapitel 4: Literaturgeschichte als Wertungsgeschichte Kein Zugriff Seiten 61 - 84
- Kapitel 5: Das erste Knopfloch. Vom Wert literarischer Werturteile Kein Zugriff Seiten 85 - 112
- Kapitel 6: Literarische Wertung in Kritik und Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 113 - 123
- Kapitel 7: Literarische Wertung in nuce. Über Urteilsworte Kein Zugriff Seiten 124 - 154
- Kapitel 8: Symbolische »Scheitholzflöß-Anarchie« oder Meisterschaft und Dilettantismus. Zu Goethes Brief an Zelter vom 16. bis 19. März 1818 Kein Zugriff Seiten 155 - 180
- Kapitel 9: Kitsch ist schlecht. Aber was heißt das? Wertungstheoretische Überlegungen zum Kitschbegriff Kein Zugriff Seiten 181 - 194
- Kapitel 10: Ästhetischer Dilettantismus in der Literatur. Private Absicht und ästhetische Prätention Kein Zugriff Seiten 195 - 204
- Kapitel 11: Behauptungen. Elazar Benyoëtz zum 70. Geburtstag Kein Zugriff Seiten 205 - 209
- Kapitel 12: Enzyklopädisches Stichwort ›Wertung‹. Beurteilung literarischer Gegenstände Kein Zugriff Seiten 210 - 219
- Nachweis der Erstdrucke Kein Zugriff Seiten 220 - 221
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 222 - 234
- Quellen Kein Zugriff
- Untersuchungen Kein Zugriff
- Erwähnte/zitierte Schriftsteller und Künstler mit ihren Werken Kein Zugriff
- Stichwörter Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff Seiten 254 - 254




