Yin und Yang
Die Suche nach Ganzheit im chinesischen Denken- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Hinter yin und yang steht das qi, genauer gesagt das yin-qi und yang-qi, das vielen hierzulande als Inbegriff gespürter Lebenskraft oder fließender Lebensenergie vertraut sein dürfte. Die Idee selbst stammt aus dem ersten Jahrtausend v. Chr.: yin steht im damaligen Denken für Schatten, Dunkelheit, Regenwolken, die Nordseite des Berges und yang für das Gegenteil: Licht, Helligkeit, Sonnenstrahl, die Südseite des Berges. Den Menschen der frühen Dynastien war bereits bewusst, dass yin und yang aufeinander angewiesen sind, eines das andere bedingt und hervorbringt. In der Folgezeit lagerten sich weitere Polaritäten an das Begriffspaar an, wie Ruhe (yin) und Bewegung (yang), das Weiche (yin) und das Harte (yang), das Feuchte (yin) und das Trockene (yang), das Schwere (yin) und das Leichte (yang), die Dichte und Fülle (yin), das Zerstreute und die Leere (yang) usw. – bis schließlich die ganze Welt, einschließlich des Menschen, zweiwertig nach yin und yang geordnet war. Die polare Zusammengehörigkeit macht das yin und yang-Emblem zum Symbol für die Suche nach Ganzheit, der das chinesische Denken trotz einiger Irrungen treu geblieben ist – bis heute, zumindest in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in der Kampfkunst, im Qigong oder im Schattenboxen. Gudula Linck macht das vielgestaltige Verhältnis von yin und yang in Philosophie, Religion und Sozialgeschichte Chinas an zahlreichen Beispielen deutlich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-495-48916-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-81362-1
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Die Suche nach Ganzheit Kein Zugriff
- Der tast- und sichtbare Körper und der gespürte Leib Kein Zugriff
- Yīn 陰 und Yáng 陽 Kein Zugriff
- a) Pangu, die Flöhe und ein dunkler Ledersack Kein Zugriff
- b) Heraus aus dem Chaos und wieder hinein Kein Zugriff
- c) Ununterbrochene Kosmogonie Kein Zugriff
- a) Die Wandlungen des qi Kein Zugriff
- b) Göttliche und andere Atmosphären Kein Zugriff
- c) Das Resonanzgeschehen in der Welt: gǎn-yīng 感應 Kein Zugriff
- a) Die Menschwerdung des qi Kein Zugriff
- b) Körper- und Leibbilder Kein Zugriff
- c) Leben und Sterben Kein Zugriff
- a) Wunsch und Klage Kein Zugriff
- b) Die Entzauberung der Welt Kein Zugriff
- c) Welt und Prinzip lǐ 理 Kein Zugriff
- a) Die Suche nach dem leeren Herzen Kein Zugriff
- b) Das Herz – Fürst und Herrscher Kein Zugriff
- c) Das gespaltene Herz Kein Zugriff
- a) Die Vielgestaltigkeit von shén 神 Kein Zugriff
- b) Vergänglich oder unvergänglich Kein Zugriff
- c) hún 魂 und pò 魄 Kein Zugriff
- a) Augen wie Lacktupfen, Hüften wie ein Bündel Seide Kein Zugriff
- b) Qìgōng 氣功 mit dem Pinsel Kein Zugriff
- c) Wind und Wasser und die Kunst des Wohnens Kein Zugriff
- a) Vom Kornwein zum flüssigen Nephrit Kein Zugriff
- b) Aromatische Wolken kitzeln begehrlichen Gaumen Kein Zugriff
- c) Das Spiel von Drache und Phönix Kein Zugriff
- a) Spontane Gefühle Kein Zugriff
- b) Moralische Gefühle Kein Zugriff
- c) Der Weg der Mitte Kein Zugriff
- Schlußwort Kein Zugriff Seiten 173 - 174
- Anhang Kein Zugriff Seiten 175 - 175
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 175 - 175
- Endnoten Kein Zugriff Seiten 176 - 182
- a) Zitierte Literatur Kein Zugriff
- b) Weiterführende Literatur Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff Seiten 189 - 198
- Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen Kein Zugriff Seiten 199 - 200





