
Enthöhter Gott - vertiefter Mensch
Zur Bedeutung der Demut, ausgehend von Meister Eckhart und Jakob Böhme- Autor:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Das Buch entfaltet einen Begriff der Demut, dessen früheres Gewicht heute schwer nachvollziehbar geworden ist. Das widersprüchliche Wort führt bei Meister Eckhart und Jakob Böhme in das Denken eines Gesamtzusammenhangs, der Höhe und Tiefe, Leere und Fülle, Gott und Mensch ineinander überführt durch ein dynamisches Beziehungsgeschehen, das grundlegend kreativ ist.„Das Buch Donata Schoeller Reischs besticht nicht nur durch die kundige Darstellung mystischer Elemente in ihrem strengen Gliederbau bei Meister Eckhart und Jakob Böhme. Indem die Autorin ausgerechnet an Nietzsche zeigt, dass dessen manifeste Polemik gegen die Demut insgeheim auf deren Reformulierung zielte, gelingt es ihr, den Bogen zur modernen und postmodernen Subjektkritik zu schlagen." Neue Zürcher Zeitung„In einer abschließenden Würdigung von Schoeller Reischs Untersuchung bleibt festzuhalten, dass hier in Themenstellung, Gliederung und Ausarbeitung ein sowohl für den gegenwärtigen philosophisch-theologischen Diskurs, wie auch für die spirituelle Praxis außergewöhnlicher wichtiger Beitrag gelungen ist." Philosophisches Jahrbuch„Vorbildlich ist die hermeneutische Haltung der Autorin, ihre Sache authentisch zu Wort kommen zu lassen. Niemals von der Intensität sprachlicher und gedanklicher Vergegenwärtigung abzulassen, ist die Stärke dieses Buches. [...] Einer ratlos gewordenen Moderne wird hier ein widerspenstiges Stück Ermutigung geboten." Studia Philosophica
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-495-48372-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-99747-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Zur Dissonanz einer Dissertation über Demut
- Näheres zur Motivation
- Demut und Denken
- Gedanken vorweg
- Aspekte der ethischen Debatte
- Blick zurück
- Andere Ansätze
- Theologische Muster
- Überleitung
- Annäherungsversuch
- Ein Vergleich
- Empfängliche Tiefe, gebende Höhe
- Seinsmitteilung
- Nochmals: Wieso Demut?
- Was heisst Selbstlosigkeit?
- Der bezuglose Bezug des Abgeschiedenen
- Zur Aussichtslosigkeit von selbst, selbstlos zu werden
- Demut als »Gotteswerk«
- Bereitschaft
- Leiden
- Bereitschaft zum Leiden
- Warum?
- Deus est intellectus
- Offenbarungsentbergung
- Paradox der Demut
- Von Eckhart zu Böhme
- Einleitendes zur Denkeigenart Böhmes
- Demut als Bedingung eines universalen Denkanspruchs
- Spannungsfeld der Demut
- Weitere Freilegung in Absetzung von Luther
- Ambivalentes Selbst
- Imago dei in Demut
- Imago irae ohne Demut
- Ende der Ichheit als Anfang Gottes: zur Transformationsleistung der Demut
- Einstieg
- Gottdenken als Selbstdenken
- Von Einheit zu Eigenheit
- Die Empfindlichkeit des Unterschieds
- Von Eigenheit zu Einigkeit
- Demut als Regel und Empfindlichkeit des Gottesspiels
- Demutsverweigerung als Offenbarungsblockade
- Abschliessende Überlegung
- Demutsspannung: Zusammenfassende Bemerkungen Vergleich von Eckhart und Böhme Seiten 268 - 286 Download Kapitel (PDF)
- Verlogen und krankhaft: umgewertete Demut
- Die Demut Zarathustras
- Parallelen
- Härte versus Tiefe der Demut
- Die unüberwindbare Selbst-Überwindung des Willens zur Macht
- Demutsdurchbruch
- Primärquellen und ihre Abkürzungen Seiten 325 - 327 Download Kapitel (PDF)
- Hinzugezogene Literatur Seiten 328 - 339 Download Kapitel (PDF)
- Personen- und Sachregister Seiten 340 - 344 Download Kapitel (PDF)




