Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die bisherigen Reaktionen auf die Finanzkrise sind politisch und rechtlich problematisch. Sie haben erhebliche Zweifel an ihrer demokratischen und rechtsstaatlichen Legitimität geweckt. Damit es nicht im tatsächlichen wie normativen Sinne...
Das Vorabentscheidungsverfahren vor dem EFTA-Gerichtshof ist dem vor dem EuGH nachgebildet. Aber es ist partnerschaftlicher, da eine Vorschrift nach dem Vorbild des Art. 267 Abs. 3 AEUV fehlt. Trotzdem sind die Höchstgerichte der EWR/EFTA-Staaten...
Mit dem Vertrag von Lissabon sind zwei neue Kontrollverfahren in das Recht der Europäischen Union eingefügt worden: die Subsidiaritätsrüge und die Subsidiaritätsklage. Sie sollen die Beachtung und die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips...
Das Staatshaftungsrecht ist ein institutionell garantierter Kernbestandteil des Rechtsstaats. Die unionsrechtliche Staatshaftung folgt dabei aus der unmittelbaren Wirkung des Unionsrechts. Zu dieser grundlegenden Bedeutung der Ersatzleistung für...
Als Rechtsmittelgericht hat der EuGH kürzlich entschieden, dass zwischen den EU-Beihilfekriterien der Begünstigung bestimmter Unternehmen einerseits und staatlicher Mittelbelastung andererseits ein hinreichend enger Zusammenhang bestehen muss, der...
Die Schwächen der durchgeführten Finanzaufsicht, die weitgehende Harmonisierung des Bankenrechts und die Finanz- und Eurokrise haben die EU-Mitgliedstaaten zur Reform im Finanzsektor gebracht. Seit 2011 wurde in der EU ein neues System der...
Die Haftung der EU nach Art. 340 Abs. 2 AEUV wird auf Grund ihrer Eigenständigkeit im System der Klagemöglichkeiten nicht schon bei jedem rechtswidrigen Handeln der Unionsorgane ausgelöst; nur bei Vorliegen eines hinreichend qualifizierten...
Die Förderung der Nutzung von Erneuerbaren Energien (EE) wird innerhalb der Europäischen Union hauptsächlich als Instrument des Klimaschutzes angesehen. Das wird bestätigt durch die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer...