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Sammelband Kein Zugriff

Andreas Dresen. Ein Gespräch

Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

In einem Gespräch für die Zeitschrift Revolver hat Andreas Dresen einmal seine Herangehensweise so beschrieben: „Ich habe diese Arbeitsweise, erst mal in die Wirklichkeit hineinzugehen, für mich bis heute gehalten und daneben mache ich auch nach wie vor sehr gerne Dokumentarfilme, weil ich es einfach befreiend finde, mit zwei, drei Leuten loszuziehen, die Geschichten in der Realität zu suchen und die Realität so zu ‚verdichten‘, dass daraus eine Filmerzählung wird.“ Diese komplexe Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, der Realität, dem Dokumentarischen und dem Fiktionalen bestimmt seine Filme. Dabei spielen politische Fragen ebenso eine zentrale Rolle wie persönliche und gesellschaftliche Konflikte, tragische Ereignisse oder der Einbruch des Realen in sehr unterschiedlicher Gestalt. Andreas Dresen hat seit Ende der 1980er Jahre über 30 Filme gedreht, die auf je unterschiedliche Weise die Gegenwart und jüngere Geschichte mit ihren Umbrüchen und Möglichkeiten in den Blick nehmen. Das Spektrum reicht dabei von Dokumentar- und Kurzfilmen bis hin zu einem All Ages-Film.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-7410-0147-5
ISBN-Online
978-3-7410-0147-5
Verlag
Schüren, Marburg
Sprache
Deutsch
Seiten
138
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 3
  2. Editorial Kein Zugriff Seiten 4 - 4
    1. «Manchmal sind Filme ja schlauer als man selbst.» – Filme als Allegorien und Zeitbilder Kein Zugriff
    2. «Ich spiele nicht unbedingt auf der Klaviatur von Referenzen.» – Vorbilder und Referenzen Kein Zugriff
    3. «Das Beste kommt noch.» – Samuel Beckett Kein Zugriff
    4. «Zen in der Kunst des Bogenschießens» – Filmen, Träumen, Zulassen Kein Zugriff
    5. «Ich bin, glaube ich, als Musiker nur mäßig begabt.» – Musik in den Filmen Kein Zugriff
    6. Der Song «Als ich wie ein Vogel war» und seine Geschichte – RAUS AUS DER HAUT Kein Zugriff
    7. «Man hat nie geprobt.» – Die 17 Hippies Kein Zugriff
    8. «Weil das einfach eine wunderbare, seltsame Ironie herstellte.» – Musik in SOMMER VORM BALKON Kein Zugriff
    9. «Das ist wie der griechische Chor.» – Musik in WOLKE 9 Kein Zugriff
    10. «Bei ein paar meiner persönlichen Favoriten ist es mir leider nicht geglückt, sie in den Film zu kriegen.» – Songs in GUNDERMANN Kein Zugriff
    11. «Love and Mercy» – HALT AUF FREIER STRECKE Kein Zugriff
    12. «Da kommen Dinge in die Filme rein, die kann man sich nicht ausdenken.» – Das Dokumentarische Kein Zugriff
    13. «Sie bringen natürlich etwas in die Filme rein, was sich mit Schauspielern nur sehr schwer herstellen lässt.» – Die Arbeit mit Laiendarstellern Kein Zugriff
    14. «Improvisation ist, wenn man die Vorbereitungen nicht merkt.» – Der Verzicht auf das Drehbuch und die Improvisation Kein Zugriff
    15. «Wenn es im Film so aussieht wie das wirkliche Leben, dann hat mehr als eine Person mehr als einen Tag viel Arbeit gehabt.» – Wolfgang Kohlhaase Kein Zugriff
    16. «Im Kino sieht man nicht das wirkliche Leben.» – Authentizität und Inszenierung Kein Zugriff
    17. «Es ging uns überhaupt nicht um eine bestimmte Schönheit des Bildes.» – Materialität und Montage Kein Zugriff
    18. «Im Dokumentarfilm, wenn ich mich wirklich auf die Dinge einlasse, muss ich zusehen, was ich kriegen kann.» –Dokumentarfilme im Allgemeinen und WICHMANN im Besonderen Kein Zugriff
    19. «Ich möchte mich nicht über die Protagonisten oder Figuren erheben, die ich erzähle.» – Auf Augenhöhe filmen und humanistischer Realismus Kein Zugriff
    20. «Die Geschichte sollte stark sein und nicht der filmische Effekt.» – Filmästhetik zwischen Greenaway und Jarmusch Kein Zugriff
    21. «Manchmal ist gerade das, was man nicht zeigt, das Interessantere.» – Formalismus und Raumordnungen Kein Zugriff
    22. «Ich habe noch nie beim Fernsehen Liebe gemacht.» – Fernsehen und Fernsehbilder in den Filmen Kein Zugriff
    23. «Es sind im Prinzip synchron geschaltete Ereignisse.» – RAUS AUS DER HAUT und die Schleyer-Entführung Kein Zugriff
    24. «Das kommt einfach aus dem Milieu, in dem wir erzählen.» – Alkohol Kein Zugriff
    25. «Wenn man WOLKE 9 auf die Sexualität reduziert, läuft man kilometerweise am Thema vorbei.» – «Let’s talk about sex» Kein Zugriff
    26. «Für mich war das erst einmal nur eine Nähmaschine.» – Leitmotive Kein Zugriff
    27. «So etwas macht man ja auch nicht alle Tage.» – Das Haus in HALT AUF FREIER STRECKE Kein Zugriff
    28. «Ich drehe meistens im Winter oder Herbst.» – Natur- und Stadträume Kein Zugriff
    29. «Es ist auch ein Ort, an dem man durchaus von einem anderen Leben träumen kann.» – Die Wahl der Drehorte Kein Zugriff
    30. «Ich könnte ich niemals einen Film machen, der keinen Humor hat.» – Running Gags Kein Zugriff
    31. «Ein Thriller würde mir wirklich Spaß machen.» – Die Rolle von Gattungen Kein Zugriff
    32. «Sie folgt dann dem Ruf ihres Herzens, obwohl sie eigentlich weiß, dass das unvernünftig ist.» – Umbrüche, Veränderungen, Entwicklungen Kein Zugriff
    33. «Meistens hängen die Leute eher in ihrem Leben fest.» – Klassenübergänger Kein Zugriff
    34. «Wiederholungen sind immer reizvoll, insbesondere wenn sich in einer Szene eine Veränderung spiegelt.» – Wiederholungen einzelner Szenen Kein Zugriff
    35. «Ich erzähle quasi zwei Filme in einem.» – TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN Kein Zugriff
    36. «Das ist eher ein Spaß.» – Cameo-Auftritte Kein Zugriff
    37. «Die Revolution findet andernorts statt.» – Der Titel STILLES LAND Kein Zugriff
    38. «Ich habe ein kleines Titelreservoir, eine Liste mit Titeln, in die ich dann manchmal hineinschaue.» – Zu den Titeln HALBE TREPPE, WOLKE 9 und HALT AUF FREIER STRECKE Kein Zugriff
    39. «Die Geschichte hatte mir immer gefallen.» – Literaturverfilmungen Kein Zugriff
    40. «Wir haben ja alle drei unsere Erfahrungen mit dem Umbruch gemacht, aus unterschiedlichen Perspektiven.» – Der Dreigenerationenfilm ALS WIR TRÄUMTEN Kein Zugriff
    41. «Es ging um den Gimmick.»– Literaturzitate im Film Kein Zugriff
    42. «Wir gehen in diese Welt rein und spiegeln sie in einer anderen.» – Film und Theater Kein Zugriff
    43. «Das war formal eine extreme Herausforderung.» – Kurzfilme für Operninszenierungen Kein Zugriff
    44. «Ein bisschen bunter als in Wirklichkeit.» – Narrative und Erzählkonstruktionen Kein Zugriff
    45. «Natürlich ist es immer reizvoll, wenn in einer Geschichte Welten oder auch Lebensauffassungen aufeinanderprallen.» – Unterschiedliche Lebenswelten Kein Zugriff
    46. «Man schaut sich eine Geschichte an und kann sie dann auch mit dem eigenen Leben in Beziehung setzen.» – Das Gleichnishafte und Exemplarische der Erzählung Kein Zugriff
    47. «Wie eine Familie, die man immer wieder zusammentrommelt.» – Das Team Kein Zugriff
    48. «Das war wirklich ein sehr krasser Drehtag.» – Drehen unter Corona-Bedingungen Kein Zugriff
  3. Filmografie Kein Zugriff Seiten 125 - 134
  4. Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 135 - 138

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