Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Mit dem Ende der Übergangsphase (sog. transition period) nach dem Brexit kann das Vereinigte Königreich vollumfänglich von den vormals im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik gem. Art. 207 AEUV auf die Union übertragenen Kompetenzen zum...
Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union droht die Einführung von Grenzkontrollen, was weitreichende Folgen für den grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr hätte. Auf der irischen Insel würden Grenzkontrollen...
Immer wieder kommt es vor, dass europäische Politiker den Standpunkt vertreten, die EU solle sich bezogen auf ihren heutigen Entwicklungsstand viel weiterreichende Ziele in ihrem politischen Aktionsradius setzen. Dabei scheiden sich die Geister,...
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und wird vermehrt unionsrechtlich geprägt. Die Kommission hat einen Leitfaden für den Datenaustausch zwischen Unternehmen entwickelt. Das Sampling-Urteil des EuGH vom 29.7.2019 bietet wichtige...
Im Fall von Glawischnig-Piesczek/Facebook Ireland Ltd. hatte der EuGH über die Reichweite der Löschungspflicht von Hostingplattformen für rechtswidrige Inhalte zu entscheiden. Im Kern ging es um die Frage, ob das Vorliegen der positiven Kenntnis...