Demokratie weiter denken
Reflexionen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Bürgerkommune- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Der Band entwickelt auf Grundlage umfangreicher Praxisforschungsprojekte ein konsistentes zivilgesellschaftliches Konzept der „Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Bürgerkommune“. Dieses Konzept verfügt über ein theoriebasiertes gesellschaftspolitisches Leitbild („Bürgerkommune“), das auf die lokale Gesellschaft mit ihren verschiedenen Akteursfeldern bezogen wird, und einen (ordnungs)politischen Rahmen, der in einer Reihe von Leitsätzen praxisbezogen operationalisiert wird.
Dazu werden Theoriebestände aus den Diskursen Zivilgesellschaft, Bürgerkommune, Welfare-Mix, Governance und sozialraumorientierte Sozialer Arbeit rezipiert, deren Bezug zur Förderung bürgerschaftlichen Engagement unstreitig ist, die jedoch bislang kaum konsequent im Zusammenhang betrachtet und für die Engagementförderung fruchtbar gemacht worden sind.
Roter Faden ist die Frage nach der Zukunft von Demokratie: von Demokratie als staatlicher Herrschaftsform, aber auch von Demokratie als Form der Gestaltung von Institutionen. Es geht um das anspruchsvolle Projekt, Demokratie weiter zu denken.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6470-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3826-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 632
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 5 - 22
- Diskussionen um das Ehrenamt Kein Zugriff Seiten 23 - 26
- Wie viele Menschen engagieren sich und in welchen Bereichen? Kein Zugriff
- Wer engagiert sich? Kein Zugriff
- Warum engagieren sich Menschen und was erwarten sie von ihrem Engagement? Kein Zugriff
- Freiwilliges Engagement im Wandel Kein Zugriff
- Vom „alten“ zum „neuen“ Ehrenamt? Kein Zugriff
- Strukturwandel freiwilligen Engagements vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels Kein Zugriff Seiten 39 - 41
- Freiwilliges Engagement als Bedingung der Möglichkeit zukunftsfähiger Gesellschaftsentwicklung Kein Zugriff
- Begründungsstrategien für die Bedeutung freiwilligen Engagements Kein Zugriff
- „Ehrenamt“ Kein Zugriff
- „Freiwilliges Engagement“ Kein Zugriff
- „Bürgerschaftliches Engagement“ Kein Zugriff
- „Corporate Citizenship“/„Corporate Social Responsibility“ Kein Zugriff
- Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement: Notwendigkeit und Möglichkeiten einer systematischen Förderung und Unterstützung Kein Zugriff Seiten 50 - 50
- Bürgerbeteiligung als bürgerschaftliches Engagement Kein Zugriff Seiten 50 - 55
- Vorgehensweise: „Kooperative Wissensproduktion“ in einem induktiven Zugang Kein Zugriff Seiten 55 - 59
- Begründung der Schwerpunktsetzung Kein Zugriff
- „Landesprogramm Bürgerschaftliches Engagement“ (1996-2000) Kein Zugriff
- „Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement“ (seit 2001) Kein Zugriff
- „CIVITAS-Netzwerk bürgerorientierter Kommunen” (Bertelsmann Stiftung) Kein Zugriff
- Forschungsprojekte „Aktivierender Staat“ und „Bürgerkommune“ (Hans Böckler Stiftung) Kein Zugriff
- Zentrale Fragestellungen aus der lokalen Praxis der Engagementförderung Kein Zugriff Seiten 67 - 74
- Potentielle Reflexionskontexte Kein Zugriff Seiten 75 - 77
- Schwerpunktsetzungen und ihre Begründung Kein Zugriff Seiten 77 - 82
- „Bürger-“ bzw. „Zivilgesellschaft“ – schillernde Begriffe Kein Zugriff
- „Bürgergesellschaft“ oder „Zivilgesellschaft“? Kein Zugriff
- „Bürger-“ bzw. „Zivilgesellschaft“ – Chiffren für einen einheitlichen Diskurs Kein Zugriff
- Dissidenten- und Bürgerrechtsbewegungen Ostmitteleuropas (1970er – 1980er Jahre) Kein Zugriff
- Postmarxistische „Neue Linke“ und Studentenbewegung in Westeuropa (1950er – 1980er Jahre) Kein Zugriff
- Neue soziale Bewegungen in Westeuropa (1970er – 1980er Jahre) Kein Zugriff
- „Triumph und Krise“: Debatten zu Situation und Zukunft marktwirtschaftlicher Demokratien in den westlichen Industriestaaten (1990er 2000er Jahre) Kein Zugriff
- „Postdemokratie“ – „Multiple Demokratie“ – „Bürgerdemokratie“: Debatten zu Beginn des 21. Jahrhunderts Kein Zugriff
- Antike Kein Zugriff
- Mittelalter und Renaissance Kein Zugriff
- Neuzeit Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Traditionslinien neuzeitlicher Demokratie und ihr Fortwirken als „Dialekte“ des zivilgesellschaftlichen Diskurses in der Gegenwart Kein Zugriff
- Universelle Geltung von Bürger- und Menschenrechten: Das liberale Konzept von Zivilgesellschaft (Ralf Dahrendorf) Kein Zugriff
- Vorrang von Gemeinschaften: Das kommunitaristische Konzept von Zivilgesellschaft (Charles Taylor, Michael Walzer, Benjamin Barber) Kein Zugriff
- Deliberative Demokratie: Das diskurstheoretische Konzept von Zivilgesellschaft (Jean L. Cohen und Andrew Arato, Jürgen Habermas) Kein Zugriff
- Demokratische Selbstregierung: Das radikaldemokratische Konzept von Zivilgesellschaft (Ulrich Rödel, Günter Frankenberg, Helmut Dubiel) Kein Zugriff
- Aktive Subsidiarität: Zivilgesellschaft als „Dritter Weg“ zwischen Staat und Markt (Gerhard Schröder, Alois Glück, Warnfried Dettling) Kein Zugriff
- Reflexive Demokratie: Das institutionentheoretische Konzept von Zivilgesellschaft (Rainer Schmalz-Bruns) Kein Zugriff
- Zum Verhältnis von Zivilgesellschaftsdebatte und Dritte-Sektor-Forschung Kein Zugriff
- Zivilgesellschaft als Ort der Bildung „Sozialen Kapitals“ Kein Zugriff
- Der „Aktivierende Staat“: Subsystem oder Rahmenkonzept der Zivilgesellschaft? Kein Zugriff
- „Zivilgesellschaft“: Essentials und Konturen eines aktuellen Verständnisses Kein Zugriff
- „Zivilgesellschaft“: Reichweite des Begriffs Kein Zugriff
- „Zivilgesellschaft“: Offene Fragen und Grenzen Kein Zugriff
- Kritische Sicht von „Bürgerinnen-Aktivierung“ Kein Zugriff
- Differenzierter Blick auf mediale Inszenierungen Kein Zugriff
- Realistische Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen bzw. Gefährdungen des Assoziativen Sektors Kein Zugriff
- Notwendigkeit einer zivilgesellschaftlichen Entwicklung Kein Zugriff
- Erweiterter Demokratiebegriff als Kernaspekt zivilgesellschaftlicher Entwicklung Kein Zugriff
- Verständnis bürgerschaftlicher Aktivitäten als „mikrokonstitutionelle Arrangements“ Kein Zugriff
- Begründung der Notwendigkeit normativer Diskurse Kein Zugriff
- Differenzierte Gewährleistungsfunktion des Staates und notwendige institutionenpolitische Reformen Kein Zugriff
- Große Organisationen des Assoziativen Sektors als Unterstützer kleiner selbstorganisierter Assoziationen Kein Zugriff
- Gesellschafts- und sozialpolitische „Wiedereinbettung“ der Wirtschaft Kein Zugriff
- Erweiterte institutionelle Vermittlungen und „checks and balances“ zwischen gesellschaftlichen Teilbereichen Kein Zugriff
- Entgrenztes Subsidiaritätsprinzip Kein Zugriff
- Mehrdimensionaler Begriff von Zivilgesellschaft Kein Zugriff
- Hinweise für das Zusammenspiel föderaler Ebenen Kein Zugriff
- „Bürgerkommune“ im Kontext des Wandels kommunaler Leitbilder Kein Zugriff Seiten 248 - 251
- Spezifische historische und ideengeschichtliche Hintergründe Kein Zugriff
- Aktuelle Zugkräfte Kein Zugriff
- Die Bürgerkommune als moderne „Allmende“ (Harald Plamper) Kein Zugriff
- Pragmatische Erweiterung von Bürger-Rollen in einer „Bürgerkommune light“ (Jörg Bogumil, Lars Holtkamp und Gudrun Schwarz) Kein Zugriff
- Aushandlungsprozesse zwischen kommunaler Bürgerschaft, Politik und Verwaltung (Roland Schäfer) Kein Zugriff
- Bürgerkommune als „anspruchsvolles Reformprojekt“ (Roland Roth) Kein Zugriff
- Leistungsfähigkeit des Modells Kein Zugriff
- Offene Fragen, Grenzen und strukturelle Probleme des Modells Kein Zugriff
- Bürgerkommune – ein Leitbild mit Zukunft Kein Zugriff
- Differenzierte Sicht auf Akteursinteressen Kein Zugriff
- Koproduktion gesellschaftlicher Akteure auf der Grundlage eines „altruistischen Egoismus“ in modernen Allmende-Situationen Kein Zugriff
- Politikverdrossenheit als Auslöser und potentielle kontraproduktive Nebenfolge bürgerkommunaler Strategien Kein Zugriff
- Differenzierung von Bürgerrollen und Beteiligungsmodi Kein Zugriff
- Erweiterung repräsentativ-demokratischer Verfahren der politischen Willensbildung um direkt-demokratische und kooperativ-demokratische Verfahren Kein Zugriff
- Verbindliche Etablierung neuer Formen der Gewaltenteilung und Gewaltenbalancierung auf lokaler Ebene Kein Zugriff
- „Repräsentativ-demokratische Rahmung“ kooperativdemokratischer Verfahren und neue Führungsrollen politischer Gremien und Mandatsträgerinnen Kein Zugriff
- Systematisches Partizipationsmanagment zur Verringerung sozialer Selektivität kooperativ-demokratischer Verfahren Kein Zugriff
- Zusammenhang von Engagementförderung und Sozialpolitik Kein Zugriff
- Forderung nach Einbindung der Wirtschaft Kein Zugriff
- Sekundäre Bedeutung von Einsparungszielen Kein Zugriff
- Stärkung kommunaler Selbstverwaltung als Voraussetzung Kein Zugriff
- Unterscheidung gesellschaftlicher Sektoren als „KoProduzenten“ von Wohlfahrt Kein Zugriff
- Ebenen des Arrangierens von „Wohlfahrts-Mixturen“ Kein Zugriff
- Aktuelle Trends in der gemischten Wohlfahrtsproduktion Kein Zugriff
- „Hybridisierung“ der Organisationsstrukturen von Diensten und Einrichtungen (Strukturmix) Kein Zugriff
- Von der Bewältigung des Wohlfahrtspluralismus zur konzeptgeleiteten Steuerung gemischter Wohlfahrtsproduktion: erste Ansätze Kein Zugriff
- Synergieeffekte und Qualitätszuwachs durch gemischte Wohlfahrtsproduktion Kein Zugriff
- Von der Analyse zur zivilgesellschaftlichen Ausrichtung gemischter Wohlfahrtsproduktion Kein Zugriff
- Notwendigkeit hybrider Organisationsstrukturen im Sinne sozialer Unternehmungen und organisationaler Governance Kein Zugriff
- Präzise Beschreibung gesellschaftlicher Differenzierung Kein Zugriff
- Daseinsvorsorge als „gemischte Wohlfahrtsproduktion“ bzw. Koproduktion auf Basis balancierter Systemlogiken Kein Zugriff
- Hinweise zu den sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Effekten der Verantwortungsteilungen und Einbeziehung bürgerschaftlichen Engagements Kein Zugriff
- Bürgerschaftliches Engagement als integraler Bestandteil zukunftsfähiger Wohlfahrts-Mixturen Kein Zugriff
- Die Bedeutung von Lokalität und die Notwendigkeit ihrer Balancierung Kein Zugriff
- Konzeptionierung öffentlicher Organisationen als „Hybride“ und „soziale Unternehmungen“ Kein Zugriff
- Bürgerschaftliches Engagement und seine Förderung als „soziale Unternehmung“ Kein Zugriff
- Wirtschaftswissenschaften Kein Zugriff
- Politikwissenschaft und Policy-Forschung Kein Zugriff
- Lokale Politikforschung Kein Zugriff
- Verwaltungswissenschaft Kein Zugriff
- Politische Kontexte Kein Zugriff
- „Governance“ als empirische und analytische Perspektive Kein Zugriff
- „Governance“ als normative und strategische Perspektive Kein Zugriff
- Der Bedeutungskern von „Governance“ Kein Zugriff
- Probleme demokratischer Legitimation von Governance Kein Zugriff
- Antwortversuche und Lösungsvorschläge Kein Zugriff
- Förderung bürgerschaftlichen Engagements als Verstärkung und Initiierung von Governance Kein Zugriff
- Zentrale Rolle von Promotoren Kein Zugriff
- Einbindung bürgerschaftlicher Assoziationen in Governance-Strukturen als Antwort auf die zunehmende Komplexität von Gesellschaft Kein Zugriff
- Potentielle Defizite von Governance-Strukturen in Bezug auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit Kein Zugriff
- Kritische Sicht auf New Public Management Kein Zugriff
- Governance als angemessene Weise des Regierens in der Zivilgesellschaft bzw. der Bürgerkommune Kein Zugriff
- Stakeholder-Prinzip als leitender Grundsatz Kein Zugriff
- Notwendigkeit der Verknüpfung neuer Beteiligungsstrukturen mit dem repräsentativ-demokratischen System Kein Zugriff
- Präzisierung der Rolle des Staates in einem bürgergesellschaftlichen Rahmen Kein Zugriff
- Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit: Schillernder Ansatz mit Hochkonjunktur Kein Zugriff
- Sozialräumlich orientierte Soziale Arbeit – Entwicklungslinien im Überblick Kein Zugriff
- Was ist ein „Sozialraum“? Kein Zugriff
- Wurzeln sozialarbeiterischer Sozialraumorientierung Kein Zugriff
- Methodische Differenzierung und theoretische Fundierung in den USA seit den 1930er Jahren Kein Zugriff
- Rezeption „integrativ-harmonistischer Konzepte“ Kein Zugriff
- Methodenkritik und Rezeption „aggressivkonfliktorientierter“ Konzepte Kein Zugriff
- Ernüchterung: „Tod der GWA“ Kein Zugriff
- Interesse am lokalen Sozialraum in Politik, Verwaltung und Planung Kein Zugriff
- Alltags- oder Lebensweltorientierung Kein Zugriff
- Aktivierende katalytische Gemeinwesenarbeit Kein Zugriff
- Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip Kein Zugriff
- Sozialraumorientierung vor neuen Herausforderungen und in neuen Kontexten Kein Zugriff
- Weiterentwicklung bestehender Ansätze Kein Zugriff
- Innovative Konzepte Kein Zugriff
- Quartiermanagement im Rahmen der „Sozialen Stadt“ Kein Zugriff
- Querschnittsperspektive: Selektivität von Bürgerbeteiligung im Sozialraum Kein Zugriff
- Analytische Ebene Kein Zugriff
- Normative Ebene Kein Zugriff
- Strategische Ebene Kein Zugriff
- Operative Ebene Kein Zugriff
- Mehrdimensionale Definition von Bürgerkommune Kein Zugriff Seiten 547 - 554
- „Bürgerkommune“ als vertretbares und produktives gesellschaftspolitisches Leitbild Kein Zugriff Seiten 554 - 555
- Differenziertes Verständnis lokaler Sozialräumlichkeit Kein Zugriff Seiten 555 - 557
- Akteursfelder der Bürgerkommune Kein Zugriff Seiten 557 - 561
- Differenziertes Verständnis der Rollen von Bürgerinnen Kein Zugriff Seiten 561 - 563
- Leitsätze zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Bürgerkommune Kein Zugriff Seiten 563 - 577
- Bürgerschaft Kein Zugriff Seiten 577 - 580
- Gemeinderat und politische Parteien Kein Zugriff Seiten 580 - 583
- Kommunalverwaltung Kein Zugriff Seiten 583 - 585
- Organisationen und Verbände des Assoziativen Sektors Kein Zugriff Seiten 585 - 587
- Wirtschaft Kein Zugriff Seiten 587 - 589
- Beruflich tätige Fachkräfte Kein Zugriff Seiten 589 - 590
- Fazit: Demokratie weiter denken Kein Zugriff Seiten 591 - 592
- Literatur Kein Zugriff Seiten 593 - 632





