Strafen "im Namen des Volkes"?
Zur rechtlichen und kriminalpolitischen Relevanz empirisch feststellbarer Strafbedürfnisse der Bevölkerung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriften zur Kriminologie, Band 15
- Verlag:
- 09.10.2019
Zusammenfassung
Tag für Tag werden strafrechtliche Verurteilungen „im Namen des Volkes“ ausgesprochen. Was ist damit gemeint? Geht es (auch) um tatsächlich vorhandene Strafbedürfnisse und Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung? Kann man diese mit empirischen Methoden verlässlich ermitteln? Und lässt es sich theoretisch begründen, dass entsprechende Erkenntnisse vom Strafgesetzgeber oder von der Strafjustiz bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen sind? Die Beiträge im vorliegenden Tagungsband gehen diesen Fragen aus strafrechtlicher wie kriminologischer Sicht nach.
Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist mit zwei Beiträgen auch Paul Robinson von der University of Pennsylvania Law School vertreten, der prominenteste US-amerikanische Vertreter einer an empirisch ermittelten Gerechtigkeitsintuitionen orientierten Straftheorie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- Erscheinungsdatum
- 09.10.2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5270-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9445-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zur Kriminologie
- Band
- 15
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 286
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Paul H. Robinson
- 1. Gibt es überhaupt Gerechtigkeitsvorstellungen in der Bevölkerung? Kein Zugriff Paul H. Robinson
- 2. Sind die Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung nicht drakonisch und grausam? Kein Zugriff Paul H. Robinson
- 3. Warum sollte sich die Kriminalitätskontrolle dafür interessieren, was die Gemeinschaft für gerecht hält? Warum würde ein „empirical desert“-Ansatz Verbrechen reduzieren? Kein Zugriff Paul H. Robinson
- 4. Selbst wenn der „Empirical Desert“- Ansatz einen gewissen kriminalitätsreduzierenden Effekt hat, hätten die Ansätze der Abschreckung oder Sicherung von gefährlichen Tätern nicht eine noch größere W... Kein Zugriff Paul H. Robinson
- 5. Sollte das Strafrecht überhaupt je von den Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung abweichen? Wenn nicht, wird dann nicht der Status quo festgefahren, den Sozialreformer möglicherweise aus gute... Kein Zugriff Paul H. Robinson
- Fazit Kein Zugriff Paul H. Robinson
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 35 - 38 Julia Schneider
- Die empirisch ermittelte verdiente Strafe und die Strafrechtskodifikation im In- und Ausland Kein Zugriff Seiten 39 - 48 Paul H. Robinson
- Tonio Walter
- A. Empirie und Soziologie Kein Zugriff Tonio Walter
- B. Was heißt „soziologische Begründung?“ Kein Zugriff Tonio Walter
- C. Die Schwächen der herkömmlichen Präventionstheorien Kein Zugriff Tonio Walter
- D. Die empirisch-soziologische Vergeltungstheorie Kein Zugriff Tonio Walter
- E. Der Ursprung der Vergeltungswünsche – und ihr Ende Kein Zugriff Tonio Walter
- F. Grenzen einer Strafbegründung durch die Vergeltungsidee Kein Zugriff Tonio Walter
- G. Folgerungen aus einer empirisch-soziologischen Vergeltungstheorie Kein Zugriff Tonio Walter
- H. Schluss: retributive Generalprävention als Strafzweck Kein Zugriff Tonio Walter
- Johannes Kaspar
- A. Einführung Kein Zugriff Johannes Kaspar
- Johannes Kaspar
- I. Spezialprävention Kein Zugriff Johannes Kaspar
- II. Vergeltung Kein Zugriff Johannes Kaspar
- Johannes Kaspar
- 1. Negative Generalprävention Kein Zugriff Johannes Kaspar
- 2. Positive Generalprävention Kein Zugriff Johannes Kaspar
- C. Anwendungsbereiche Kein Zugriff Johannes Kaspar
- Johannes Kaspar
- I. Absolute Grenzen Kein Zugriff Johannes Kaspar
- II. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz Kein Zugriff Johannes Kaspar
- E. Offene Fragen Kein Zugriff Johannes Kaspar
- Katrin Höffler
- A. Einleitung Kein Zugriff Katrin Höffler
- Katrin Höffler
- I. Ausgangspunkt Kein Zugriff Katrin Höffler
- II. Grundlegendes zur Spezialprävention Kein Zugriff Katrin Höffler
- III. Kritisches zur Spezialprävention Kein Zugriff Katrin Höffler
- Katrin Höffler
- I. Einbettung in die Punitivitätsforschung Kein Zugriff Katrin Höffler
- II. Methodische Probleme und Fragestellungen Kein Zugriff Katrin Höffler
- III. Gegenwärtiger Kenntnisstand über die Verbreitung spezialpräventiver Auffassungen in der Bevölkerung Kein Zugriff Katrin Höffler
- IV. Einflussfaktoren spezialpräventiver Strafauffassungen Kein Zugriff Katrin Höffler
- D. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Katrin Höffler
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 113 - 116 Julia Schneider
- Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- A. Deliktsschwere als Forschungsgegenstand Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- B. Zum Unterschied zwischen Deliktsschwereforschung und Strafeinstellungsforschung Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- I. Allgemeine methodische Probleme in der Einstellungsforschung Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- II. Abstraktion als Vorteil und Nachteil Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- III. Die Feststellung von Konsens Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- D. Hypothese: „Die durch Befragung ermittelte Deliktsschwere ist kein einheitliches Konzept, sondern enthält verschiedene Schweremaßstäbe“ Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- E. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Henning Ernst Müller, Annemarie Schmoll
- Franz Streng
- Franz Streng
- I. Allgemeine Methodenfragen Kein Zugriff Franz Streng
- II. Die Studierendenbefragung Konstanz – Erlangen Kein Zugriff Franz Streng
- Franz Streng
- Franz Streng
- 1. Strafzwecke Kein Zugriff Franz Streng
- 2. Strafzielpräferenzen Kein Zugriff Franz Streng
- II. Schadensersatz als Schuldausgleich Kein Zugriff Franz Streng
- III. Lebenslange Freiheitsstrafe Kein Zugriff Franz Streng
- IV. Todesstrafe Kein Zugriff Franz Streng
- Franz Streng
- 1. Strafzumessung anhand eines fiktiven Falles Kein Zugriff Franz Streng
- 2. Vergleich mit der gerichtlichen Praxis Kein Zugriff Franz Streng
- Franz Streng
- I. Beeinflussen der öffentlichen Meinung durch Information oder Aufklärung? Kein Zugriff Franz Streng
- II. Argumente für ein Beachten der in der Gesellschaft etablierten Strafhaltung Kein Zugriff Franz Streng
- III. Argumente für ein Relativieren der in der Gesellschaft etablierten Strafhaltung Kein Zugriff Franz Streng
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 161 - 162 Julia Schneider
- Philipp Eierle
- Philipp Eierle
- Philipp Eierle
- 1. Begriff Kein Zugriff Philipp Eierle
- 2. Die Verteidigung der Rechtsordnung in der Praxis Kein Zugriff Philipp Eierle
- Philipp Eierle
- 1. Einordnung des Begriffs Kein Zugriff Philipp Eierle
- 2. Bedeutung/Inhalt Kein Zugriff Philipp Eierle
- III. Entscheidungsprozess des Richters Kein Zugriff Philipp Eierle
- Philipp Eierle
- I. Die Erhebung der Daten Kein Zugriff Philipp Eierle
- II. Die Einbeziehung der Daten Kein Zugriff Philipp Eierle
- Lukas Cerny
- A. Einleitung Kein Zugriff Lukas Cerny
- B. Das Unrechtsbewusstsein in der lex lata Kein Zugriff Lukas Cerny
- C. Das Unrechtsbewusstsein als Argument im straftheoretischen Diskurs Kein Zugriff Lukas Cerny
- Lukas Cerny
- I. Allgemeine Destillate Kein Zugriff Lukas Cerny
- Lukas Cerny
- 1) De lege ferenda Kein Zugriff Lukas Cerny
- 2) De lege lata Kein Zugriff Lukas Cerny
- Gregor Prijatelj
- A. Einleitung Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- B. Überblick über die Studie Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- Gregor Prijatelj
- I. Die Ähnlichkeit der Notwehrvorstellungen Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- II. Die Ausprägung der Rechtsbewährung Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- III. Die Kriterien, die bei der Beurteilung der Notwehr eine Rolle spielen Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- IV. Die Einschränkungen der Notwehr Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- V. Die Diskrepanz zwischen den Bevölkerungsansichten und der jeweiligen Rechtslage Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- VI. Notwehr- und Nothilfeerfahrungen in Slowenien Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- E. Fazit Kein Zugriff Gregor Prijatelj
- Konstantina Papathanasiou
- A. Einleitung: Wurzeln des Internationalen Strafrechts in den Gesetzen Drakons Kein Zugriff Konstantina Papathanasiou
- B. Die übliche Betrachtung des Internationalen Strafrechts: Die Perspektive des Völkerrechts Kein Zugriff Konstantina Papathanasiou
- C. Straftheoretische Kontextualisierung des Internationalen Strafrechts Kein Zugriff Konstantina Papathanasiou
- D. Umsetzung in der Praxis: Vorgeschlagene gedankliche Prüfungsfolge Kein Zugriff Konstantina Papathanasiou
- E. Ausblick & Schluss Kein Zugriff Konstantina Papathanasiou
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 213 - 214 Julia Schneider
- Anna Coninx
- A. Einleitung Kein Zugriff Anna Coninx
- Anna Coninx
- I. Strafen und „Kuscheljustiz“ Kein Zugriff Anna Coninx
- II. Strafrechtliche Maßnahmen und „Kuscheljustiz“ Kein Zugriff Anna Coninx
- C. Die Reaktion der Strafrechtswissenschaft auf den Vorwurf der „Kuscheljustiz“ Kein Zugriff Anna Coninx
- D. „Volkswille“, Maßnahmenrecht und nötige Diskussion über Vergeltung Kein Zugriff Anna Coninx
- E. Schluss Kein Zugriff Anna Coninx
- Peter Lewisch
- A. Überblick Kein Zugriff Peter Lewisch
- B. Relevanz für das Gesamtthema der Tagung Kein Zugriff Peter Lewisch
- Peter Lewisch
- I. Der Homo oeconomicus als rationaler „(Nicht-)Bestrafer“ Kein Zugriff Peter Lewisch
- Peter Lewisch
- 1. Die Entdeckung des „Bestrafungsnutzens“ Kein Zugriff Peter Lewisch
- 2. „Altruistic third party punishment“ Kein Zugriff Peter Lewisch
- Peter Lewisch
- I. Ausgangspunkt Kein Zugriff Peter Lewisch
- II. Die Bestrafungsexperimente im Einzelnen Kein Zugriff Peter Lewisch
- III. Individuelles Bestrafungsverhalten bei Einführung einer zweiten Instanz Kein Zugriff Peter Lewisch
- Peter Lewisch
- I. Überblick Kein Zugriff Peter Lewisch
- Peter Lewisch
- 1. Public-Good-Games Kein Zugriff Peter Lewisch
- 2. Public Punishment Games Kein Zugriff Peter Lewisch
- III. „Macrobehavior and Micromotives“: Spontane Kooperation und spontane Bestrafung „re-considered“ Kein Zugriff Peter Lewisch
- F. Ausblick Kein Zugriff Peter Lewisch
- Elisa Hoven, Thomas Weigend
- 1. Kommentare zu Berichten über Strafzumessung im Internet Kein Zugriff Elisa Hoven, Thomas Weigend
- 2. Fiktive Strafzumessung durch Studierende Kein Zugriff Elisa Hoven, Thomas Weigend
- 3. Beurteilung von Fallvignetten durch Richter und Laien Kein Zugriff Elisa Hoven, Thomas Weigend
- 4. Forschungsbedarf Kein Zugriff Elisa Hoven, Thomas Weigend
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 275 - 278 Julia Schneider
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 280
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 281 - 286





