Strafen "im Namen des Volkes"?
Zur rechtlichen und kriminalpolitischen Relevanz empirisch feststellbarer Strafbedürfnisse der Bevölkerung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriften zur Kriminologie, Band 15
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Tag für Tag werden strafrechtliche Verurteilungen „im Namen des Volkes“ ausgesprochen. Was ist damit gemeint? Geht es (auch) um tatsächlich vorhandene Strafbedürfnisse und Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung? Kann man diese mit empirischen Methoden verlässlich ermitteln? Und lässt es sich theoretisch begründen, dass entsprechende Erkenntnisse vom Strafgesetzgeber oder von der Strafjustiz bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen sind? Die Beiträge im vorliegenden Tagungsband gehen diesen Fragen aus strafrechtlicher wie kriminologischer Sicht nach.
Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist mit zwei Beiträgen auch Paul Robinson von der University of Pennsylvania Law School vertreten, der prominenteste US-amerikanische Vertreter einer an empirisch ermittelten Gerechtigkeitsintuitionen orientierten Straftheorie.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5270-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9445-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zur Kriminologie
- Band
- 15
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 286
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Autor:innen:
- 1. Gibt es überhaupt Gerechtigkeitsvorstellungen in der Bevölkerung? Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Sind die Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung nicht drakonisch und grausam? Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Warum sollte sich die Kriminalitätskontrolle dafür interessieren, was die Gemeinschaft für gerecht hält? Warum würde ein „empirical desert“-Ansatz Verbrechen reduzieren? Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Selbst wenn der „Empirical Desert“- Ansatz einen gewissen kriminalitätsreduzierenden Effekt hat, hätten die Ansätze der Abschreckung oder Sicherung von gefährlichen Tätern nicht eine noch größere W... Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Sollte das Strafrecht überhaupt je von den Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung abweichen? Wenn nicht, wird dann nicht der Status quo festgefahren, den Sozialreformer möglicherweise aus gute... Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 35 - 38Autor:innen:
- Die empirisch ermittelte verdiente Strafe und die Strafrechtskodifikation im In- und Ausland Kein Zugriff Seiten 39 - 48Autor:innen:
- Autor:innen:
- A. Empirie und Soziologie Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Was heißt „soziologische Begründung?“ Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Die Schwächen der herkömmlichen Präventionstheorien Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Die empirisch-soziologische Vergeltungstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Der Ursprung der Vergeltungswünsche – und ihr Ende Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Grenzen einer Strafbegründung durch die Vergeltungsidee Kein ZugriffAutor:innen:
- G. Folgerungen aus einer empirisch-soziologischen Vergeltungstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- H. Schluss: retributive Generalprävention als Strafzweck Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einführung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Spezialprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Vergeltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Negative Generalprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Positive Generalprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Anwendungsbereiche Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Absolute Grenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Offene Fragen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Ausgangspunkt Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Grundlegendes zur Spezialprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Kritisches zur Spezialprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einbettung in die Punitivitätsforschung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Methodische Probleme und Fragestellungen Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Gegenwärtiger Kenntnisstand über die Verbreitung spezialpräventiver Auffassungen in der Bevölkerung Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Einflussfaktoren spezialpräventiver Strafauffassungen Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Fazit und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 113 - 116Autor:innen:
- Autor:innen: |
- A. Deliktsschwere als Forschungsgegenstand Kein ZugriffAutor:innen: |
- B. Zum Unterschied zwischen Deliktsschwereforschung und Strafeinstellungsforschung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- I. Allgemeine methodische Probleme in der Einstellungsforschung Kein ZugriffAutor:innen: |
- II. Abstraktion als Vorteil und Nachteil Kein ZugriffAutor:innen: |
- III. Die Feststellung von Konsens Kein ZugriffAutor:innen: |
- D. Hypothese: „Die durch Befragung ermittelte Deliktsschwere ist kein einheitliches Konzept, sondern enthält verschiedene Schweremaßstäbe“ Kein ZugriffAutor:innen: |
- E. Fazit und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Allgemeine Methodenfragen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die Studierendenbefragung Konstanz – Erlangen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strafzwecke Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Strafzielpräferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Schadensersatz als Schuldausgleich Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Lebenslange Freiheitsstrafe Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Todesstrafe Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strafzumessung anhand eines fiktiven Falles Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Vergleich mit der gerichtlichen Praxis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Beeinflussen der öffentlichen Meinung durch Information oder Aufklärung? Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Argumente für ein Beachten der in der Gesellschaft etablierten Strafhaltung Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Argumente für ein Relativieren der in der Gesellschaft etablierten Strafhaltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 161 - 162Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Begriff Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Verteidigung der Rechtsordnung in der Praxis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Einordnung des Begriffs Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Bedeutung/Inhalt Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Entscheidungsprozess des Richters Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Die Erhebung der Daten Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die Einbeziehung der Daten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Das Unrechtsbewusstsein in der lex lata Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Das Unrechtsbewusstsein als Argument im straftheoretischen Diskurs Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Allgemeine Destillate Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1) De lege ferenda Kein ZugriffAutor:innen:
- 2) De lege lata Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Überblick über die Studie Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Die Ähnlichkeit der Notwehrvorstellungen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die Ausprägung der Rechtsbewährung Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Die Kriterien, die bei der Beurteilung der Notwehr eine Rolle spielen Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Die Einschränkungen der Notwehr Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Die Diskrepanz zwischen den Bevölkerungsansichten und der jeweiligen Rechtslage Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Notwehr- und Nothilfeerfahrungen in Slowenien Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung: Wurzeln des Internationalen Strafrechts in den Gesetzen Drakons Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Die übliche Betrachtung des Internationalen Strafrechts: Die Perspektive des Völkerrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Straftheoretische Kontextualisierung des Internationalen Strafrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Umsetzung in der Praxis: Vorgeschlagene gedankliche Prüfungsfolge Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Ausblick & Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 213 - 214Autor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Strafen und „Kuscheljustiz“ Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Strafrechtliche Maßnahmen und „Kuscheljustiz“ Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Die Reaktion der Strafrechtswissenschaft auf den Vorwurf der „Kuscheljustiz“ Kein ZugriffAutor:innen:
- D. „Volkswille“, Maßnahmenrecht und nötige Diskussion über Vergeltung Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Überblick Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Relevanz für das Gesamtthema der Tagung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Der Homo oeconomicus als rationaler „(Nicht-)Bestrafer“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Entdeckung des „Bestrafungsnutzens“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. „Altruistic third party punishment“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Ausgangspunkt Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die Bestrafungsexperimente im Einzelnen Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Individuelles Bestrafungsverhalten bei Einführung einer zweiten Instanz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Überblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Public-Good-Games Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Public Punishment Games Kein ZugriffAutor:innen:
- III. „Macrobehavior and Micromotives“: Spontane Kooperation und spontane Bestrafung „re-considered“ Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- 1. Kommentare zu Berichten über Strafzumessung im Internet Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Fiktive Strafzumessung durch Studierende Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3. Beurteilung von Fallvignetten durch Richter und Laien Kein ZugriffAutor:innen: |
- 4. Forschungsbedarf Kein ZugriffAutor:innen: |
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 275 - 278Autor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 280
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 281 - 286





