
Individuum und Menschheit
Eine Philosophie der Demokratie- Autor:innen:
- Verlag:
- 16.03.2023
Zusammenfassung
Seit es den Begriff "Demokratie" und die mit ihm verbundenen Erwartungen gibt, ist er umstritten. In einer historisch-philosophischen Tour d’horizon rekonstruiert Volker Gerhardt die zentralen Stationen dieser Diskussion von den Denkern der Antike bis in unsere globalisierte Gegenwart. Zugleich zeigt der renommierte Philosoph, warum die Demokratie unter allen Regierungsformen die Einzige ist, die schon ihrer Idee nach ausnahmslos alle Menschen – die ganze Menschheit – einschließt. Von der ersten Demokratie in Athen bis zu den Vereinten Nationen zieht sich ein weiter Bogen durch die Weltgeschichte. In ihm verbindet sich der Anspruch des Menschen an sich selbst mit seinen Erwartungen an die Politik. Schon Sokrates ging davon aus, dass es eine dem Menschen angemessene Ordnung erst geben kann, wenn freie Menschen über freie Menschen herrschen. Platon benennt die Tugenden und Pflichten im Staat und bietet wie Aristoteles einen Fundus von Einsichten, die bis heute nachwirken. Mit der Humanität, die für alle Menschen gilt (und für die jeder Mensch immer auch in seinem eigenen Handeln zuständig ist), entsteht eine neue und in letzter Konsequenz weltumspannende Dimension des Politischen. Doch Gerhardt nimmt in seinem Durchgang durch die Geschichte der Philosophie auch die Widersacher der Demokratie in den Blick und fragt am Ende nach den Chancen einer demokratisch organisierten Weltgemeinschaft, ohne die eine Bewältigung der immer akuteren Zukunftsfragen kaum möglich sein wird.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 16.03.2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-76536-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-76538-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 353
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Einleitung: Menschheit als Selbstbegriff Kein Zugriff Seiten 13 - 20
- 1. Das Parallelogramm von Mensch und Politik Kein Zugriff
- 2. Menschheit als Verständigungsgemeinschaft Kein Zugriff
- 3. Der Anteil der ersten Philosophen Kein Zugriff
- 4. Der geschichtliche Vorlauf der Demokratie Kein Zugriff
- 5. Die weltpolitische Innovation in Athen Kein Zugriff
- 6. Das Beispiel des Sokrates Kein Zugriff
- 7. Platons Idee von einer politisch verfassten Menschheit Kein Zugriff
- 8. Partizipation bei Aristoteles Kein Zugriff
- 9. Ciceros ideelle Rettung der Republik Kein Zugriff
- 10. Der humane Impuls des Evangeliums Kein Zugriff
- 11. Humanismus als politisches Programm Kein Zugriff
- 12. Der epochale Schritt zum Menschenrecht Kein Zugriff
- 13. Weltoffenheit und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 14. Konstitution und Föderation Kein Zugriff
- 15. Eine politische Theorie der Menschheit Kein Zugriff
- 16. Menschheit als reales und ideales Fundament Kein Zugriff
- 17. Frieden als globales Erfordernis Kein Zugriff
- 18. Republikanismus auf der Schwelle zur Demokratie Kein Zugriff
- 19. Natur und Politik Kein Zugriff
- 20. Moral und Politik im Medium der Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 21. Friedensidyll im Jahrhundert der Kriege Kein Zugriff
- 22. Individualität und Repräsentation Kein Zugriff
- 23. Friedenserwartung mit sozialer Verstärkung Kein Zugriff
- 24. Die Institutionalisierung der sozialen Frage Kein Zugriff
- 25. Der Anschlag auf die Einheit der Menschheit Kein Zugriff
- 26. Völkerbund und UNO als weltpolitische Innovation Kein Zugriff
- 27. Föderation als Prinzip internationaler Ordnung Kein Zugriff
- 28. Öffentlichkeit als Lebenssphäre der Demokratie Kein Zugriff
- 29. Repräsentation als Raum des Politischen Kein Zugriff
- 30. Der innere Zusammenhang von Freiheit und Gleichheit Kein Zugriff
- 31. Recht als tragendes Element der Demokratie Kein Zugriff
- 32. Opposition als zivilisierende Kraft Kein Zugriff
- 33. Moral und Wahrheit als Bedingungen Kein Zugriff
- 34. Das dünne Eis des Friedens Kein Zugriff
- 35. Homo politicus: Der Anwalt seines Daseins Kein Zugriff
- Beschluss: Vom möglichen Ende der Menschheit Kein Zugriff Seiten 331 - 338
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 353 - 353
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 353 - 353




