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Die Ordnung der Moderne
Social Engineering im 20. Jahrhundert- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 9
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerieten die modernen Industriegesellschaften in eine tiefe Krise. Die Welt wurde vieldeutig, die sozialen Beziehungen schienen sich aufzulösen. Social Engineering war eine Möglichkeit, die negativen Folgen der »ambivalenten Moderne« zu überwinden. Durch die systematische Umgestaltung der Lebenswelt und der Alltagspraktiken sollten soziale Beziehungen rekonfiguriert werden. Der Band untersucht das Social Engineering als eine spezifisch transnationale Formation, die Moderne zu ordnen, indem es die Menschen einem biopolitischen Regime unterwarf – ohne notwendig in Vernichtung münden zu müssen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1153-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1153-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 366
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Social engineering als Verhaltenslehre des kühlen Kopfes. Eine einleitende Skizze Kein Zugriff Seiten 11 - 40 Thomas Etzemüller
- Konturen von »Ordnung« in den Zeitschichten des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 41 - 64 Anselm Doering-Manteuffel
- »Harmonie zu schaffen, ist Sinn und Zweck« Der Verkehrsdiskurs und die räumliche Ordnung des Sozialen Kein Zugriff Seiten 67 - 86 Anette Schlimm
- Die »psychognostische Schwierigkeit der Beobachtung« Industriebetriebliches Ordnungsdenken und social engineering in Deutschland und Großbritannien in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 87 - 108 Silke Mende, Klaus Gestwa, Susanne Stein, Sabine Dworog, Carl Marklund, Ariane Leendertz, Nadine Klopfer, Michael Hochgeschwender, Anette Schlimm, David Kuchenbuch, Thomas Welskopp, Anselm Doering-Manteuffel, Adelheid von Saldern
- Eine Moderne nach »menschlichem Maß« Ordnungsdenken und social engineering in Architektur und Stadtplanung - Deutschland und Schweden, 1920er bis 1950er Jahre Kein Zugriff Seiten 109 - 128 David Kuchenbuch
- Ordnung, Ausgleich, Harmonie Koordinaten raumplanerischen Denkens in Deutschland, 1920 bis 1970 Kein Zugriff Seiten 129 - 150 Ariane Leendertz
- »Clean Up« Stadtplanung und Stadtvisionen in New Orleans, 1880er-1920er Jahre Kein Zugriff Seiten 153 - 170 Nadine Klopfer
- The Noblest Philosophy and Its Most Efficient Use: Zur Geschichte des social engineering in den USA, 1910-1965 Kein Zugriff Seiten 171 - 198 Michael Hochgeschwender
- Begriffsgeschichte and Übergriffsgeschichte in the History of Social Engineering. Kein Zugriff Seiten 199 - 222 Carl Marklund
- Die US-Verfassung als Experimentierbaukasten sozialer Gesetzgebung. Der Fall der Prohibition, 1920-1933 Kein Zugriff Seiten 223 - 238 Thomas Welskopp
- Social und soul engineering unter Stalin und Chruschtschow, 1928-1964 Kein Zugriff Seiten 241 - 278 Klaus Gestwa
- Durch »Aufbau« zur Neuordnung der Gesellschaft. Städtebauliche Leitbilder in der Volksrepublik China, 1949-1959 Kein Zugriff Seiten 279 - 300 Susanne Stein
- Das »Harzburger Modell« Ein Ordnungssystem für bundesrepublikanische Unternehmen, 1960-1975 Kein Zugriff Seiten 303 - 330 Adelheid von Saldern
- Residuen des Ordnungsdenkens in den 1970er Jahren? Kontinuitäten, Umbrüche, veränderte Bezugsgrößen. Die Fallbeispiele »grüne Bewegung« und »Flughafenausbau Frankfurt« Kein Zugriff Seiten 331 - 356 Silke Mende, Sabine Dworog
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 357 - 358 Thomas Etzemüller
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 359 - 361 Thomas Etzemüller
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 362 - 366 Thomas Etzemüller





