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Sammelband Kein Zugriff

Erwartung

Zukunft zwischen Furcht und Hoffnung
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Eine fundamentale Ambivalenz prägt unsere Erfahrung der Zukunft. Das Neue kommt so auf uns zu, dass wir es entweder nur passiv empfangen oder aber es antizipieren und dementsprechend aktiv entwerfen sowie tätig gestalten können. Auch die existentiellen Haltungen, die wir zur Zukunft einnehmen, und die affektiven Wertungen, die wir an sie herantragen, haben einen zwiespältigen Charakter. Wir können das Kommende als Erfüllung oder als Bedrohung vor uns sehen, wir erwarten deshalb Zukunft in Furcht oder mit Hoffnung. Das vorliegende Buch geht der Zukunftsbeziehung im Horizont zweier Disziplinen nach, die sich in besonderer Weise mit den Grundbedingungen des menschlichen Daseins und Erlebens in der Zeit befassen: der Philosophie und der Psychoanalyse. Die in diesem Band versammelten Beiträge erhellen das Phänomen der Erwartung in seiner internen Spannung und seinen divergierenden Formen, seinen kulturellen Voraussetzungen und seiner existentiellen Bedeutung. Mit Beiträgen von Emmanuel Alloa, Emil Angehrn, Christian Bermes, Stephan Grätzel, Jutta Gutwinski-Jeggle, Gunnar Hindrichs, Erika Kittler, Joachim Küchenhoff, Mario Schärli, Rolf-Peter Warsitz, Heinz Weiß, Tilo Wesche und Ralf Zwiebel


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-95832-162-5
ISBN-Online
978-3-7489-0163-1
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
272
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12 Emil Angehrn und Joachim Küchenhoff
    1. Berechenbare Zukunft. Eine Kritik der algorithmischen Prognostik Kein Zugriff Seiten 13 - 34 Emmanuel Alloa
    2. Zukunftserlebnisse. Grundriss einer Phänomenologie der Erwartung Kein Zugriff Seiten 35 - 64 Mario Schärli
    3. Was können wir erwarten? Die Versöhnung als Ereignis der Sprache Kein Zugriff Seiten 65 - 77 Stephan Grätzel
    4. Ist die Erwartung des Zukünftigen nur das Noch-Nicht des Vergangenen? Kein Zugriff Seiten 78 - 95 Rolf-Peter Warsitz
    5. Das antizipierende Subjekt Kein Zugriff Seiten 96 - 110 Gunnar Hindrichs
    1. Warten und Erwartung. Von der Zeitlichkeit der Existenz Kein Zugriff Seiten 111 - 132 Emil Angehrn
    2. Erwartungshorizont und Möglichkeitsraum. Das Öffnen von Erwartung Kein Zugriff Seiten 133 - 148 Joachim Küchenhoff
    3. Was darf man hoffen? Was kann man erwarten? Grenzgänge zwischen Erwartung und Hoffnung Kein Zugriff Seiten 149 - 161 Christian Bermes
    4. Das gute Leben und der Tod. Ethische Reflexionen über das Lebensende Kein Zugriff Seiten 162 - 186 Tilo Wesche
    1. Wenn die Zukunft von einer Vergangenheit verstellt wird, die (noch) nicht vergangen ist Kein Zugriff Seiten 187 - 207 Jutta Gutwinski-Jeggle
    2. Die Bearbeitung des Zukünftigen – Erwartungsaffekt und Traum Kein Zugriff Seiten 208 - 227 Ralf Zwiebel
    3. Erwartung und unbewusste Phantasie. Kontroverse oder Begegnung zwischen Psychoanalyse und Philosophie Kein Zugriff Seiten 228 - 244 Heinz Weiß
    4. Die Erwartbarkeit der Welt, die Verstoffwechselung der Zeit Kein Zugriff Seiten 245 - 265 Erika Kittler
  3. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 266 - 272

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