
Diagnose: Judenhass
Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit- Autor:innen:
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- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6396
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Bis vor wenigen Jahren hieß es in Deutschland stets, jüdisches Leben sei ein selbstverständlicher Teil der Normalität. Aber spätestens nach dem Überfall auf die Synagoge in Halle 2019 und der massiven Ausbreitung von antisemitischen Verschwörungsmythen in der Corona-Krise bekam dieses Bild tiefe Risse. Eva Gruberová und Helmut Zeller sind durch Deutschland gereist und haben zugehört – von Rostock über Berlin bis Dortmund und nach München, mit einem Abstecher nach Wien. Dabei zeigt sich, dass Juden hierzulande kein normales Leben führen können, es sei denn, man hält Polizei und Sicherheitszäune vor jüdischen Kindergärten, Brandanschläge auf Synagogen, oder perfide Witze für etwas, das zur deutschen Normalität gehört. Jüdinnen und Juden erleben Übergriffe und Anfeindungen auch aus muslimisch geprägten Milieus. Was aber viele nicht sehen: Antisemitismus kam und kommt aus der "bürgerlichen Mitte". Die Reportagen, Interviews und Analysen machen sichtbar, dass der Judenhass tief in der Gesellschaft verwurzelt ist – und uns alle angeht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-75589-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-75591-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6396
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 281
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Allein gegen rechts. Unterwegs in Kröpelin und Rostock Kein Zugriff
- In der Neonazihochburg des Westens Kein Zugriff
- Gedenken im Nazi-Kiez Kein Zugriff
- Man wird ja wohl noch leugnen dürfen! Kein Zugriff
- Die Ruhestörer von Laatzen Kein Zugriff
- Halle war nicht der Anfang. Die Marginalisierung der rechten Gefahr Kein Zugriff
- Ein Jude, der mit Rechtsextremisten redet Kein Zugriff
- «Halle hätte auch bei uns passieren können» Kein Zugriff
- «Ich war ein Nazi und Antisemit» Kein Zugriff
- Ein Gebet für Deutschland Kein Zugriff
- Angst vor einer Zunahme des Judenhasses Kein Zugriff
- «Prinzipiell ist es den Leuten schwer zu vermitteln» Kein Zugriff
- Drohen «französische Verhältnisse» ? Kein Zugriff
- Jüdische Einwanderer: «Wir hatten keine Willkommenskultur» Kein Zugriff
- Ein skandalöses Urteil: Der Fall Wuppertal Kein Zugriff
- Ein altes Feindbild wirkt fort Kein Zugriff
- Burak Yilmaz: «Im Land der Shoa gibt es keinen importierten Antisemitismus» Kein Zugriff
- Wer Rassismus bekämpft, darf bei Antisemitismus nicht schweigen Kein Zugriff
- «Ich höre immer dieses, ja, aber was ihr da macht …» Kein Zugriff
- «Spekulanten», «Imperialisten», «Zionisten»: Antisemitismus von links Kein Zugriff
- Petra Pau: «Ich habe Antisemitismus lange unter der Überschrift Rechtsextremismus gesehen.» Kein Zugriff
- BDS: Mit Hass für noch mehr Hass Kein Zugriff
- Mit zweierlei Maß Kein Zugriff
- Die Arroganz der späten Geburt Kein Zugriff
- Kurze Gebrauchsanleitung für «Israelkritik» Kein Zugriff
- Allein in der bayerischen Provinz Kein Zugriff
- Fremde im eigenen Land Kein Zugriff
- Verschwörungsmythen in Zeiten von Corona Kein Zugriff
- Es kommt aus der Mitte Kein Zugriff
- Wagner, Luther, Judensau Kein Zugriff
- Schöne Reden, wenig Taten Kein Zugriff
- Neues Selbstbewusstsein, alte Ängste Kein Zugriff
- «Du Jude!» Alltag in deutschen Schulen Kein Zugriff
- Antisemitismusprogramme sind nur Feuerlöscher Kein Zugriff
- Plädoyer für eine demokratische Schule Kein Zugriff
- Nazivergangenheit: Der Schock ist vorbei Kein Zugriff
- Ein Abstecher nach Wien: «Eigentlich haben wir wenig erreicht» Kein Zugriff
- «Wir möchten einfach nur unsere Ruhe haben» Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 267 - 273
- Literaturhinweise Kein Zugriff Seiten 274 - 278
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 279 - 281




