Die Phänomenologie des Widergeistes
Eine anerkennungstheoretische Deutung von Marx' normativer Kritik am Kapitalismus im Kapital- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Auf der Suche nach einer angemessenen Methode und einem normativen Maßstab für seine Kritik am Kapitalismus ist Marx erst im Kapital fündig geworden. Die hier vorgenommene Neulektüre des Kapitals rekonstruiert Marx’ systematische normative Kapitalismuskritik durch eine Parallelführung der hegelschen Phänomenologie des Geistes und des Kapitals. Indem Marx den Gegenstand seiner kritischen Analyse im Kapital in Anlehnung an Hegels Werk schrittweise konstruiert, erarbeitet er immanent im Rückgriff auf die dem Gegenstand zugrunde liegenden subjekttheoretischen Annahmen den Maßstab seiner normativen Kritik als Dialektik der Anerkennung – als eine intersubjektive Ordnung, die zu etablieren sei, sollen gesellschaftliche Verhältnisse nicht ein defizitäres gesellschaftliches Verhältnis darstellen: Das Kapital ist ein Natur- und Herrschaftsverhältnis, da ihm dem Selbstverständnis der philosophisch erarbeiteten Rationalität zufolge eine defizitäre Subjektivitätsordnung zugrunde liegt.
Der erste Band des Kapitals präsentiert, so lässt sich überspitzt formulieren, die Phänomenologie der kapitalistischen Gesellschaft – oder, um es mit Adorno zu formulieren: die Phänomenologie des Widergeistes.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7162-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3944-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
- Band
- 15
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Die Rezeption der marxschen normativen Kritik am Kapitalismus Kein Zugriff Seiten 19 - 28
- Marx’ Suche nach Methode und Maßstab der Kritik am Kapitalismus Kein Zugriff Seiten 28 - 43
- Die Erscheinung und das Wertding Kein Zugriff Seiten 44 - 56
- Exkurs: Die „ökonomische“ Kritik der Werttheorie Kein Zugriff Seiten 56 - 61
- Die formal-logische Analyse der Wertform Kein Zugriff Seiten 61 - 70
- Der theologische Gehalt der Wertform: Der Gott der Warenwelt Kein Zugriff Seiten 70 - 74
- Der metaphysische Gehalt der Wertform: Die Subjektbeziehung der Waren Kein Zugriff Seiten 74 - 82
- Die Kraft Kein Zugriff Seiten 82 - 91
- Die verkehrte Welt Kein Zugriff Seiten 91 - 98
- Der Personenbegriff in den Grundlinien der Philosophie des Rechts Kein Zugriff Seiten 99 - 111
- Der Personenbegriff in der Phänomenologie des Geistes Kein Zugriff Seiten 111 - 118
- Das bedürftige Individuum: ein vergesellschaftetes Subjekt der Begierde Kein Zugriff Seiten 118 - 125
- Hilfsargumente I: Eine normative Geschichtserzählung Kein Zugriff
- Hilfsargumente II: Entfremdung und die Kritik an der „Wert produzierenden Arbeit“ Kein Zugriff
- Das Leben, die Begierde und die Dialektik der Anerkennung Kein Zugriff Seiten 142 - 163
- Das automatische Subjekt und die Charaktermasken der bedürftigen Individuen Kein Zugriff Seiten 163 - 176
- Die kapitalistische Unfreiheit: Das Kapital als ein gesellschaftliches Naturverhältnis Kein Zugriff Seiten 177 - 199
- Die Antinomie des Rechts: Das Kapital als natürliche Sittlichkeit Kein Zugriff Seiten 199 - 210
- Eine Gewalt- und Schreckensherrschaft: Das Kapital als Herrschaftsverhältnis Kein Zugriff Seiten 210 - 228
- Exkurs: Lukács’ Diagnose der Verdinglichung Kein Zugriff Seiten 228 - 246
- Resümee: Marx’ normative Kritik am Kapitalismus Kein Zugriff Seiten 246 - 260
- Schlussbemerkungen und Ausblick Kein Zugriff Seiten 261 - 268
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 269 - 280





