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Die Bürgersoldaten von Rastatt

Der badische Militäraufstand vom Mai 1849 im Rahmen der Reichsverfassungskampagne
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Als der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861) am 3.April 1849 die ihm von Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung angebotene Kaiserkrone zurückwies, kam es zu einem letzten revolutionären Aufbäumen der deutschen Freiheits- und Einheitsbewegung von 1848/49, der sog. Reichsverfassungskampagne. Während in den meisten deutschen Staaten die Aufstände mit der Hilfe regierungstreuer Truppen niedergeschlagen wurden, führte in Baden die durch den Soldatenaufstand von Rastatt am 11./12. Mai 1849 ausgelöste Meuterei fast aller Garnisonen zum entscheidenden revolutionären Impuls, der zur Flucht des Großherzogs und der Übernahme der Regierungsgewalt durch den Landesausschuss der Volksvereine führte. Das über die Volksvereine verbreitete demokratische Gedankengut hatte erstmals auch Zugang und Verbreitung im badischen Militär gefunden. Die badischen Soldaten betrachteten die Reichsverfassungskampagne als einen Kampf für ihre eigenen Rechte und waren vor allem nicht mehr bereit auf Bürger zu schießen, die sich für diese Verfassung einsetzten. Sie wollten „Bürgersoldaten“ sein. Die vorliegende sozialhistorische Analyse der konditionierenden Faktoren des Rastatter Soldatenaufstandes beschäftigt sich nicht nur mit seinen Ursachen, Anlässen und Entstehungsformen. Sie enthält auch eine Auswertung der biografischen Daten der in führender Funktion beteiligten Soldaten mit den daraus hergeleiteten Rückschlüssen über soziale Herkunft, Motivation, Art der Beteiligung und Grad der Politisierung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-7489-4006-7
ISBN-Online
978-3-7489-4006-7
Verlag
vr, Ubstadt-Weiher
Sprache
Deutsch
Seiten
100
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
  2. 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 5 - 7
  3. 2. Badens politische Entwicklung im Vormärz – Liberalismus, Verfassungspatriotismus und Polarisierung Kein Zugriff Seiten 8 - 10
  4. 3. Die badische Armee – Wehrverfassung und innere Struktur Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  5. 4. Die Idee vom Bürgersoldaten Kein Zugriff Seiten 13 - 14
  6. 5. Das badische Militär in der erstenrevolutionären Phase 1848 Kein Zugriff Seiten 15 - 18
    1. 6.1 Der Gegenstand der Auseinandersetzung – Die Reichsverfassung der Frankfurter Paulskirchevom 28. März 1849 Kein Zugriff
    2. 6.2 Ablehnung der Reichsverfassung und Reaktionen in Deutschland Kein Zugriff
    3. 6.3 Die politische Entwicklung in Badenam Vorabend der Mairevolution Kein Zugriff
    1. 7.1 Militärpolitische Maßnahmen 1849 und ihre Auswirkungen in der Armee Kein Zugriff
    2. 7.2 Das „Verbrüderungsfest“ Kein Zugriff
    3. 7.3 Der 11. Mai Kein Zugriff
    4. 7.4 Der 12. Mai Kein Zugriff
    5. 7.5 Die Rastatter Soldatendeputierten beim Landeskongress der Volksvereine in Offenburg – Reichsverfassung oderRepublik Kein Zugriff
    6. 7.6 Die endgültige Entscheidung Kein Zugriff
    1. 8.1 Die Verführungs- und Verschwörungsthese Kein Zugriff
      1. 8.2.1 Waffengattungen, Verbände und Einheiten Kein Zugriff
      2. 8.2.2 Dienstgradgruppen Kein Zugriff
      1. 8.3.1 Die Wort- oder Rädelsführer Kein Zugriff
      2. 8.3.2 Die Artilleristen Kein Zugriff
      3. 8.3.3 Die Soldaten des 1. Dragonerregiments Kein Zugriff
    2. 8.4 Gewaltexzesse Kein Zugriff
    3. 8.5 Die inneren Verhältnisse der Truppe Kein Zugriff
    4. 8.6 Externe Faktoren – Der Einfluss der Volksvereine mit einem Rekurs auf die Verführungs- undVerschwörungsthese Kein Zugriff
    5. 8.7 Sozialstruktur und Politisierung des Militärs Kein Zugriff
    1. 9.1 Sachsen Kein Zugriff
    2. 9.2 Rheinpreußen und Westfalen Kein Zugriff
    3. 9.3 Bayern und bayerische Pfalz Kein Zugriff
  7. 10. Fazit Kein Zugriff Seiten 83 - 89
    1. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    2. Gedruckte Quellen/Quelleneditionen Kein Zugriff
    3. Archivquellen Kein Zugriff
    1. Anlage 1 Kein Zugriff
    2. Anlage 2 Kein Zugriff
  8. Der Autor Kein Zugriff Seiten 100 - 100

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