Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Der Digital Services Act (DSA) weist der Europäischen Kommission (KOM) eine zentrale Rolle bei der Beaufsichtigung der sehr großen Online-Plattformen und Suchmaschinen zu. Den Chancen, die eine derart zentralisierte und selbstbewusste europäische...
Systeme der Buchpreisbindung sind aus unionsrechtlicher Perspektive seit jeher umstritten. Sie greifen in die Preisbildungsautonomie der Markteilnehmer und somit in den Marktmechanismus als Fundament der Marktwirtschaft ein. Gleichwohl sind...
Nachhaltigkeit ist eines der beherrschenden Themen in unserer heutigen Gesellschaft. Trotz steigender Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen mangelte es lange an einheitlichen Kriterien sowie Transparenzvorgaben. Dies versuchten die unionale...
Die Entscheidung entwickelt und präzisiert die Judikatur des EuGH zur Beseitigung von Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen im Berufsleben. Konkret befasste sich der Gerichtshof mit dem Verbot des Arbeitsgebers, religiös bzw. weltanschaulich...
In seinem Urteil in der Rs. C-161/20 (Kommission/Rat) legt der EuGH die Grundsätze für die völkerrechtliche Vertretung der EU in den Gremien der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) fest. Anders als von der Kommission vorgeschlagen,...