
Auf der Suche nach Zukunft
Das ökologische politische Denken im deutschsprachigen Raum- Authors:
- Series:
- Sustainable Development in the 21st Century, Volume 5
- Publisher:
- 2023
Summary
In the fifty years since the publication of ‘The Limits to Growth’, an inconceivably endless pool of ideas on how to respond to our ecological crisis has emerged. This book provides guidance by offering a comprehensive and in-depth look at the landscape of ecologically motivated political ideas, focusing on the discourse in German-speaking countries. Major currents of green political thought are presented and linked to their thought leaders. The book discusses the crucial dividing lines between these competing positions and analyses their development over time. It thus provides a significant contribution to exploring the field of green political thought and thereby strengthens the theoretical foundation of today’s discourses on ecological transformation.
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1111-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4230-6
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Sustainable Development in the 21st Century
- Volume
- 5
- Language
- German
- Pages
- 620
- Product type
- Book Titles
Table of contents
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 16 Download chapter (PDF)
- 1 Einführung und Forschungsinteresse
- 2.1 Politisches Denken
- 2.2 Der ökologische Impuls: von unverbundenen Einzelproblemen zur Menschheitsherausforderung ökologische Krise
- 3 Methodische Herangehensweise
- 4.1 Geteilte Herausforderung: die ökologische Krise als totale Bedrohung
- 4.2 Unterschiedliche Antworten: Ausdifferenzierung und Strukturierung der Denklandschaft
- 5 Schnittmengen und Differenzen in der Wachstumsfrage
- 6.1 Die Ursachen der ökologischen Krise
- 6.2.1 Die Notwendigkeit autoritärer Führung in der ökologischen Krise
- 6.2.2 Ökologische Eliten und Institutionalisierungsansätze
- 6.2.3 Zentralisierte Plan- und Zuteilungswirtschaft
- 6.2.4 „Survivalism“ als Phänomen der 1970er-Jahre
- 6.3 Erklärende Hintergrundannahmen
- 6.4 Zusammenfassung
- 7.1.1 Modernisierungsdefizite: die ökologische Krise als Markt- und Politikversagen
- 7.1.2 Systemkritik: die ökologische Krise als Folge von Kapitalismus, Industrialismus und des durch sie geprägten Menschen
- 7.2.1.1 Funktionale Überlegenheit der Demokratie
- 7.2.1.2 Normative Überlegenheit der Demokratie
- 7.2.2 Ein neues Ethos als Voraussetzung für eine nachhaltige Gesellschaft
- 7.3.1 Geteilter Ausgangspunkt: Ausweitung dezentraler Autonomie
- 7.3.2 Ausdifferenzierung: zwischen dezentralisiertem Öko-Sozialismus und Öko-Kommunalismus
- 7.3.3.1 Zukunftsfähige Demokratie: dezentrale Autonomie im demokratisierten Nationalstaat
- 7.3.3.2 Kapitalismus überwinden: Dezentral-sozialistische Wirtschaftsstruktur
- 7.3.3.3 Prozess des Wandels: der Staat als Transformationsinstrument
- 7.3.4 Öko-Kommunalismus: Gesellschaftsorganisation nach „Biozönosenprinzip“
- 7.3.5 Erklärende Hintergrundannahmen
- 7.3.6 Zusammenfassung
- 7.4.1 Alternativentwurf: ökologische Marktwirtschaft, Vertiefung der Demokratie und Abbau von Wachstumsabhängigkeiten
- 7.4.2 Ökologischer Wandel als Reformprozess: Die Sozialdemokratie öffnet sich der Zivilgesellschaft
- 7.4.3 Erklärende Hintergrundannahmen
- 7.4.4 Zusammenfassung
- 8.1 Die ökologische Krise als anthropologische Krise
- 8.2 Anthropologische Revolution, der neue Mensch und die Unsichtbare Kirche als Rettungsbewegung
- 8.3 Das „House of the Lord“ als spirituell-autoritäre Rettungsregierung
- 8.4 Spiritueller Öko-Kommunalismus als Langfristperspektive
- 8.5 Erklärende Hintergrundannahmen
- 8.6 Zusammenfassung
- 8.7 Exkurs: Veränderung in Bahros ökologisch-politischem Denken
- 9 Vertiefung: Religion als Ressource für ökologischen Wandel
- 10 Zwischenfazit
- 11.1 Geteilte Herausforderung: die ökologische Krise als existenzielle Bedrohung
- 11.2 Unterschiedliche Antworten: Ausdifferenzierung und Strukturierung der Denklandschaft
- 12.1.1 Optimistische Positionierung in der Wachstumsfrage
- 12.1.2 Gemeinsame Grundzüge der Krisenbegründung
- 12.2.1 Grüne industrielle Revolution und ökologischer Kapitalismus
- 12.2.2 Handlungsfähiger Staat
- 12.2.3 Abbau von Wachstumsabhängigkeiten und die Frage kultureller Erneuerung
- 12.3 Prozess des Wandels: ökologische Transformation als Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
- 12.4 Erklärende Hintergrundannahmen
- 12.5 Zusammenfassung
- 13.1.1.1 Skeptische Positionierung in der Wachstumsfrage
- 13.1.1.2 Gemeinsame Grundzüge der Krisenbegründung
- 13.1.2.1 Effizienzrevolution und Umbau der Produktionsprozesse
- 13.1.2.2 Postwachstumspolitiken
- 13.1.2.3 Ökologische Weiterentwicklung der Demokratie
- 13.1.3 Prozess des Wandels: die Zivilgesellschaft als Impulsgeberin – der Staat als Transformationsinstrument
- 13.1.4 Erklärende Hintergrundannahmen
- 13.1.5 Zusammenfassung
- 13.2.1.1 Starker Wachstumspessimismus
- 13.2.1.2 Krisenbegründung: Die ökologische Krise als kulturelle Krise
- 13.2.2.1 Eine neue Kultur der Genügsamkeit
- 13.2.2.2 Strukturelle Wachstumstreiber überwinden: Paechs „Postwachstumsökonomie“
- 13.2.3 Prozess des Wandels: Suffizienzavantgarde, das verantwortliche Individuum und der untätige Staat
- 13.2.4 Erklärende Hintergrundannahmen
- 13.2.5 Zusammenfassung
- 14.1.1 Wachstumspessimismus
- 14.1.2 Krisenbegründung: der Kapitalismus als Hauptursache
- 14.2.1 Zentralisierter Öko-Sozialismus
- 14.2.2 Dezentralisierter und demokratisierter Öko-Sozialismus
- 14.2.3 Öko-Kommunalismus
- 14.2.4 Gemeinwohlökonomie
- 14.2.5 Schnittmengen und Trennlinien
- 14.2.6 Vertiefung: zur Kritik ökonomischer umweltpolitischer Instrumente
- 14.3 Prozess des Wandels: Die Zivilgesellschaft als Transformationstreiber
- 14.4.1 Zeitgenössischer „Survivalism“: Zentralismus als Erfordernis der Überlebenssicherung
- 14.4.2 Ökologie und die Verwirklichung einer besseren Gesellschaft
- 14.5 Zusammenfassung
- 15 Zwischenfazit und Vergleich der beiden Zeitphasen
- 16.1 Die Wachstumsfrage
- 16.2 Die Ursachen der ökologischen Krise
- 16.3 Kulturwandel und die Frage nach dem neuen Menschen
- 16.4 Nachhaltiges Wirtschaften
- 16.5 Zukunftsfähiges politisches System
- 16.6 Der Prozess des Wandels
- 17.1 Divergente Prämissen präformieren die konkurrierenden Positionen
- 17.2 Das ökologische politische Denken und das tradierte Spektrum des politischen Denkens
- 18 Ausblick
- LiteraturverzeichnisPages 545 - 572 Download chapter (PDF)
- I. Handlungsfelder staatlicher Nachhaltigkeitspolitiken
- II. Überblickstabelle: Die wichtigsten Kontroversen im ökologischen politischen Denken
- III. Abkürzungsverzeichnis
- I. Forschungsstand
- II. Auswahl des Untersuchungsmaterials für Zeitphase 1
- III. Auswahl des Untersuchungsmaterials für Zeitphase 2




