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Solidarität und Selbstverantwortung

Junge Tagung Sozialrecht
Editors:
Publisher:
 2026

Summary

The volume bundles the written presentations from the Second Young Social Law Conference, which took place in Berlin in March 2025. Young people from academia and practice discuss solidarity and personal responsibility as fundamental structures of social law, drawing on topics such as bogus self-employment, social security financing, contributory negligence, accident insurance in the home office, emergency care, and the right to a subsistence minimum that is in line with human dignity. The contributions address fundamental questions as well as current challenges, build bridges between theory and practice, and invite interdisciplinary exchange. Edited by Lamia Amhaouach-Lares, Ansgar Kalle, and Lara Wiese.
With contributions by Anna Berry | Luise Brunk | Jana Bub | Jennifer Grafe | KatharinaHaase | Prof. Dr. Stefan Huster | Sabine Knickrehm | Klara Lübbers | Annalena Mayr | Anja Pecher | Alexander Pionteck | Jana Schäfer-Kuczynski | Dominik Schmitz | Jonathan Ströttchen | Univ-Ass. Dr. Verena Vinzenz This Title is also Available as Open Access.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-1992-2
ISBN-Online
978-3-7489-5530-6
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Language
German
Pages
290
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Hintergrund und Dank
  2. VorwortPages 9 - 10 Download chapter (PDF)
  3. Jonathan Ströttchen Download chapter (PDF)
      1. 1. Solidarprinzip im Finanzierungsrecht
      2. 2. Solidarprinzip im Leistungsrecht
      3. 3. Solidarprinzip als einfachrechtliche Vorgabe
      4. 4. Zwischenfazit
      1. 1. Finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung
      2. 2. Wirkung der Ausgleichsmechanismen
      3. 3. Störung des Ausgleichsverhältnisses
      1. 1. Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze
      2. 2. Aufhebung der Versicherungspflichtgrenze
      3. 3. Praxisgebühr und ähnliche Maßnahmen
      4. 4. Modelle der Versorgungssteuerung
      5. 5. Leistungskürzungen
      6. 6. Zwischenfazit
    1. IV. Grenzen alternativer Ansätze
    2. V. Ausblick
  4. Jana Schäfer-Kuczynski Download chapter (PDF)
    1. I. Verhältnis von Solidarität und Eigenverantwortung
      1. 1. Konkrete Zurechnung von Eigenverantwortung des Versicherungsfalls
        1. a. Das Beispiel der Bagatell-Arzneimittelversorgung
        2. b. Ein Beispiel aus der Prävention
    2. III. Schlussfolgerungen
  5. Alexander Pionteck Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
        1. a. Grundsatz: kein Regress beim Beschäftigten, § 28g S. 3 SGB IV
        2. b. Fiktion des Nettoarbeitsentgelts, § 14 Abs. 2 S. 2 SGB IV
        3. c. Verschärfte Verjährungsfrist, § 25 Abs. 1 S. 2 SGB IV
      1. 2. Säumniszuschlag, § 24 SGB IV
      2. 3. Zur These vom einheitlichen Regelungskomplex und Haftungsmaßstab
      1. 1. § 14 Abs. 2 S. 2 SGB IV wird wie folgt geändert:
      2. 2. § 24 Abs. 2 SGB IV wird wie folgt geändert:
      3. 3. § 25 Abs. 1 S. 2 SGB IV wird wie folgt geändert:
      4. 4. Daneben wird klarstellend folgender § 28s SGB IV neu eingefügt:
    2. IV. Statusfeststellungsverfahren zur Risikovermeidung
    3. V. Thesen
  6. Luise Brunk Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
    2. II. Solidarische Beitragslasten
    3. III. Eigenverantwortliche Vorsorge
      1. 1. Der Beschäftigtenbegriff
        1. a) IT-Spezialisten, Beschäftigung in agilen Projekten
        2. b) Crowdworking und Plattformarbeit
      2. 3. Das Erwerbsstatusverfahren
      1. 1. Ausgangslage
      2. 2. Nachweis einer eigenverantwortlichen Vorsorge
  7. Annalena Mayr Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Grundlagen der Existenzsicherung Geflüchteter
      2. 2. Einsatz der Bezahlkarte
        1. a) Einschränkung von Überweisungen und Online-Käufen
        2. b) Räumliche Beschränkung des Einsatzes der Bezahlkarte
        3. c) Beschränkung der Bargeld-Abhebung
      3. 4. Zwischenergebnis
      1. 1. Konzept der Selbstverantwortung
      2. 2. Selbstverantwortung im Existenzsicherungsrecht
      3. 3. Gestaltungsmöglichkeiten im Sozialrecht
      1. 1. Die Bezahlkarte als Ausdruck (kollektiven) Selbstverschuldens
      2. 2. Die Bezahlkarte als Beschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten
    2. V. Fazit
  8. Jana Bub Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Die Verlagerung der Debatte von der Unions- auf die Verfassungsebene
      2. 2. Die Leistungsausschlüsse von Unionsbürger*innen in der Grundsicherung für Arbeitssuchende/Bürgergeld und der Sozialhilfe
      3. 3. Nachrang des deutschen Sozialsystems und die Rückkehrobliegenheit als Eigenverantwortung mittelloser Unionsbürger*innen
        1. a) Die „Unfreiwilligkeit“ der Obdachlosigkeit
        2. b) Sozial- und ordnungsrechtliche Unterbringungsansprüche
      1. 2. Variierende Verwaltungspraktiken beim Umgang mit obdachlosen Unionsbürger*innen
      2. 3. Das Spannungsverhältnis von Rückkehrobliegenheit und Gegenwärtigkeitsprinzip
    2. IV. Fazit
  9. Klara Lübbers Download chapter (PDF)
    1. I. Einführung
      1. 1. Die Grundsicherung für Arbeitssuchende
      2. 2. Die Anrechnung steuerlichen Kindergeldes
      3. 3. Angerechnetes Kindergeld als materiell-rechtliche Sozialleistung
      1. 1. Rückforderung trotz Anrechnung?
      2. 2. Anrechnung trotz Rückforderung?
        1. a) Keine rückwirkende Beantragung des vollen Bürgergeldsatzes
        2. b) Keine Durchbrechung des Antragsprinzips
        3. c) Kein durch die Rückforderung erhöhter Regelbedarf
        1. a) Maßstab: Unbilligkeit der Forderungseinziehung
        2. b) Grundsatz: Keine Ermessensreduzierung auf Null
        3. c) Ausnahme: Behördliches Fehlverhalten
        1. a) Keine direkte Anwendbarkeit der §§ 102 ff. SGB X
        2. b) Keine analoge Anwendbarkeit der §§ 102 ff. SGB X
      1. 1. Die Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums
      2. 2. Sicherung des Existenzminimums trotz Anrechnung
      3. 3. Sicherung des Existenzminimums trotz Rückforderung
      4. 4. Unterschreitung des Existenzminimums durch ausgleichslose Rückforderung
      5. 5. Keine Rechtfertigung
        1. a) Modifikation des Zuflussprinzips
        2. b) Unbilligkeit der Rückabwicklung existenzsichernder Leistungen
      1. 2. Lösungen de lege ferenda
  10. Anna Berry Download chapter (PDF)
        1. 1. Solidarität
            1. aa. § 52 Abs. 1 SGB V
            2. bb. § 52 Abs. 2 SGB V
            3. cc. Fazit de lege lata
          1. b. Verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten de lege ferenda
          1. a. Verantwortungszuweisungen (noch) unsachgemäß
          2. b. Neues Begriffsverständnis
        2. 5. Fazit
  11. Jennifer Grafe Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Die „Krankheit“ im Sinne des Gesundheitsrechts
        1. a. Medizinische Einordnung
        2. b. Geschlechtsidentität als Teil des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts
          1. aa. Die erste Entscheidung des BSG auf Grundlage der §§ 182 Abs. 2, 184 Abs. 1 RVO (1987)
            1. (1) Eingriffe in den gesunden Körper.
            2. (2) Operationen aufgrund einer psychischen Situation
          2. cc. Einfluss des Transsexuellengesetzes bzw. Selbstbestimmungsgesetzes
            1. (1) Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung: Geschlechtervarianz ist keine Krankheit
            2. (2) Diagnostik und Behandlung der Geschlechtsinkongruenz als neue Methode
        3. d. Analyse
      1. 1. Übernahme der Kosten gem. § 27 SGB V
      2. 2. Der neue § 27a SGB V
    2. IV. Ausblick
  12. Verena Vinzenz Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
    2. II. Zum Begriff der „gemischtwirtschaftlichen Tätigkeiten“
      1. 1. Deutschland
      2. 2. Österreich
      3. 3. Zwischenfazit
      1. 1. Tätigkeiten im Homeoffice
      2. 2. Befriedigung lebensnotwendiger Bedürfnisse
    3. V. Zusammenfassung
  13. Katharina Haase Download chapter (PDF)
    1. I. Spannungsfeld von wirtschaftlicher Eigenverantwortung und Solidarität
    2. II. Corona-Pandemie als Katalysator
    3. III. Status quo
        1. a. (Teilweise) Ablehnung des Erstattungsanspruchs im Antragsverfahren
        2. b. Abänderung des Erstattungsbetrages im Nachweisverfahren
        3. c. Zwischenfazit
          1. aa. Sozialgericht Augsburg
          2. bb. Sozialgericht Cottbus
          3. cc. Sozialgericht München
          1. aa. Materiell-rechtliche Ausschlussfrist im Rahmen der Honorarverteilung von Vertragsärzten
          2. bb. Materiell-rechtliche Ausschlussfrist im Rahmen der Abrechnung der Hilfsmittelversorgung
    4. IV. Rechtsunsicherheit durch Unklarheit
      1. 1. Rückwirkendes Eingreifen des Gesetzgebers
      2. 2. Klarstellende Regelungen nach § 150 Abs. 3 SGB XI
    5. VI. Fazit
  14. Dominik Schmitz Download chapter (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Rechtliche Stellung und Lebenssituation von Geduldeten
      2. 2. Wege aus der Duldung
      3. 3. Primat der Arbeitsmarkintegration
      4. 4. Faktische Integration darf nicht aktiv unterbunden werden
      5. 5. Widersprüche zwischen dem Vorrang der Aufenthaltsbeendigung und der Aufenthaltsverfestigung
      6. 6. Zwischenfazit
    2. III. Sozialrechtliche Berechtigungen von Geduldeten nach dem Ausbildungsförderungsrecht
      1. 1. Strenger Prüfungsmaßstab
        1. a) Absenken von Zuwanderungsanreizen
          1. aa) Bestimmung der Bleibeperspektive
          2. bb) Bleibeperspektive von Geduldeten
          3. cc) Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen und zu Ausbildungszwecken
        2. c) Sicherung von Fachkräften und Förderung der Arbeitsmarktintegration
      2. 3. Zwischenfazit
    3. V. Fazit
  15. Anja Pecher Download chapter (PDF)
      1. 1. Problemaufriss
      2. 2. Das zentrale Spannungsverhältnis von Selbstverantwortung und Steuerung durch das solidarische Gesundheitssystem
      1. 1. Struktur der Notfallversorgung de lege lata
      2. 2. Resümierte Defizite und Reformbedarf
      3. 3. Reformansätze – Notfallversorgung de lege ferenda
      1. 1. Steuerungsmechanismen im solidarischen Gesundheitssystem
        1. a. Selbstverantwortung des Versicherten: Bedeutung und Grenzen
        2. b. Steuerung im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Systemverantwortung
        1. a. Neue Strukturen in der Notfallversorgung
        2. b. Zur Rolle von Anreizsystemen als finanzielle Steuerungselemente
      1. 1. Potentiale für eine verbesserte Versorgung
      2. 2. Grenzen und Herausforderungen systemischer Steuerung in der Notfallversorgung
    1. V. Fazit

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