De legibus ac Deo legislatore. Liber quintus. Über die Gesetze und Gott den Gesetzgeber. Fünftes Buch. Teil I und Teil II
De varietate legum humanarum, praesertim de odiosis. Über die Verschiedenheit der menschlichen Gesetze und insbesondere über die belastenden Gesetze- Authors:
- Series:
- Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit, Volume 14.1-2
- Publisher:
- 28.03.2025
Summary
In the fifth book of his legal-theological summa ›De legibus ac Deo legislatore‹ from 1612, Francisco Suárez develops the basis for a theory of punishment. In doing so, the Conimbricensian theologian, philosopher and jurist succeeds in defining and justifying punishment in its legal-theoretical essence and its legal-practical function by deriving the »poena« as a necessary moment of every theory of law. The complex relationship between punishment and sin is also precisely defined. Book V of ›De legibus‹, presented here for the first time in German translation, documents the innovative conceptions of a philosophy and theology of punishment that was to influence the early modern development of political theory in reception and criticism up to the 18th century.
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2025
- Publication date
- 28.03.2025
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2874-4
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3231-4
- Publisher
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Series
- Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit
- Volume
- 14.1-2
- Language
- German
- Pages
- 886
- Product type
- Book Titles
Table of contents
- Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages I - VI
- Inhaltsübersicht des Quellentextes No access
- 1. Differenzierungen – der methodische Neueinsatz in DL V No access
- 2. Strafe als Last? No access
- 3. Strafrecht mit Verpflichtung im Gewissen? No access
- 4. Zum Verhältnis von Strafe und Abgaben No access
- 5. Leges irritantes – ein Problem des Strafrechts? No access
- 6. Suárez’ Konzept der leges poenales im Kontext frühneuzeitlicher Strafrechtstheorien No access
- 7. Zu dieser Ausgabe No access
- Vorwort No access
- 1. Kapitel: Die Verschiedenheit der menschlichen Gesetze No access
- 2. Kapitel: Das belastende und das begünstigende Gesetz und deren Unterschiede No access
- 3. Kapitel: Verpflichten die Strafgesetze zu denjenigen Handlungen im Gewissen, auf die sie unmittelbar abzielen? No access
- 4. Kapitel: Gibt es bzw. kann es überhaupt Strafgesetze geben, die im Gewissen verpflichten, und zwar nur durch Strafe und ohne zusätzliche Schuld? No access
- 5. Kapitel: Kann das menschliche Strafgesetz im Gewissen verpflichten, es zu vollziehen, auszuführen bzw. einzuhalten, und zwar vor einem richterlichen Urteil und dessen Ausführung? No access
- 6. Kapitel: Wann implizieren Strafgesetze ein noch zu fällendes, d. h. noch nicht gefälltes Urteil? Verpflichten sie deshalb im Gewissen nicht zur Strafe, bevor das Urteil des Richters gefällt ist? No access
- 7. Kapitel: In welchen Fällen verpflichten Gesetze, die eine durch Urteil erlassene Strafe auferlegen, zu einer Ausführung vor dem richterlichen Urteil im Gewissen? Handelt es sich in diesem Fall um e... No access
- 8. Kapitel: Unter welchen Bedingungen verpflichtet das Gesetz, das dem Täter durch die Tat selbst Unterlassungsstrafen auferlegt, im Gewissen bereits vor dem Urteilsspruch zur Ausführung? No access
- 9. Kapitel: Welche Verpflichtung entsteht bei enteignenden Strafen im Gewissen? Dabei geht es um gesetzlich festgelegte Strafen, die durch die Tat selbst auferlegt werden, und zwar nur dann, wenn die ... No access
- 10. Kapitel: Verpflichtet jedes Strafgesetz den Angeklagten wenigstens nach dem Urteil des Richters zur Vollstreckung der Strafe? No access
- 11. Kapitel: Verpflichtet das Strafgesetz den Richter, die in diesem Gesetz vorgeschriebene Strafe aufzuerlegen? No access
- 12. Kapitel: Entbindet Unwissenheit von der Gesetzesstrafe? No access
- 13. Kapitel: Sind Gesetze, durch die Abgaben auferlegt werden, rein strafrechtlicher Natur? No access
- 14. Kapitel: Über die Macht, die erforderlich ist, damit ein Gesetz, das Abgaben auferlegt, gerecht ist No access
- 15. Kapitel: Über den notwendigen Grund und die notwendige Zweckursache der Gerechtigkeit von Abgaben No access
- 16. Kapitel: Über Form und Materie bei der Einhaltung von Abgabegesetzen No access
- 17. Kapitel: Ist eine weitere Bedingung für die Gerechtigkeit einer Abgabe erforderlich, insbesondere die Zustimmung der Untertanen? No access
- 18. Kapitel: Verpflichten die Abgabengesetze im Gewissen dazu, sie zu entrichten, selbst wenn sie nicht eingefordert werden? No access
- 1. Siglenverzeichnis No access
- 2. Apparat No access
- 3. Forschungsliteratur No access
- 4. Sachregister No access
- 5. Personenregister No access
- Inhalt No access
- Inhaltsübersicht des Quellentextes No access
- Text No access
- 20. Kapitel: Verhindern Gesetze, die Handlungen für ungültig erklären, sie auch im Gewissen? No access
- 21. Kapitel: Auf welche Weise könnte die Ungültigkeitserklärung einer Handlung verhindert werden, von der das Gesetz vorschreibt,sie für ungeschehen zu halten? No access
- 22. Kapitel: Kann ein Gesetz, das durch das Recht selbst eine Handlung für ungültig erklärt, in irgendeiner Weise daran gehindert werden, die Handlung nichtig zu machen? No access
- 23. Kapitel: Hat Billigkeit in einem Gesetz, das durch die Tat selbst und vor jedem Urteil für ungültig erklärt, ihren Ort? No access
- 24. Kapitel: Wird dem für ungültig erklärenden Gesetz bisweilen seine Wirkung entzogen, weil es auf Vermutung gründet? No access
- 25. Kapitel: Erklärt jedes Gesetz, das eine Handlung rein und schlechthin verbietet, diese durch sich selbst für ungültig, sodass jede Handlung, die gegen ein verbietendes Gesetz erfolgt, nichtig ist? No access
- 26. Kapitel: Mit welchen Worten und auf welche Weise erklärt das Verbotsgesetz jene Handlung für ungültig? No access
- 27. Kapitel: Erklärt bisweilen allein ein Verbot durch seine Kraft und Natur eine Handlung ohne ein zusätzliches menschliches Gesetz für ungültig? No access
- 28. Kapitel: Ist kraft des allgemeinen bürgerlichen Rechtes jede Handlung, die gegen ein Verbotsgesetz verstößt, ungültig, und zwar durch das Recht selbst? No access
- 29. Kapitel: Sind Handlungen, die ein reines kanonisches Verbotsgesetz verletzen, durch das Recht selbst ungültig? No access
- 30. Kapitel: Sind menschliche Verträge, die gegen ein staatliches, rein verbietendes Gesetz gerichtet sind, in Königreichen, die dem [Heiligen Römischen] Reich nicht untertan sind, durch das Recht sel... No access
- 31. Kapitel: Erklärt ein Gesetz, das der menschlichen Handlung eine Form gibt, diejenige Handlung stets für ungültig, die ohne eine solche Form vollzogen wird, selbst wenn im Gesetz eine für ungültig ... No access
- 32. Kapitel: Inwiefern vermindert ein Gesetz, das einer Handlung seine Form gibt und eine für ungültig erklärende Klausel hinzufügt, den Wert der Handlung? No access
- 33. Kapitel: Wann beginnt ein für ungültig erklärendes Gesetz, die Ungültigkeit einer Handlung zu bewirken? No access
- 34. Kapitel: Umfassen Gesetze, die bestimmte Handlungen verbieten, auch solche, die ungültigerweise vollzogen werden? No access
- 1. Siglenverzeichnis No access
- 2. Apparat No access
- 3. Forschungsliteratur No access
- 4. Sachregister No access
- 5. Personenregister No access





