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Nietzsches Syphilis – und die der Anderen

Eine Spurensuche
Authors:
Publisher:
 2021

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2021
ISBN-Print
978-3-495-49064-8
ISBN-Online
978-3-495-82399-6
Publisher
Karl Alber, Baden-Baden
Language
German
Pages
548
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 14
  2. Prolog No access Pages 15 - 28
    1. 1. Nietzsches Krankengeschichte – ein Problemaufriss No access Pages 31 - 36
      1. /1 Ola Hansson (1889/90): Das Damoklesschwert lautet auf: »Erbübel« No access
      2. /2 Hermann Türck (1891): Der »Entrüstete« No access
      3. /3 Heinrich Köselitz via Maximilian Harden (1893): Kein »Erbübel!« Ersatzweise: Schlafmittelmissbrauch plus Überarbeitung No access
      4. /4 Thomas Mann (1897): Der Dichter deutet an: Syphilis [Teil I] No access
      5. /5 Heinrich Köselitz (1900): Der zweitwichtigste entsorgt den wichtigsten Zeugen No access
      6. /6 Elisabeth Förster-Nietzsche (1900/04): Nietzsches Schwester gibt die Richtung vor: »Es war ein Schlaganfall!« No access
      7. /7 Thomas Mann (1900): Der Dichter deutet an: Syphilis (Teil II) No access
      8. /8 Paul Deussen (1901): Die Bordellgeschichte betritt die Bühne No access
      9. /9 Paul J. Möbius (1902): Syphilis plus Wahnsinn im Werk No access
      10. /10 Isabella von Ungern-Sternberg (1902): Kein Wahnsinn in der Schrift No access
      11. /11 Raoul Richter (1903): Kein Wahnsinn in Nietzsches Werken No access
      12. /12 Adelbert Düringer (1906/07): Der Entrüstete (Teil II) No access
      13. /13 Wilhelm Carl Becker (1908): Der Entrüstete (Teil III) No access
      14. /14 Raoul Richter (1908): Kein Wahnsinn in Ecce homo, zumal nicht solcher in puncto ›Polengerücht‹ No access
      15. /15 Carl Albrecht Bernoulli (1908): Subtext eines Prozesses: Nietzsches Schwester ist verrückt! No access
      16. /16 Heinrich Köselitz (1909): Der wichtigste Zeuge entdeckt, dass auch er betrogen wurde No access
      17. /17 Carl Albrecht Bernoulli (1910): Die Bordellgeschichte (oder etwas derart) findet einen unerwarteten Alibi-Zeugen: Paul Rée No access
      18. /18 Theodor Fritsch (1911/1915): Das ›Polengerücht‹ wird völkisch aufbereitet No access
      19. /19 Carl Gustav Jung (1912): Nietzsche warnte vor sich als Syphilitiker No access
      20. /20 Elisabeth Förster-Nietzsche (1912): Die Bordellgeschichte wird entsorgt, die neue Krankheitsmär lautet auf »Cholera« No access
      21. /21 Elisabeth Förster-Nietzsche (1914) oder: Die Mär vom Haschisch in ersten Umrissen, ergänzt um jene des 1891 auf dem Weg der Besserung sich befindenden Nietzsche, zu lesen als eine posthum gegen di... No access
      22. /22 Walther Vulpius (1923): Es war Syphilis, erworben im Dienst fürs Vaterland No access
      23. /23 Elisabeth Förster-Nietzsche (1924): Die Bordellanekdote wird von den Quellen her entsorgt, des Gleichen der »Erbübel«-Verdacht No access
      24. /24 Karl Kynast (1925): Das ›Polengerücht‹ wird völkisch aufbereitet (Teil II) No access
      25. /25 Ernst Benda (1925): Die Bordellgeschichte tritt wieder auf und wird mit der Syphilisdiagnose verknüpft No access
      26. /26 Brunold Springer (1926): Nietzsche war Syphilitiker, wie viele andere Geniale auch No access
      27. /27 Kurt Hildebrandt (1926): Schwester fälschte nicht – dennoch Syphilis möglich No access
      28. /28 Erich F. Podach (1930): Schwester fälschte, dennoch wohl eher keine Syphilis – wohl aber eine etwas schwer zu deutende Geschichte vom Pferd (in Turin) No access
      29. /29 Paul Cohn (1931): Förster-Nietzsches willigster Helfer: Haschisch wäre eine Option, wenngleich … No access
      30. /30 Elisabeth Förster-Nietzsche (1931): Vom Winde verweht – ein wichtiger Brief, den ein bisher unbekannter Kronzeuge, »Don Enrico«, beinahe gerettet hätte, wenn nicht Nietzsche auf einmal … No access
      31. /31 Heinrich Möller (1931): Nietzsche bestätigte die Bordellgeschichte gegenüber Heinrich Köselitz No access
      32. /32 Hellmut Walther Brann (1931): Die Bordellgeschichte zieht ihre Spuren über Leipzig (1866) bis hin nach Nürnberg (1876) No access
      33. /33 Josef Hofmiller (1931): Nietzsches Schwester und ihre allerletzte Ausflucht: Die Simulationsthese No access
      34. /34 Reinhard Goering (1933): Syphilisfrage ist zweitrangig No access
      35. /35 Gaston Vorberg (1933): Es war Syphilis, plus Psychopathie nach Art des ›Polengerüchts‹ No access
      36. /36 Hans Goebel (1935): »Schizophrenie!« – diagnostiziert eín Lutheraner in durchaus eigensüchtiger Absicht No access
      37. /37 Karl Jaspers (1936): Vom Reden als Schweigen unter den Bedingungen totalitärer Herrschaft No access
      38. /38 Heinrich Härtle (1937): Nazifizierung durch Entpsychiatrisierung No access
      39. /39 Erich F. Podach (1937): Nietzsche beglaubigte die Bordellgeschichte – und niemand, auch Podach nicht, hat es gemerkt No access
      40. /40 Georges Bataille (1939): Entnazifizierung durch Normalisierung No access
      41. /41 Lutz Gelpke (1941): Der »echte« Nietzsche war Mr. Hyde, nicht Dr. Jekyll No access
      42. /42 Wilhelm Lange-Eichbaum (1945/46): Entnazifierung durch Repsychiatrisierung No access
      43. /43 Thomas Mann (1947): Die Bordellgeschichte betritt die ganz große Bühne No access
      44. /44 Gottfried Benn (1950): Die Syphilisfrage ist zweitrangig (Teil II) No access
      45. /45 Karl Schlechta (1958): Der Fall Nietzsche(s) als Fall der Schwester No access
      46. /46 Erich F. Podach (1963): Der Fall Nietzsche(s) als Fall der Schwester (Teil II) No access
      47. /47 S. F. Oduev (1971): Keine Entnazifizierung durch Repsychiatrisierung No access
      48. /48 Mazzino Montinari (1972): Das ›Polengerücht‹ und seine Relevanz für die Syphilisdiagnose No access
      49. /49 Volker Gerhardt (1978): Die Syphilisfrage als quantifizierbare No access
      50. /50 Rudolf Augstein (1981): Beide waren krank, aber gleichwohl schuldig, Nietzsche, der Denker, aber auch Hitler, der Täter No access
      51. /51 Louis Corman (1982): Es war eine schizophrene Psychose No access
      52. /52 Günther Schulte (1982): Die Bordellgeschichte wird, als heteronormative, entsorgt No access
      53. /53 Wolfgang Harich (1987): Nietzsche hat nur simuliert No access
      54. /54 Joachim Köhler (1989): Die Syphilisdiagnose als werkanalytisch entschlüsselte No access
      55. /55 Pia Daniela Volz (1990): Alles spricht für Syphilis – und für ein Standardwerk! No access
      56. /56 Irvin D. Yalom (1992): Die Nebensache, aus erzählerischem Egoismus zur Hauptsache erklärt No access
      57. /57 Lutz Gentsch (1995): Nietzsche, der Simulant (Teil II) No access
      58. /58 Johannes Wilkes (2000): Nichts Genaues weiß man (ich) nicht No access
      59. /59 Klaus Goch (2000): Nietzsches Vater war krank – aber bitte: Keine Psychologie! No access
      60. /60 Richard Schain (2001): Syphilis als Legende – und zum Ersatz eine neue: Schizophrenie! No access
      61. /61 Timo Hoyer (2002): Keine Psychologie, kein Verzeihen No access
      62. /62 Domenico Losurdo (2002/09): Keine Psychologie, kein Verzeihen! (Teil II) No access
      63. /63 Leonard Sax (2003): Es war Krebs No access
      64. /64 Deborah Hayden (2003): Nietzsche war Syphilitiker, wie so viel Geniale (Teil II) No access
      65. /65 Anja Schonlau (2005): Nietzsche war Syphilitiker, wie so viel Geniale (Teil III) No access
      66. /66 Christiane Koszka (2009/10): Es war MELAS No access
      67. /67 Malcolm Bull (2011): Keine Psychologie, kein Verzeihen (Teil III) No access
      68. /68 Helmut Koopmann (2012): Die Bordellgeschichte wird entsorgt (Teil III) No access
      69. /69 Tobias Dahlkvist (2012/14): Die Syphilisfrage ist zweitrangig (Teil III) No access
      70. /70, 71 Roland Schiffter & Thomas Kopstock (2013): Es war kein MELAS No access
      71. /71 Reto Winteler (2014): Nietzsche hat nur simuliert (Teil III) No access
      72. /72 Martin Poltrum (2016): Nichts Genaues weiß man (ich) nicht (Teil II) No access
      73. /73 Werner Stegmaier (2016): Die Syphilisfrage ist zweitrangig (Teil IV) No access
      74. /74 Jochen Schmidt (2016): Der Entrüstete (Teil IV) No access
      75. /75 Bernhard H. F. Taureck (2019): Keine Psychologie, kein Verzeihen (Teil III) No access
      76. /76 N.N. (2020): Der Tag X ist da! No access
    2. Fazit No access Pages 185 - 188
      1. /1 Nietzsches Aufsatz Barmherzigkeit (1858) – ein Vatersuchmotiv, von seinem Ursprung her betrachtet und weiterverfolgt bis hin zu Ecce homo No access
      2. /2 Nietzsches Lied vom Tod in Aus meinem Leben (1858) im Vergleich zu jenem in Mein Lebenslauf (1861) No access
      3. /3 Nietzsches Leierlied von seiner Krankheit im Text Rückblick auf meine zwei Leipziger Jahre (1867) im Vergleich zu jenen aus zeitgleichen Briefen, etwa einem vom 4. August 1865 an Carl von Gersdorff No access
      1. /1 Menschliches, Allzumenschliches I u. II (1878–1880) No access
      2. /2 Morgenröthe (1881) No access
      3. /3 Die fröhliche Wissenschaft (1882) No access
      4. /4 Also sprach Zarathustra I-IV (1883–85) No access
      5. /5 Jenseits von Gut und Böse (1886) No access
      6. /6 Zur Genealogie der Moral (1887) No access
      7. /7 Götzen-Dämmerung (1889) No access
      8. /8 Der Antichrist (1888) No access
      9. /9 Ecce homo (1888/89) No access
      10. /9 Dionysos-Dithyramben (1888) No access
    1. Nachwort No access Pages 299 - 308
    1. 1. Nietzsches Amerika – eine »andere Welt«, die der Psychologie bedarf No access
    2. 2. Luther als Erzieher im Vergleich zu Nietzsche No access
    3. 3. Luther als Syphilistheoretiker und Sexualpädagoge (im Vergleich zu Wichern und Nietzsche) No access
    4. 4. Über die Syphilis ausgewählter Renaissance-Päpste No access
    5. 5. Über Oskar Panizzas Nietzsche-Überbietungsgeste in seiner Anti-Syphilis-Groteske Das Liebeskonzil (1894) No access
    6. 6. Des Antichrist 6 Paragraphen, gelesen als Nietzsches Antwort auf Luthers 95 Thesen No access
    7. Fazit No access
    1. /1 Jean-Jacques Rousseau (1712–1778): Der von Nietzsche verachtete Moralist und Erfinder des romantischen Liebesideals versagt, auch in puncto (Safer) Sex No access
    2. /2 Stendhal (d.i. Henri Beyle [1783–1842]): Der von Nietzsche bewunderte Anti-Pädagoge und Erfinder des gegen-gegenrevolutionären Realismus versagt in puncto (Safer) Sex No access
    3. /3 George Gordon Noel Lord Byron (1788–1824): Nietzsches Mutmacher No access
    4. /4 Heinrich Heine (1797–1856): Nietzsches Leidensgenosse No access
    5. /5 Jules Amedée Barbey d’Aurevilly (1808–1889): Ein verdächtig gut informierter katholischer Moralist, auf den Nietzsche verdächtig gut zu sprechen war No access
    6. /6 Alfred de Musset (1810–1857): Ein »Mensch des Augenblicks« (Nietzsche) No access
    7. /7 Charles Baudelaire (1821–1867) oder: »Le gout de la prostitution« No access
    8. /8 Gustave Flaubert (1821–1880) oder: »La bêtise bourgeoise« No access
    9. /9 Edmond de Goncourts (1822–1896) Anti-Syphilis-Roman Juliette Faustin (1881/82), gelesen von Nietzsche, dem »décadent« No access
    10. /10 Algernon Charles Swinburne (1837–1909): »Treten da sado-masochistische Züge zutage?« (Ross) No access
    11. /11 Émile Zola (1840–1902): Ein Syphilisleugner als Nietzsches heimliches (Bestseller-) Idol? No access
    12. /12 Guy de Maupassant (1850–1893) oder: Nietzsches masque? No access
    13. /13 Oscar Wilde (1854–1900): Der schönere Nietzsche, mit einem gleichfalls zum Fin de siècle perfekt passenden (Film-)Ende No access
    14. Fazit No access
        1. 1.2 Der Fall Hermann Popert oder: Über eine lebensreformerisch-völkische Perspektive auf die Syphilis, an deren Ende der Verbrecher steht No access
    1. 2. Nietzsches Syphilis – eine Gottesstrafe, für die Hitler an sich hätte dankbar sein müssen No access Pages 478 - 488
    2. 3. Hitlers Sypholophobie – »Teufels Beitrag« No access Pages 489 - 502
  3. Epilog No access Pages 503 - 506
  4. Literaturverzeichnis No access Pages 507 - 536
  5. Danksagung No access Pages 537 - 538
  6. Personenregister No access Pages 539 - 548

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