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Muslimische Religionsfreiheit vor dem Bundesverfassungsgericht
Eine empirische Rechtsprechungsanalyse aus politikwissenschaftlicher Sicht- Authors:
- Series:
- Politik und Recht
- Publisher:
- 2026
Summary
Anyone interested in understanding how the German Federal Constitutional Court positions itself in debates about Muslim religious freedom and social values will find a well-founded analysis and methodological innovation here. Through a novel combination of content and argumentation pattern analysis, the book provides robust empirical findings. It sheds light on justifications, their differences and developments, and the influence of social and personal factors. The results demonstrate, among other things, how subjective assessments find their way into case law with the help of legal arguments. This book is essential reading for scholars in the fields of law, political science, and the social sciences.
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Bibliographic data
- Edition
- 1/2026
- Copyright Year
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-4015-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7027-9
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Politik und Recht
- Language
- German
- Pages
- 322
- Product Type
- Monograph
Table of contents
ChapterPages
- Danksagung No access
- Abkürzungsverzeichnis No access
- Abstract No access
- I.1 Forschungsinteresse und Relevanz No access
- I.2 Fragestellung No access
- I.3 Aufbau der Arbeit No access
- II.1.1 Legalistische Ansätze und Methodenlehre in Deutschland No access
- II.1.2 Entscheiden: Judicial Decision-making - Eine US-amerikanische Forschungstradition No access
- II.1.3 Begründen: Die Darstellung der Entscheidung No access
- II.2 Zwischenergebnis: Empirische Analyse der Entscheidungstexte No access
- II.3.1 Religionsverfassungsrecht und Islam No access
- II.3.2 Muslimisches claim-making vor deutschen Gerichten No access
- II.4 Forschungslücke und Forschungsziele No access
- III.1.1 Neo-Institutionalismus und Gerichtsforschung No access
- III.1.2 Die theoretische Bedeutung der Entscheidungsbegründung: Gerichte als Arenen No access
- III.1.3 Darstellungslogiken No access
- III.2.1 Erwartungen bezüglich des Inhalts der BVerfG-Entscheidungen No access
- III.2.2 Erwartungen bezüglich der Argumentation des BVerfG No access
- III.3 Forschungsdesign und Methodologie No access
- IV.1.1 Exploration des Forschungsfeldes No access
- IV.1.2 Entscheidungen des BVerfGs: Datenquellen – Vergleich und Bewertung No access
- IV.1.3 Auswahl der Entscheidungen No access
- IV.1.4 Vorstellung der untersuchten Entscheidungen No access
- IV.1.5 Rahmendaten No access
- IV.2 Struktur der Bundesverfassungsgerichtsentscheidungen No access
- IV.3 Qualitative und quantitative Elemente der Untersuchung No access
- IV.4.1 Kategorienbildung und -interpretation No access
- IV.4.2 Tatsachenbehauptungen und Werturteile No access
- IV.4.3 Explizite und implizite Inhalte No access
- IV.4.4 Kategorieninterpretation No access
- IV.5.1 Die Grundform des Arguments nach Toulmin No access
- IV.5.2 Typisierung von Argumenten: Die Verbindung zu den Darstellungslogiken No access
- IV.5.3 Schema der Argumentationsmusteranalyse No access
- IV.5.4 Makrostruktur, Mikrostruktur und Argumentationsgang No access
- E1. In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu muslimischen Anerkennungsforderungen finden sich sowohl rechtliche Wertungen als auch nicht-rechtliche Wertungen sowie Tatsachenaussagen über den Islam. No access
- E2. Zwischen den Urteilen und Urteilsgruppen gibt es große Unterschiede in Bezug darauf, ob überhaupt und wie viele Aussagen über den Islam getroffen werden. No access
- E3. Es bestehen innerhalb der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sehr unterschiedliche Bilder vom Islam. No access
- E4. Innerhalb der Gruppe der Kopftuchurteile werden unterschiedliche Auffassungen der beiden Senate deutlich. No access
- E5. Auch bezüglich des Christentums und des Judentums werden unterschiedliche Auffassungen deutlich. No access
- E6. Im Laufe der Zeit verändern sich die Aussagen zum Islam. No access
- E7. Unterschiedliche inhaltliche Aussagen gehen mit unterschiedlichen rechtlichen Ergebnissen einher. No access
- E8. Fast alle kontroversen Dokumente verweisen auf die eigene Rechtsprechung, Grundsätze des Religionsverfassungsrechts und nutzen Faktizitätsargumente. No access
- E9. Nicht-kontroverse Entscheidungen argumentieren stärker mit dem Gesetz und Gerichtsentscheidungen, während kontroverse Entscheidungen zusätzlich auf religiöse Quellen, Verfassungsgrundsätze, Scheinempirie und Faktizität rekurrieren. No access
- E10. Bezüge zu Präjudizien (und in geringerem Maße juristischer Literatur) werden häufig vorgenommen, sind aber teilweise eher stilistische Merkmale als Teile eines logischen Arguments. No access
- E11. Tatsachenbehauptungen des BVerfG über den Islam und islamische Praktiken sind oft nicht (ausreichend) belegt. No access
- E12: Die Aussagen über das Christentum und das Judentum werden nicht begründet. No access
- I1. Die im Datenkorpus geäußerten Inhalte über den Islam spiegeln teilweise den gesellschaftlichen Diskurs wider. No access
- I2. Die Veränderung der Rechtsprechung im Zeitverlauf findet eine Entsprechung in der Dynamik von gesellschaftspolitischen sowie rechtlichen diskursiven Entwicklungen. No access
- I3. Unterschiedliche personelle Konstellationen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen in und zwischen den Senaten. No access
- W1. Die Kombination qualitativer und quantitativer Elemente ist sinnvoll und skalierbar. No access
- W2. Potenziell ist das Gerüst der Argumenttypen auch auf andere Verfassungsgerichte sowie einfache Gerichte anzuwenden. No access
- W3. Meine Ergebnisse sind nur begrenzt auf andere Rechtsgebiete zu übertragen. No access
- W4. Durch zusätzliche Vergleichsanalysen sind weitere Aussagen über die Herstellung der Urteile möglich. No access
- VII.2 Zusammenfassung No access
- Literaturverzeichnis No access Pages 305 - 322





