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Psychoanalytische Theorien des Denkens

Freud – Winnicott – Aulagnier – Bion – Green
Authors:
Series:
Klostermann / Nexus, Volume 112
Publisher:
 2026

Summary

How does thought actually arise and develop? And what happens in the human mind even before logic and language come into play? Martina Feurer sketches a dynamic panorama of selected psychoanalytic theories of thought by bringing together the pioneering concepts of Freud, Winnicott, Aulagnier, Bion and Green. Central theses revolve around the psyche’s attempt to bridge a gap: Before logic and language take hold, our mind operates in a deep, unconscious primal mode based purely on sensory patterns, bodily sensations and emotional experiences. Through her clear, conclusive comparison of the theories, Martina Feurer brings structure to a highly complex field. Well-researched, inspiring and to the point!



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-465-04776-6
ISBN-Online
978-3-465-14776-3
Publisher
Klostermann, Frankfurt am Main
Series
Klostermann / Nexus
Volume
112
Language
German
Pages
146
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
  1. Einleitung No access Pages 11 - 18
      1. 1.1 Die Verbindung zwischen inneren Vorstellungen. Der Primärprozess No access
      2. 1.2 Die Verbindung zwischen Innen und Außen. Der Sekundärprozess No access
      1. 2.1 „Man befindet sich hier mitten in einer Gedankenfabrik“. Denken im Primärprozess No access
        1. 2.2.1 Urteilen, Erinnern und Erkennen (bei vorhandener Wunschbesetzung). Das praktische Denken No access
          1. 2.2.2.1 Denken und Körper No access
          2. 2.2.2.2 Denken und Sprache No access
        2. 2.2.3 Die Irrtümer des Denkens No access
    1. 3 „Die Zusammensetzung dieses allerwunderbarsten und allergeheimnisvollsten Instruments“. Denkverbindungen zwischen Primär- und Sekundärprozess No access
    1. 1 Intellekt – Geist – Denken No access
    2. 2 Im Innersten des Selbst: Das Bedürfnis nach perfekter Umwelt. Die Entdeckung des Denkens zur Rettung von Omnipotenz No access
    3. 3 Denken als Abwehr gegen Anpassungsversagen der frühen Umwelt. Pathologische Geist-Psyche als Selbst-Halten No access
    4. 4 Die Reaktion des Intellekts auf exzessive Übergriffe der Umwelt. Memorieren und Katalogisieren No access
    1. 1 Das Transformieren von Außerpsychischem in Psychisches. Die Repräsentation No access
      1. 2.1 Alles, was existiert, ist selbsterschaffen. Der Originärprozess und die piktographische Repräsentation No access
      2. 2.2 Die Gefahr des Abgrunds. Denken im Originärprozess No access
      1. 3.1 Eine geträumte Welt, aber doch eine Welt. Der Primärprozess und die phantasmatische Repräsentation No access
      2. 3.2 Gedanken als Objekte des Begehrens. Die Lust des Denkens im Primärprozess No access
        1. 4.1.1 Die Wortträgerin No access
        2. 4.1.2 Die identifikatorische Struktur des Ichs No access
        1. 4.2.1 Die Freiheit des Denkens No access
          1. 4.2.2.1 Der Wunsch nach Wahrheit No access
          2. 4.2.2.2 Skopophilie und Epistemophilie No access
          3. 4.2.2.3 Die Suche nach der ersten Lust No access
          4. 4.2.2.4 Die Überbesetzung des Denkens No access
          1. 4.2.3.1 Das primäre Wahndenken No access
          2. 4.2.3.2 Die Auslöschung des Denkens. Das blande Denken No access
          3. 4.2.3.3 Die Entfremdung des Denkens No access
      1. 1.1 Die projektive Identifizierung. Eine allererste Form des Denkens No access
      2. 1.2 Grundlagen des Denkapparats. Die Alpha-Funktion No access
      3. 1.3 Erste Gedanken. Gedanken ohne Denker No access
      4. 1.4 Die Entstehung des Denkapparats. Das Modell Container-Contained No access
      5. 1.5 Störungen in der Entwicklung des Denkens. Hypertrophe projektive Identifizierung, Omnipotenz und fehlende Neugier No access
      1. 2.1 Bedeutung und Kohärenz des Denkens. ♂♀ und PS↔D No access
      2. 2.2 Das Zusammenwirken der beiden Denkmechanismen. Wachstum und Interaktion zwischen ♂♀ und PS↔D No access
      3. 2.3 Die Zerstörung des Denkens No access
    1. 1 Von der Erkenntnistheorie zur Wahrheitssuche No access
      1. 2.1 Starre und projektive Transformationen No access
      2. 2.2 Gedanken, Nicht-Dinge und Gespenster No access
      3. 2.3 Sinn und Bedeutung No access
      4. 2.4 Raum und Zeit No access
      5. 2.5 Denkprozesse No access
      1. 3.1 Der Glaubensakt (Act of Faith) No access
      2. 3.2 Die Transformation von Sein in Wissen und Verstehen. O →K No access
      3. 3.3 Die Transformation von Wissen und Verstehen in Sein. K→O No access
    2. 4 Die Differenz zwischen Wahrheit und Wissen. Kommensale, symbiotische und parasitäre Beziehung zwischen Gedanke und Denker No access
    3. 5 Wahre Gedanken und Lügen No access
    4. 6 Die Sprache des Vollbringens. Oszillieren zwischen Geduld und Sicherheit No access
    1. 1 Das Replikationsmodell des Denkens No access
    2. 2 Übergangsphänomene des Denkens. Die Verbindung zwischen gedachten und nicht-gedachten Gedanken No access
    3. 3 Der Denkraum No access
    4. 4 Die Negativität des Denkens No access
    5. 5 Tertiärprozesse. Denken zwischen Präsenz und Verlust No access
    6. 6 Blandes Denken No access
    1. 1 Die Bedeutung der Versagung als Motor des Denkens No access
    2. 2 Die Zusammengesetztheit des Denkens No access
      1. 3.1 Verbinden, verknüpfen, verketten, versöhnen, oszillieren No access
      2. 3.2 Trennen, ablösen, koexistieren, konkurrieren No access
      3. 3.3 Opponieren, spalten, zerfallen, zerlegen, sättigen No access
    3. 4 Die Bedeutung der Wahrheit für das Denken. Zum Unterschied zwischen Wissen und Werden/Sein bei Bion und Winnicott No access
    4. 5 Sublimierung oder Konzeption? Zum Verhältnis von Sexualität und Denken bei S. Freud und W. Bion No access
    5. 6 Die Entwicklung des Denkens aus dem Körper. Didier Anzieus Metaphern des Denkens No access
  2. VIII Weiterführende Überlegungen No access Pages 115 - 120
      1. 1.1 Denken heißt, im Geist die vertikale Position zu erlangen No access
      2. 1.2 Denken heißt, sich selbst Halt zu geben No access
      3. 1.3 Denken heißt, die Gedanken so aufzubauen, dass sie „von alleine“ halten und stehen No access
      4. 1.4 Denken heißt, Achsen zu entwerfen, an denen die Gedanken sich ausrichten und orientieren No access
      5. 1.5 Denken heißt, um Ideen zu kreisen No access
      6. 1.6 Denken heißt, gegen Auseinanderfallen, Auflösung und Seinsverlust anzukämpfen No access
      7. 1.7 Denken heißt, sich dem Rhythmus der Gedanken anzupassen und den Gedanken einen Rhythmus zu geben No access
      1. 2.1 Denken heißt, zwischen innen und außen zu unterscheiden No access
      2. 2.2 Denken heißt, die Gedanken vor Unterbrechung und Verlorengehen, Starrheit und Leere zu bewahren No access
      3. 2.3 Denken heißt, sich den Gedanken anzupassen und sie gegen Druck von innen und außen abzufedern No access
      4. 2.4 Denken heißt, zu verhindern, dass unterschiedliche Realitäten sich voneinander ablösen und auseinanderreißen No access
      5. 2.5 Denken heißt, die Gedanken zu regulieren und sie vor Explosion und Entleerung zu bewahren No access
      6. 2.6 Denken heißt, Gedanken zu erfassen und sich von ihnen verändern zu lassen No access
      1. 3.1 Denken heißt, Erregung aufzufangen No access
      2. 3.2 Denken heißt, Erregung zu transformieren No access
      3. 3.3 Denken heißt, das Realitätsprinzip einzuführen No access
      1. 4.1 Denken heißt, Bedeutungen herzustellen No access
      2. 4.2 Denken heißt, einen Gedankenspielraum zu haben No access
      3. 4.3 Denken heißt, Gedankenspuren zu bilden, Gedanken festzuhalten No access
      4. 4.4 Denken heißt, verständliche und sinnvolle Gedanken zu bilden No access
      5. 4.5 Denken heißt, Gedanken zu kommunizieren No access
      1. 5.1 Denken heißt, Gedanken miteinander zu verbinden und Gedankenzusammenhänge herzustellen No access
      2. 5.2 Denken heißt, nach Verallgemeinerung, Abstraktion und Formalisierung von Gedankensystemen zu streben No access
      3. 5.3 Denken heißt, Komplementarität anzuerkennen No access
      4. 5.4 Denken heißt, die Unvollständigkeit von Wissen anzuerkennen No access
      5. 5.5 Denken heißt, rekapitulieren No access
      6. 5.6 Denken heißt, synkretistisches Denken in synthetisches Denken zu transformieren No access
      7. 5.7 Denken heißt, gegen das Zerschlagen, Zerstückeln und Scheitern von Gedankenverbindungen zu kämpfen No access
      8. 5.8 Denken heißt, ein gemeinsames Drittes zu suchen No access
      9. 5.9 Denken heißt, die Bilderarbeit des Primärprozesses und die Schemaarbeit des Sekundärprozesses zu verbinden No access
      1. 6.1 Denken heißt, trennen und spalten No access
      2. 6.2 Denken heißt, Begriffe zu bilden und die Begriffe unendlich zu kombinieren No access
      3. 6.3 Denken heißt, sich an Konflikten abzuarbeiten No access
      4. 6.4 Denken heißt, gegen Fragmentierung, Zusammenbruch und Depersonalisierung zu kämpfen No access
      5. 6.5 Denken heißt, zwischen eigenem und konventionellem Denken zu unterscheiden No access
      6. 6.6 Denken heißt, Konflikte zu tolerieren No access
      7. 6.7 Denken heißt, zugleich singuläre als auch komplexe Gedankenkombinationen zu entwickeln No access
      1. 7.1 Denken heißt, die Gedanken mit Energie und Spannung aufzuladen No access
      2. 7.2 Denken heißt, Unbestimmtheit zu tolerieren No access
      3. 7.3 Denken heißt, sexuelle Libido zu sublimieren No access
      4. 7.4 Denken heißt, gegen den Wiederholungszwang zu kämpfen No access
      1. 8.1 Denken heißt, die Gedanken zu genießen, sich vom Denken anregen und verführen zu lassen No access
      2. 8.2 Denken heißt, das Lustprinzip dem Realitätsprinzip unterzuordnen No access
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 137 - 142
  4. Sachregister No access Pages 143 - 145

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