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Monograph No access

Wirtschaft als Erste Philosophie?

Eine Kritik der ökonomischen Vernunft
Authors:
Publisher:
 2025

Summary

In the wake of modernist philosophy, economic thinking has become the dominant interpretation of the world. It has become seamlessly integrated into our everyday thinking through its radically simple decision-making logic. It is stabilised by its own ruling class, the management, which has long since not only managed companies, by social discourses that present the economy as the solution to all problems, and by quasi-religious promises of salvation. But when the instrument of economics becomes a ‘first philosophy’, the system jeopardises the human. Only if we learn to think differently again can we act differently again: The other is not a competitor, time is not scarce, and the world is not a business case.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2025
Copyright Year
2025
ISBN-Print
978-3-495-98993-7
ISBN-Online
978-3-495-98994-4
Publisher
Karl Alber, Baden-Baden
Language
German
Pages
320
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 8
  2. Einleitung No access Pages 9 - 14
        1. Die Selbstgründung des Subjekts im Denken No access
        2. Der Selbsterhalt des Subjekts als Kern aller Existenz No access
        3. Das Handeln des Subjekts in der Welt: Freiheit und Eigentum No access
        1. Die Abwertung von Vergangenheit und Zukunft No access
        2. Die Zeitmächtigkeit des Bewusstseins No access
        3. Die Endlichkeit der Zeit und die Angst vor dem Tod No access
        1. Konsistenz ist Wahrheit No access
        2. Die Einordnung des Anderen in (m)ein System No access
        1. Die Ökonomie als Mittel der Ethik No access
        2. Die Ökonomie als Selbstzweck No access
        3. Die Ökonomie als neue Erste Philosophie No access
        4. Die Verfestigung der Nutzenfunktion als Kern der Ökonomie No access
        1. Die Erfindung des Managements No access
        2. Management als Wissenschaft No access
        3. The business of business is business No access
        4. Die Mehrung des Shareholder Value No access
        1. Privatisierung und Liberalisierung vormals staatlicher Aufgaben No access
        2. Öffentliche Verwaltung als Public Management No access
        1. Die Ökonomisierung der Kunst No access
        2. Die Ökonomisierung des Sports No access
        3. Die Ökonomisierung der Bildung No access
        4. Die Ökonomisierung der Gesundheit No access
        1. Das sich selbst genügende System No access
        2. Der Code der Ökonomie als neue lingua franca No access
        1. Die systemimmanente Notwendigkeit des Wachstums No access
        2. Wachstum bedeutet Beschleunigung⁠ No access
        3. Beschleunigung als Kennzeichen der Moderne No access
        4. Die Ökonomie als Instrument der Beschleunigung No access
        1. Der Kapitalismus und die Gesellschaft als Maschinen No access
        2. Die Überwindung des Menschen No access
        1. »Auschwitz« als Scheitern der Vernünftigkeit der Welt No access
        2. Die ökonomische Gesellschaft als Garantin der Freiheit No access
        3. Die liberale ökonomische Gesellschaft als Ziel der Geschichte No access
        1. Das Scheitern der Revolution des Proletariats No access
        2. Die Beteiligung der Arbeiter an der Kapitalrendite No access
        1. Das vermeintliche Scheitern des Versprechens »Wohlstand für alle« No access
        2. Warum Ungleichheit nicht ungerecht ist No access
        3. Der Wohlstand, den wir nicht (mehr) sehen No access
        1. Die ökologischen Krisen als Scheitern des säkularen Heilsversprechens No access
        2. Rückgriff auf die drei großen Erzählungen der Moderne No access
        3. Ein praktisches Lösungsangebot und eine neuer Purpose No access
        1. Die klassenlose Gesellschaft? No access
        2. Die Revolution der Manager No access
        1. Die Klasse als soziokulturelles Phänomen No access
        2. Das ökonomische Kapital No access
        3. Das kulturelle Kapital No access
        4. Das soziale Kapital No access
        1. Der Gründungsmythos der Meritokratie No access
        2. Die Rückkehr der Aristokratie? No access
        1. Eine neue Religion No access
        2. Ein Kult ohne Lehre No access
        3. Ein Kult ohne Unterbrechung No access
        4. Ein verschuldender Kult No access
        1. Der innere Kult als Rettung der geplagten Seele No access
        2. Buddhismus ohne Buddhismus: Achtsamkeit als Wissenschaft No access
        3. Der populärwissenschaftliche Siegeszug der Achtsamkeit No access
        4. Die Bestätigung des eigenen Selbst No access
        1. Die Auflösung des Individuums im totalen System No access
        2. Zahlungen statt Beziehungen No access
        3. Das Ende des Autonomieversprechens No access
        1. Die ökonomische Vernunft pflanzt keine Bäume No access
        2. Warum mehr Holz nicht mehr Geld bedeutet No access
        3. Bäume pflanzen, nur wenn die Welt untergeht No access
        1. Wertschöpfung ohne menschliche Arbeit oder Innovation No access
        2. Das System und seine vermeintliche Fähigkeit zur Selbststabilisierung No access
        1. Descartes’ Denkfehler No access
        2. Die Passivität des Subjekts No access
        3. Eine unendliche Verantwortung No access
        1. Die Aporie des synchronen Zeitverständnisses No access
        2. Die bleibende Bedeutung der Vergangenheit No access
        3. Leben für eine Zukunft ohne mich No access
        1. Die Bereitschaft zu geben als Grundlage der Gesellschaft No access
        2. Eine Gabe ohne Rückgabe No access
        3. Das Leben geben No access
        1. Neue Grenzen des ökonomischen Systems No access
        2. Die Verantwortung des Starken für den Schwachen No access
        3. Die Zeit, die nach mir kommt No access
        4. Geben statt tauschen No access
        1. Weniger Anreize und mehr persönliches Verantworten No access
        2. Unterschiedliche Renditeanforderungen No access
        3. Die Rematerialisierung von Eigentum No access
        1. Der systemische Charakter der Unmündigkeit No access
        2. Freie Wissenschaft, freie Presse und freie Kunst – arm an ökonomischen Zwängen No access
        3. Erziehung zur Mündigkeit No access
  3. Literatur No access Pages 285 - 308
  4. Sachregister No access Pages 309 - 316
  5. Personenregister No access Pages 317 - 320

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