Cover of book: Klimaschutz und Städte
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Klimaschutz und Städte

Herausforderungen und Potentiale des öffentlichen Rechts
Editors:
Publisher:
 2023

Summary

This book collects the presentations held at JuWissDay 2022 in Hamburg. The contributions focus on the need for more ambitious climate protection in cities. They combine two dynamic fields of regulation: technological development with increasing automation of technical components and environmental, climate (protection) and sustainability law. With a focus on cities, this book examines current developments in energy, traffic and infrastructure law, as well as fundamental issues of climate protection and innovation. With contributions byDr. Svenja Behrendt | Antonia Boehl | Jakob Feldkamp | Charlotte Heppner, LL.B. | Josina Johannsen, LL.B. | Judith Kärn | Dr. Michael von Landenberg-Roberg, LL.M. (Cambridge) | Emanuele Leonetti | Julian Senders | Tim Schilderoth | Prof. Dr. Sabine Schlacke | Dipl.-Jur. Katja Schubel, B.A. | Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner | Swen Kühn, LL.B.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2023
ISBN-Print
978-3-7560-0006-7
ISBN-Online
978-3-7489-3584-1
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriften der Jungen Wissenschaft im Öffentlichen Recht
Volume
2
Language
German
Pages
270
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 8 Download chapter (PDF)
  2. Dana-Sophia Valentiner Download chapter (PDF)
      1. 1. Klimaschutz in Städten als Querschnittsaufgabe
      2. 2. Klimaschutz als spezifische Zielsetzung im (Fach-)Planungs- und Infrastrukturrecht
    1. II. Öffentliches Recht zwischen Innovationsregulierung und Klimaschutz
    2. III. Innovative Instrumente und Verfahren für den Klimaschutz
    3. IV. Klimaschutz und städtischer Verkehr
    4. V. Herausforderungen und neue Wege für Kommunen
  3. Sabine Schlacke Download chapter (PDF)
    1. I. Einführung
    2. II. Klimaschutz und Klimaanpassung: die transformative Kraft der Städte
      1. 1. Völkerrechtliche Verpflichtungen
      2. 2. Unionsrechtliche Verpflichtungen
      3. 3. Verfassungsrechtliche Verpflichtungen
        1. a) Das Berücksichtigungsgebot des § 13 KSG
        2. b) 2 %-Flächenziel für Windenergieausbau als Ausweisungspflicht (auch) für Kommunen?
      4. 5. Landesrechtliche Verpflichtungen
      1. 1. Klimaschutz und Planungshoheit
        1. a) Stärkung des Klimaschutzbelangs durch Beschluss des BVerfG v. 23.3.2022
        2. b) Gewichtung des Klimaschutzbelangs in jüngerer verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung
        1. a) Klimaschutz als Planrechtfertigungsgrund
        2. b) Klimaschutz als Grund für Sanierungs- und Stadtumbaumaßnahmen im Bestand
        3. c) Klimaschutz im Planaufstellungsverfahren und Fehlerfolgenregelung
    3. V. Fazit und Ausblick: Perspektiven des öffentlichen Rechts
  4. Michael von Landenberg-Roberg Download chapter (PDF)
    1. A. Innovationsförderung als Aufgabe des Klimaschutzrechts
      1. I. Innovationen als komplexe soziale Prozesse
      2. II. Wissensdefizite und funktionale Eigenlogiken als Problem
      3. III. Rückzug auf rechtliche Finalisierung des Innovationsraums und Anreizregulierung als Lösung
      1. I. Finalisierung des Innovationsraumes auf Treibhausgasneutralität und Anzeige des Innovationsdrucks durch Transformationspfade
        1. 1. Beispiel Ordnungsrecht: Innovationsregulierung im Energieeffizienzrecht durch dynamische Standardsetzung
        2. 2. Beispiel ökonomische Anreizinstrumente: Innovationsförderung durch Emissionshandelssysteme
        3. 3. Beispiel Förderung innovativer Netzwerkstrukturen: Reallabore
    2. D. Klimaschutzrecht als „lernendes Recht“: Einrichtung selbstreferenzieller Innovationsprozesse
    3. E. Resümee
  5. Svenja Behrendt Download chapter (PDF)
    1. A. Konzeptionelle Vorüberlegungen
      1. I. Ressourcen, Präjudizien und Pfadbildungsprozesse
      2. II. Pfade, Präjudizien und Persönliche Motivationen
      3. III. Präjudizien und Akzeptanz
      4. IV. Präjudizien und Legitimität?
      1. I. Abwehrrechtsorientiertes Grundrechtsverständnis: Konzeptionelle Schwächen im Schutz grundrechtlicher Interessen
      2. II. Korrekturen des Grundrechtsverständnisses
      1. I. Wandel in der höchstrichterlichen Rechtsprechung
      2. II. Wandel in der Interpretation
      3. III. Wandel durch Gesetzgebung
      4. IV. Wahrnehmung der eigenen Verantwortung des Interpreten, ineinandergreifende Maßnahmen und Wechselbeziehungen zwischen den Akteuren
    2. E. Fazit
  6. Antonia Boehl Download chapter (PDF)
    1. A. Die verfassungsgerichtliche Durchsetzbarkeit von Art. 20a GG
      1. I. Notwendigkeit einer Anpassung des Grundgesetzes
      2. II. Wechselwirkung von Verfassungsprozessrecht und materiellem Verfassungsrecht
      3. III. Notwendigkeit einer verfassungsgerichtlichen Kontrolle von Art. 20a GG
      4. IV. Möglichkeit einer überindividuellen Durchsetzbarkeitsmöglichkeit von Art. 20a GG
      5. V. Warum sollte das Bundesverfassungsgericht die Auftragserfüllung von Art. 20a GG kontrollieren?
      1. I. Ausgestaltung
      2. II. Potential einer Feststellungsentscheidung zu Art. 20a GG durch das Bundesverfassungsgericht
      3. III. Erprobung auf Landesebene
    2. D. Fazit und Ausblick
  7. Jakob Feldkamp Download chapter (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Grundstrukturen von Experimentierklauseln
      2. II. Experimentierklauseln als Aspekt experimenteller Gesetzgebung
      3. III. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit
      1. I. Die Bedeutung von Innovation für den Klimaschutz
      2. II. Innovation und Recht
      3. III. Experimentierklauseln als „Innovationstreiber“?
    2. D. Praxisbeispiel: § 2 Abs. 7 Personenbeförderungsgesetz
    3. E. Fazit
  8. Swen Kühn Download chapter (PDF)
    1. A. Hintergrund
      1. I. Regulierung
      2. II. Planung
    2. C. Der (vermeintliche) Gegensatz zwischen Planung und Regulierung
        1. 1. Netzentwicklungsplanung Strom-Übertragungsnetz (§§ 12a ff. EnWG)
        2. 2. Netzausbauplanung Verteilnetz (§ 14d EnWG)
        3. 3. Flächenentwicklungsplanung Wasserstoff (§ 28q EnWG)
        4. 4. Flächenentwicklungsplanung Offshore Windenergie (WindSeeG)
        1. 1. Aufbau einer Ladesäuleninfrastruktur (SchnellLG)
        2. 2. Nahverkehrsplanung (§ 8 ff. PBefG)
      1. III. Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    3. E. Ausblick: Notwendigkeit einer integrierten Infrastruktur-Entwicklungsplanung
  9. Charlotte Heppner Download chapter (PDF)
      1. I. Die Funktionsweise der Teileinziehung: Die nachträgliche Beschränkung des Gemeingebrauchs
        1. 1. Herkömmliche Abgrenzungsformeln
        2. 2. Funktionale Abgrenzung
      1. I. Zone für Fuß- oder Radverkehr
      2. II. Zone für umweltgerechten Verkehr
      3. III. Zone für öffentlichen Personennahverkehr
      4. IV. Zwischenfazit
      1. I. Bestandsaufnahme: „sämtliche öffentliche Interessen“
      2. II. Potential für eine nachhaltige Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraums
      1. I. Initiative des Berliner Gesetzgebers im Zuge des Mobilitätsgesetzes
      2. II. Diskussionsvorschläge für eine Ergänzung der Teileinziehungsvorschriften im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsgestaltung
    1. E. Fazit
  10. Emanuele Leonetti Download chapter (PDF)
    1. A. Technologische Innovationen in der öffentlichen Mobilität und ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz
    2. B. Divergente Zielvisionen zum autonomen Fahren
    3. C. Zum Begriff des Autonomen Fahrens
    4. D. Status quo des autonomen Fahrens im deutschen ÖPNV
      1. I. Personenbeförderungsrechtliche Perspektive auf das autonome Fahren im ÖPNV
        1. 1. Grundsätze des straßenverkehrsrechtlichen Regimes
        2. 2. Der status quo ante der Genehmigung und Zulassung autonomer Shuttlebusse im ÖPNV
          1. a) Betriebserlaubnis
          2. b) Betriebsbereich
          3. c) Zulassung
          4. d) Technische Aufsicht statt Fahrzeugführer:in
          5. e) Erprobungsgenehmigung
      2. III. Rechtliche Würdigung zum neuen Rechtsrahmen für autonomes Fahren
    5. F. Fazit
  11. Josina Johannsen Download chapter (PDF)
    1. A. Einleitung
        1. 1. Planungsinstrumente
        2. 2. Direkte Verhaltenssteuerung
        3. 3. Indirekte Verhaltenssteuerung
        1. 1. Planungsinstrumente
        2. 2. Direkte Verhaltenssteuerung
        3. 3. Indirekte Verhaltenssteuerung
        1. 1. Planungsinstrumente
        2. 2. Direkte Verhaltenssteuerung
        3. 3. Indirekte Verhaltenssteuerung
      1. I. Gründe für einen Instrumentenmix
      2. II. Integration und Koordination von Lärmschutzinstrumenten
      1. I. Erweiterung des Instrumentenkastens
      2. II. Koordination mit anderen Instrumenten und Verkehren
    2. E. Fazit
  12. Julian Senders Download chapter (PDF)
      1. I. Klimaziele als Grundlage
      2. II. Ordnungsrecht: Bestehende und geplante Vorgaben im Gebäudeenergiegesetz
      3. III. Zielkonflikt
      1. I. Ausgestaltung am Beispiel Baden-Württembergs
      2. II. Rechtsnatur einer solchen Planung
      1. I. Umsetzung im kommunalen Wärmeplan
        1. 1. Verpflichtung zum bedarfsgerechten Netzausbau (§ 11 EnWG)
        2. 2. Anspruch auf Netzanschluss und -zugang (§§ 17, 20 EnWG)
        3. 3. Recht der Konzessionsvergabe (§§ 46 ff. EnWG)
        1. 1. Daseinsvorsorge/Gewährleistungsverantwortung
        2. 2. Verletzung des Eigentumsgrundrechts (Art. 14 GG)
    1. D. Zusammenfassung und Ausblick
  13. Katja Schubel, Tim Schilderoth Download chapter (PDF)
    1. A. Einführung
      1. I. Von „Common pool resources“ zu urbanen Commons-Ressourcen
      2. II. Verwaltung von urbanen Commons-Ressourcen im Rahmen von Commons Public Partnerships
      3. III. Commons Public Partnerships
      4. IV. Städtischer Klimaschutz durch Commons Public Partnerships
      1. I. Gemeingut oder nur Theater?
      2. II. Bolognas Pakte der Kollaboration
      3. III. Neapel – radikal (oder) demokratisch?
    2. D. Schluss
  14. Judith Kärn Download chapter (PDF)
    1. A. Einleitung
    2. B. Status quo von Treibhausgasmessung in Deutschland und der Mehrwert einer kommunalen Verpflichtung zur Treibhausgasmessung
      1. I. Status quo: weiche Instrumente
      2. II. Erste Vorstöße im Landesrecht für ordnungsrechtliche Instrumente
        1. 1. Möglichkeit der bundesgesetzlichen Regelung?
        2. 2. Möglichkeit der landesgesetzlichen Regelung?
        3. 3. Überlegungen zur konkreten gesetzlichen Ausgestaltung
    3. D. Conclusio, Limitationen und Ausblick
  15. Autor*innenverzeichnisPages 269 - 270 Download chapter (PDF)

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