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Religionsunterricht oder Ethikunterricht?
Entstehung des Religionsunterrichts – Rechtsentwicklung und heutige Rechtslage – politischer Entscheidungsbedarf- Authors:
- Series:
- Schriften zum Weltanschauungsrecht, Volume 3
- Publisher:
- 2022
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8931-3
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3211-6
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Schriften zum Weltanschauungsrecht
- Volume
- 3
- Language
- German
- Pages
- 238
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 12 Download chapter (PDF)
- I. Vorgeschichte: Von der Reformation zur Aufklärung. Religionsunterricht zwischen christlicher Schule und natürlicher Religion
- a) Weichenstellungen des Altprotestantismus und des Pietismus
- b) Konfessioneller Religionsunterricht versus natürliche Religion
- a) Impulse der Kritik und die Ideen Basedows
- b) Basedows Leitbild der Toleranz
- c) Konsequenzen für den Religionsunterricht
- II. Die Gründungsphase im 19. Jahrhundert: Religionsunterricht zwischen Begründungsideen, Restauration und Intoleranz
- a) Zum theologischen Profil Schleiermachers
- b) Pädagogik zwischen der Orientierung am Kind und der Orientierung am Staat
- c) Der Religionsunterricht in Schleiermachers Pädagogikvorlesungen
- a) Die Position Schleiermachers
- b) Die Gegenargumente des Physikers Paul Erman
- c) Die Stellungnahme der Deputation
- 3. Exkurs. Die Hypothek des Antijudaismus – am Beispiel Schleiermachers
- 4. Eine tolerante Alternative: Religionsunterricht gemäß jüdischer Reformpädagogik
- III. Problemeskalation – im Spiegel der Voten von Hugo Preuß und Ernst Troeltsch
- 1. Zur Rechtslage in Preußen im späten 19. Jahrhundert
- a) Der Anlass des Schulstreits
- b) Preuß‘ Rede in der Berliner Stadtverordnetenversammlung 1898
- c) Preuß‘ Rede im Jahr 1899
- d) Gedanklicher Ertrag
- a) Gedanklicher und zeitgeschichtlicher Rahmen der Beiträge Troeltschs
- b) Troeltschs Publikationen zum Religionsunterricht von 1907 und 1919
- IV. Am Ende des langen 19. Jahrhunderts – Bilanz und Optionen
- 1. Strukturelle Intoleranz des Religionsunterrichts
- 2. Das Interesse des Staates am Religionsunterricht – eine „Leidensgeschichte“
- 3. Institutionelles Beharrungsinteresse der Kirchen
- a) Reformpädagogische Initiativen
- b) Ergänzung um ein neues Fach: Lebenskunde
- c) Ersetzung durch ein anderes Fach
- a) Rechtsgeschichtliche Bilanz
- b) Konzeptioneller Ertrag: Ethik- und Religionskundeunterricht im Licht der Ethik als Güterlehre
- 1. Institutionelles Grundrecht
- 2. Fokussierung auf „konfessionellen“ Unterricht – kirchliche Definitionshoheit über die „Grundsätze“
- 3. Offenhalten von Alternativen
- 4. Religionsunterricht im Geflecht von Bund und Ländern
- 1. Der Druck der Kirchen
- a) Zurückweichen der Politik: Aufnahme des Religionsunterrichts in den Grundrechtsteil
- b) Hinhaltende Lösung zu den Konfessionsschulen
- c) Beharren des Parlamentarischen Rates auf der bekenntnisfreien Schule ohne Religionsunterricht
- 1. Verbindungslinien zwischen „Weimar“ und „Bonn“ – am Beispiel von Theodor Heuss
- 2. Das Profil der Weimarer Regelungen zu Kirche und Schule
- 3. Einflussnahmen der Kirchen schon auf die Verfassungsbestimmungen von 1919
- 4. Exponierte Sonderstellung des Religionsunterrichts bereits in der Weimarer Verfassung?
- 5. Das Zugeständnis der kirchlichen „Grundsätze“
- 6. Ein Thema der Weimarer Nationalversammlung: Religionskunde als Alternative
- a) Die Weimarer Verfassungsnormen
- b) Die Weimarer Verfassungswirklichkeit
- c) Weiterentwicklungen in der Bonner Verfassung
- d) Der Begriff „Ausnahme“ in Art. 7 Abs. 3 Grundgesetz
- 1. Soziologische Rahmenbedingungen: Sozioreligiöse Pluralisierung und Säkularisierung
- a) Religionsunterricht als Wertevermittlung?
- b) Weitergehende Reformideen
- c) Gegenläufig: Verteidigung des Status quo und das Beharren auf Mission
- a) Das Paradigma der römisch-katholischen Kirche
- b) Befragung von Lehrpersonal durch islamische Verbände
- c) Rechtliche Problematik und neue Rechtslage durch europäisches Recht
- a) Die Erblast des Trennungsmodells
- b) Fallbeispiel orthodoxer Religionsunterricht
- b) Fallbeispiel Islamunterricht
- c) Fazit: Herausforderung für die Politik
- a) Zu schwache staatliche Aufsicht
- b) Zu starke Fürsorge: Landesherrliches Kirchenregiment revisited
- 1. Rechtspolitische Verunsicherung angesichts von dringendem Handlungsbedarf
- a) Sachverhalt und rechtliche Problematik
- b) Umsetzungsdesiderate
- c) Theologische Probleme
- d) Fazit
- a) Neufassung des bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes im Jahr 2021
- b) Islamischer Religionsunterricht in Bayern
- c) Offene Fragen der neu gefassten bayerischen Regelung
- d) Schlussfolgerungen
- 1. Grundlage für heutige Entscheidungen: Rechts-, kirchen- und zeitgeschichtliches Resümee
- 2. Entwicklungspfad I: Modifizierte Beibehaltung des konfessionellen Religionsunterrichts
- 3. Entwicklungspfad II: Transformation des konfessionellen in einen multireligiösen Religionsunterricht
- a) Pflichtfach Ethik/Religionskunde neben dem konfessionellen Unterricht
- b) Ethik/Religionskunde in öffentlichen bekenntnisfreien Schulen
- c) Aufhebung der Garantie des herkömmlichen Religionsunterrichts im Grundgesetz
- 5. Rechtspolitische Schlussfolgerungen
- LiteraturPages 217 - 234 Download chapter (PDF)
- Namenregister (in Auswahl)Pages 235 - 236 Download chapter (PDF)
- Begriffsregister (in Auswahl)Pages 237 - 238 Download chapter (PDF)




