Kreative Missverständnisse oder universale Musikprinzipien?
Hugo Riemann und der internationale Wissenstransfer- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, Band 131
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Kein anderer Musikforscher hat zu Lebzeiten und danach eine so große internationale Resonanz gefunden wie Hugo Riemann. Seine zahlreichen Schriften wurden in viele Sprachen übersetzt und seine Ideen wirken weiter bis zur aktuellen „Neo-Riemannian Theory“.Die Beiträge des Sammelbands untersuchen zum einen, wie Riemann selbst Ideen von Autoren wie Rameau oder Fétis weiterentwickelt hat; zum anderen bieten sie ein Panorama der Riemann-Rezeption in Europa, Russland, China und den USA. In beiden Fällen zeigt sich, dass internationale Wissenstransfers stets von den spezifischen Kontexten und Bedürfnissen im Aufnahmeland bestimmt werden und daher zwangsläufig zu Modifikationen der angeeigneten Konzepte und zu kreativen Missverständnissen führen. Mit Beiträgen vonMario Carrozzo | Thomas Christensen | Damien Ehrhardt | Hans-Joachim Hinrichsen | Christoph Hust | Stefan Keym | Thomas Husted Kirkegaard | Elena Lagutina | Iwona Lindstedt | Nathan Martin | Fabian Moss | Markus Neuwirth | Robert Rabenalt | Alexander Rehding | Ullrich Scheideler | Gesine Schröder | Benedict Tylor | Christian Utz
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-487-16680-3
- ISBN-Online
- 978-3-487-42443-9
- Verlag
- Georg Olms Verlag, Baden-Baden
- Reihe
- Studien und Materialien zur Musikwissenschaft
- Band
- 131
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 377
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 14Autor:innen:
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- IV Kein Zugriff
- V Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Kontroversen im Spannungsfeld „exotischer Musik“ um 1900 Kein Zugriff
- 2. Capellens musiktheoretischer Entwurf: Traditionskritik und Anti-Moderne Kein Zugriff
- 3. Riemanns und Capellens Modelle für die Integration „exotischer“ Melodik und Harmonik Kein Zugriff
- 4. Diskussion und Fazit Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Rameau According to Riemann Kein Zugriff
- 2. Rameau According to Rameau Kein Zugriff
- 3. Riemann on Rameau, Take 2 Kein Zugriff
- History in the Shadows of Theory: Riemann and Fétis as Historians of Music Theory Kein Zugriff Seiten 97 - 112Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Riemann als Leser Kochs Kein Zugriff
- 2. Musikalische Praxis: Theorie und Vortragslehre Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Genese des Beethoven-Bildes Kein Zugriff
- 2. Grundzüge des Beethoven-Bildes Kein Zugriff
- 3. Entwicklung des Beethoven-Bildes Kein Zugriff
- 4. Schluss Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Umfang und Grundsätze der editorischen Tätigkeit Riemanns Kein Zugriff
- 2. Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate C-Dur („Sonata facile“) KV 545, Beginn des 1. Satzes Kein Zugriff
- 3. Ludwig van Beethoven, Sonate C-Dur op. 53 („Waldstein“), Beginn des 1. Satzes Kein Zugriff
- 4.1. Johann Sebastian Bach, Invention Nr. 15 h-Moll Kein Zugriff
- 4.2. Johann Sebastian Bach, Fuge C-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier, Bd. 1 Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Riemann im Vereinsgeflecht der IMG Kein Zugriff
- 2. Riemanns Präsenz als Autor in den beiden Zeitschriften der IMG Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Spuren und Netzwerke Kein Zugriff
- 2. Gefilterte Theoriegeschichte Kein Zugriff
- 3. Wenn das System funktioniert Kein Zugriff
- Der unübersichtliche Weg musikalischer Ästhetik Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Denmark Kein Zugriff
- 2. Sweden Kein Zugriff
- 3. Norway Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. The Growth of Riemann’s Reputation in Britain Kein Zugriff
- 2. Two Influential Advocates: Prout and Niecks Kein Zugriff
- 3. Adversaries: British Responses to Riemann’s Theories of Harmony and Metre Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1.1. Die Phrasenlehre Kein Zugriff
- 1.2. Die Harmonielehre Kein Zugriff
- 2. Riemann und der französischsprachige Kulturraum seiner Zeit: ein Kairos der Rezeptionsgeschichte Kein Zugriff
- 3. Neuere Entwicklungen der Riemann-Rezeption in Frankreich: von Serge Guts vereinfachter Harmonielehre zur „théorie postriemannienne“ Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Italian Musicography at the Time of the First Contacts with Riemann’s Work Kein Zugriff
- 2. “Once a German historian has made a blunder, he is unstoppable”: Riemann and Italian Music Historiography at the Turn from the 19th to the 20th Century Kein Zugriff
- 3. “An arbitrary and fallacious basis”: Riemann and the Italian Theory of Harmony at the Turn from the 19th to the 20th century Kein Zugriff
- 4. “A poor amateur […] should be able at once to ‘sing’ like a Liszt”: Riemann’s Theory of Rhythm, Metre and Morphology in Italy Kein Zugriff
- The Reception of Riemann-Erpf’s Function Theory in Józef M. Chomiński’s Writings Kein Zugriff Seiten 313 - 324Autor:innen:
- Die Rezeption der Ideen Hugo Riemanns in Russland und der Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 325 - 338Autor:innen:
- Autor:innen:
- Ad 2. Kein Zugriff
- Ad 1. Kein Zugriff
- Ad 3. Kein Zugriff
- Ad 4. Kein Zugriff
- Addendum ad 1. Kein Zugriff
- Ad 5. Kein Zugriff
- Transatlantic Transformations: On Neo-Riemannian Theories Kein Zugriff Seiten 367 - 377Autor:innen:





