Verfassunggebung in konsolidierten Demokratien
Neubeginn oder Verfall eines politischen Systems?- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Andrássy Studien zur Europaforschung, Band 13
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
In konsolidierten Demokratien gilt Konstanz als ein Gütekriterium für Verfassungen. Entsprechend herrscht die Meinung vor, dass Verfassungsänderungen in etablierten Demokratien eher seltene Phänomene sind. Die Finanzkrise von 2008 hatte aber nicht nur finanzielle, sondern auch politische Konsequenzen, die in vielen Ländern mit der Veränderung der Verfassung verbunden waren. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welche Richtung die Verfassungsveränderungen gehen: Tragen sie tatsächlich zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Demokratien bei oder sind sie ganz im Gegenteil eher unerwünschte Verfallsphänomene, die die Qualität der Demokratien beeinträchtigen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Sammelbandes. Dabei findet das im April 2011 verabschiedete neue ungarische Grundgesetz besondere Berücksichtigung.
Mit Beiträgen von Zoltán Balázs, Paul Blokker, Ellen Bos, André Brodocz, Ralf-Thomas Göllner, Ferenc Hörcher, András Jakab, Herbert Küpper, Astrid Lorenz, Sonja Milchram, Heinrich Oberreuter, Zoltán Tibor Pállinger, Kálmán Pócza, Hannes Rathke, Gary S. Schaal, Balázs Schanda, Máté Szabó, Gábor Tóka, Hans Vorländer.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0999-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5136-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Andrássy Studien zur Europaforschung
- Band
- 13
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 382
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Verfassung leben – was heißt das? Versuch einer Antwort aus deutscher Perspektive Kein Zugriff Seiten 13 - 29Autor:innen:
- Verfassunggebung, Verfassungsgeltung und Verfassungskultur Kein Zugriff Seiten 29 - 43Autor:innen:
- Verfassunggebung in konsolidierten Demokratien und Postkonfliktgesellschaften. Perspektiven einer Theorie der Deutungsmacht Kein Zugriff Seiten 43 - 59Autor:innen:
- Vertrauen und Kontrolle im Prozess der Verfassungsgenese? Kein Zugriff Seiten 59 - 78Autor:innen:
- The Two Functions of a Constitution Kein Zugriff Seiten 78 - 104Autor:innen:
- Verfassunggebung und Systemwandel: Konsolidierung von Transformationsländern und Transformation von konsolidierten Systemen Kein Zugriff Seiten 105 - 120Autor:innen:
- Europäische Integration und nationales Verfassungsrecht Kein Zugriff Seiten 120 - 138Autor:innen:
- Verfassunggebung zwischen rationalem Kalkül und Konsensorientierung. Die neuen Bundesländer im Vergleich Kein Zugriff Seiten 138 - 154Autor:innen:
- The Constitutional Experiment in Iceland Kein Zugriff Seiten 154 - 175Autor:innen: |
- Die Verfassungsentwicklung in Rumänien nach 1990 Kein Zugriff Seiten 175 - 192Autor:innen:
- Weimarisierung in Ungarn? Institutionelle Vorbilder der deutschen Demokratien für das ungarische Grundgesetz ohne entsprechende politische Kultur bzw. Verfassungskultur Kein Zugriff Seiten 193 - 211Autor:innen:
- Kontroverse Verfassunggebung mit Kompromisslösung? Text und Kontext des ungarischen Grundgesetzes Kein Zugriff Seiten 211 - 231Autor:innen:
- Alter Wein in neuen Schläuchen? Die Spielregeln für die Politik in Ungarns alter und neuer Verfassung Kein Zugriff Seiten 231 - 267Autor:innen:
- Direkte Demokratie und das Grundgesetz Kein Zugriff Seiten 267 - 293Autor:innen:
- Zwei Jahre danach. Die Chancen des ungarischen Grundgesetzes von 2011 Kein Zugriff Seiten 293 - 308Autor:innen:
- Constitutional Principles and Electoral Democracy in Hungary Kein Zugriff Seiten 309 - 329Autor:innen:
- À la Carte Opinion Polling? Divided Public Opinion in the Hungarian Constitution-Making Process – Surveys and Results Kein Zugriff Seiten 329 - 346Autor:innen:
- Communal Values in the New Hungarian Fundamental Law: The Habermas-Ratzinger Debate and the Use of the Humanities in Constitutional Interpretation Kein Zugriff Seiten 346 - 365Autor:innen:
- From the Invisible to the Historical Constitution Kein Zugriff Seiten 365 - 380Autor:innen:
- Autoren Kein Zugriff Seiten 381 - 382





