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Monographie Kein Zugriff

Politische Freundschaften

Informelle Beziehungen im Deutschen Bundestag
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die Frage nach der Bedeutung informeller, persönlicher Beziehungen in politischen Entscheidungsprozessen ist angesichts der vielfältigen Handlungsprobleme politischer Führungsgruppen in westlichen Demokratien ein äußerst virulentes Thema. Die Nutzung informeller Netzwerke wird dabei entweder als abweichendes, informales Verhalten gedeutet, dass mit Korruption und Lobbyismus in Verbindung steht, oder im Rahmen von steuerungstheoretischen Ansätzen euphemistisch als effektives Mittel zur Verbesserung des politischen Outputs angesehen.

Der Autor entwickelt anhand einer qualitativen Untersuchung im Deutschen Bundestag ein soziologisches Konzept politischer Freundschaft, welches die alltägliche Handlungsrationalität von Berufspolitikern in den Mittelpunkt stellt und ihre Einbettung in das politische Feld berücksichtigt. Dabei entsteht ein detailliertes Porträt der Herausforderungen an heutige Politiker und ihrer Strategien der Problembewältigung.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5964-7
ISBN-Online
978-3-8452-3299-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
Band
8
Sprache
Deutsch
Seiten
344
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
    Autor:innen:
  3. Fragestellung Kein Zugriff Seiten 17 - 17
    Autor:innen:
  4. Rahmenkonzept Kein Zugriff Seiten 18 - 18
    Autor:innen:
  5. Der Deutsche Bundestag als Untersuchungsfeld Kein Zugriff Seiten 19 - 21
    Autor:innen:
  6. Aufbau des Buches Kein Zugriff Seiten 22 - 24
    Autor:innen:
      1. Freundschaft in archaischen Gesellschaften Kein Zugriff Seiten 25 - 29
        Autor:innen:
      2. Aristoteles’ Konzept der politischen Freundschaft Kein Zugriff Seiten 29 - 32
        Autor:innen:
      3. Politische Freundschaft in der römischen Antike Kein Zugriff Seiten 32 - 35
        Autor:innen:
      4. Politische Freundschaften im Mittelalter Kein Zugriff Seiten 35 - 37
        Autor:innen:
      5. Freunde werden zur Bedrohung Kein Zugriff Seiten 37 - 39
        Autor:innen:
      6. Die Verselbstständigung des Staatsapparates Kein Zugriff Seiten 39 - 42
        Autor:innen:
      7. Carl Schmitt und die deutschen Männerbünde Kein Zugriff Seiten 42 - 44
        Autor:innen:
      8. Moderne Formen politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 44 - 46
        Autor:innen:
      9. Konstitutive Elemente politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 46 - 49
        Autor:innen:
      1. Informelle Beziehungen Kein Zugriff Seiten 49 - 51
        Autor:innen:
      2. Informale Politik Kein Zugriff Seiten 51 - 54
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Theoretische Perspektive Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Klientelismus und Korruption Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Politische Führungsgruppen als „Politische Klasse“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Demokratie- und Transformationsforschung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Informelle Beziehungen als Reste der Vormoderne Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Theoretische Perspektive Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Politik-Netzwerke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Politische Führungsgruppen als „politische Elite“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zum Stellenwert informaler Netzwerke in Deutschland Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 74 - 76
        Autor:innen:
      6. Organisationssoziologische Perspektiven Kein Zugriff Seiten 76 - 81
        Autor:innen:
      1. Die Grenzen des Feldes Kein Zugriff Seiten 81 - 83
        Autor:innen:
      2. Die „Verwandlung“ zum Berufspolitiker Kein Zugriff Seiten 83 - 85
        Autor:innen:
      3. Sozialkapital und politisches Kapital Kein Zugriff Seiten 85 - 87
        Autor:innen:
      4. Das Feldkonzept Bourdieus als heuristischer Rahmen Kein Zugriff Seiten 87 - 88
        Autor:innen:
      5. Untersuchungsebenen und methodische Anlage Kein Zugriff Seiten 88 - 91
        Autor:innen:
      6. Forschungsstrategie und Methode Kein Zugriff Seiten 91 - 94
        Autor:innen:
      1. Die Trennung von Amt und Person und die Logik des „Menschenfischers“ Kein Zugriff Seiten 95 - 106
        Autor:innen:
      2. Professionelle Politik als „Kampfraum“ Kein Zugriff Seiten 106 - 111
        Autor:innen:
      3. Professionelles Misstrauen und Halbmaskerade Kein Zugriff Seiten 111 - 113
        Autor:innen:
      4. Statusbewahrung Kein Zugriff Seiten 113 - 114
        Autor:innen:
      5. Verflechtungs- und Abhängigkeitszusammenhänge Kein Zugriff Seiten 114 - 117
        Autor:innen:
      6. Betriebsförmige Verfahren und bürokratische Hürden Kein Zugriff Seiten 117 - 120
        Autor:innen:
      7. Gesellschaftliche Komplexität und Kontaktinfarkt Kein Zugriff Seiten 120 - 123
        Autor:innen:
      8. Vernetzte Spezialisten statt Gesinnungsethiker Kein Zugriff Seiten 123 - 126
        Autor:innen:
      9. Der politische Profi Kein Zugriff Seiten 126 - 129
        Autor:innen:
      1. Politische Bedingtheit und politischer Bezug Kein Zugriff Seiten 129 - 131
        Autor:innen:
      2. Verschwiegenheit und Diskretion Kein Zugriff Seiten 131 - 133
        Autor:innen:
      3. Authentizität und Offenheit Kein Zugriff Seiten 133 - 139
        Autor:innen:
      4. Der Verpflichtungsmechanismus des Geheimnistauschs Kein Zugriff Seiten 139 - 140
        Autor:innen:
      5. Persönliches Vertrauen Kein Zugriff Seiten 140 - 144
        Autor:innen:
      6. „Stimmende Chemie“ Kein Zugriff Seiten 144 - 146
        Autor:innen:
      7. Verlässlichkeit und Loyalität Kein Zugriff Seiten 146 - 149
        Autor:innen:
      8. Der Verpflichtungsmechanismus der Treue Kein Zugriff Seiten 149 - 150
        Autor:innen:
      9. Freiwillige Hilfe und Solidarität Kein Zugriff Seiten 150 - 154
        Autor:innen:
      10. Der Verpflichtungsmechanismus des Gabentauschs Kein Zugriff Seiten 154 - 155
        Autor:innen:
      11. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 155 - 157
        Autor:innen:
      1. Karriere, Relevanz und geteilte Lebenswirklichkeit Kein Zugriff Seiten 157 - 160
        Autor:innen:
      2. Politische Freunde am Anfang der Karriere Kein Zugriff Seiten 160 - 166
        Autor:innen:
      3. Parteiinterne Förderverhältnisse – am Übergang zur professionellen Politik Kein Zugriff Seiten 166 - 171
        Autor:innen:
      4. Kollegialität und politische Projekte Kein Zugriff Seiten 171 - 177
        Autor:innen:
      5. In höheren Positionen Kein Zugriff Seiten 177 - 179
        Autor:innen:
      6. Politische Freundschaften im Prozess Kein Zugriff Seiten 179 - 182
        Autor:innen:
      1. Zur Schlüsselkategorie Kein Zugriff Seiten 182 - 186
        Autor:innen:
      2. Drei Typen politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 186 - 187
        Autor:innen:
      3. Intime politische Freundschaften Kein Zugriff Seiten 187 - 194
        Autor:innen:
      4. Balancierte politische Freundschaften Kein Zugriff Seiten 194 - 200
        Autor:innen:
      5. Strategische politische Freundschaften Kein Zugriff Seiten 200 - 205
        Autor:innen:
      6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 205 - 208
        Autor:innen:
      1. Die Eigendynamik politischer Freundschaften Kein Zugriff Seiten 208 - 212
        Autor:innen:
      2. Freundschaftsfallen Kein Zugriff Seiten 212 - 214
        Autor:innen:
      3. Spannungsmanagement Kein Zugriff Seiten 214 - 216
        Autor:innen:
      4. Defensive Bewegungen - Decoupling Kein Zugriff Seiten 216 - 218
        Autor:innen:
      5. Offensive Bewegungen - Coupling Kein Zugriff Seiten 218 - 220
        Autor:innen:
      6. Räumliche Spiele und die Praxis des „Biertrinkens“ Kein Zugriff Seiten 220 - 224
        Autor:innen:
      7. Sprachspiele Kein Zugriff Seiten 224 - 227
        Autor:innen:
      1. Praktiken der Hilfe und Unterstützung Kein Zugriff Seiten 228 - 235
        Autor:innen:
      2. Individualisten und Netzwerker – Zur Akkumulation politischen Kapitals Kein Zugriff Seiten 235 - 240
        Autor:innen:
      3. Der Netzwerkrepräsentant Kein Zugriff Seiten 240 - 242
        Autor:innen:
      4. Der parteiinterne Patron Kein Zugriff Seiten 242 - 244
        Autor:innen:
      5. Der Fachexperte Kein Zugriff Seiten 244 - 246
        Autor:innen:
      6. Der populäre Individualist Kein Zugriff Seiten 246 - 248
        Autor:innen:
      7. „Feudale Inseln“ der Positionsmacht Kein Zugriff Seiten 248 - 251
        Autor:innen:
      1. Mehrheitsorganisation durch einzelne Beziehungen Kein Zugriff Seiten 251 - 254
        Autor:innen:
      2. Mehrheitsorganisation durch Gruppenbildung Kein Zugriff Seiten 254 - 257
        Autor:innen:
      3. Vom Nutzen Parteiübergreifender Freundschaften Kein Zugriff Seiten 257 - 259
        Autor:innen:
      4. Banalisierung und Substanzverlust der Politik Kein Zugriff Seiten 259 - 262
        Autor:innen:
      1. Das Problem mit der Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 262 - 267
        Autor:innen:
      2. Mediendemokratie Kein Zugriff Seiten 267 - 269
        Autor:innen:
      3. Intransparenz und fehlerhafte Entscheidungen Kein Zugriff Seiten 269 - 273
        Autor:innen:
      1. Informationsflüsse Kein Zugriff Seiten 273 - 277
        Autor:innen:
      2. Beratungsräume Kein Zugriff Seiten 277 - 281
        Autor:innen:
      3. Komplexitätsanforderungen Kein Zugriff Seiten 281 - 282
        Autor:innen:
      4. Zeitstrukturen Kein Zugriff Seiten 282 - 284
        Autor:innen:
      5. Der Verlust der Unabhängigkeit Kein Zugriff Seiten 284 - 287
        Autor:innen:
      1. Schutz in der Auseinandersetzung Kein Zugriff Seiten 287 - 291
        Autor:innen:
      2. Persönliche Identifikation und soziale Anerkennung Kein Zugriff Seiten 291 - 293
        Autor:innen:
      3. Tranquillitas Animi - „Wohlfühlen“ in der politischen Arbeit Kein Zugriff Seiten 293 - 296
        Autor:innen:
      4. Fehlende Privatsphäre und Entfremdung Kein Zugriff Seiten 296 - 299
        Autor:innen:
      5. Der Verlust der Unterscheidungsfähigkeit Kein Zugriff Seiten 299 - 301
        Autor:innen:
    1. Zwischen Institutioneller Trennung und Vernetzung Kein Zugriff Seiten 302 - 305
      Autor:innen:
    2. Berufspolitiker aus der Perspektive eines Feld-Habitus-Konzeptes Kein Zugriff Seiten 305 - 307
      Autor:innen:
    3. Zum konzeptionellen Mehrwert einer Perspektive politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 307 - 308
      Autor:innen:
    4. Feinde, Freunde und der Sinnhorizont politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 308 - 310
      Autor:innen:
    5. Verpflichtungsmechanismen politischer Freundschaft Kein Zugriff Seiten 310 - 313
      Autor:innen:
    6. Typen politischer Freundschaft auf der Grundlage differentieller Balance Kein Zugriff Seiten 313 - 314
      Autor:innen:
    7. Persönliche Verpflichtung und feldspezifische Rücksichtslosigkeit Kein Zugriff Seiten 314 - 315
      Autor:innen:
    8. Anwendungsbereiche und Handlungsrelevanz politischer Freundschaften Kein Zugriff Seiten 315 - 321
      Autor:innen:
    9. Ausblick Kein Zugriff Seiten 321 - 322
      Autor:innen:
  7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 323 - 340
    Autor:innen:
  8. Anhang Kein Zugriff Seiten 341 - 344
    Autor:innen:

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