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Zwischen staatlicher Souveränität und Völkerrechtsgemeinschaft

Deutschlands Haltung und Beitrag zur Entstehung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Das Werk analysiert das Verhältnis und den Beitrag Deutschlands zu einer staatenübergreifenden Gerichtsbarkeit im Zeitraum von 1899 bis etwa 1927 auf völkerrechtswissenschaftlicher, außenpolitischer und historischer Ebene. Die deutsche Kehrtwende von der starren, souveränitätsbetonten Haltung auf den beiden Haager Friedenskonferenzen bis zur Anerkennung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs steht im Spannungsfeld von einzelstaatlichem Souveränitätsanspruch und den Bedürfnissen einer Völkerrechtsgemeinschaft.

Dabei kristallisiert die Autorin den Souveränitätsbegriff als Vehikel und Spielball meist politischer Erwägungen heraus, die letztlich die Argumentation zur internationalen Gerichtsbarkeit prägten. Zunächst überwog sowohl auf wissenschaftlicher als auch politischer Ebene das Interesse, Deutschland im Machtgefüge der übrigen Staaten zu etablieren. In den Weltkriegsjahren und danach verstärkte die pazifistische Völkerrechtslehre zugunsten der internationalen Gerichtsbarkeit ihren Einfluss und auch das Auswärtige Amt hatte Einsicht in die politische Notwendigkeit, die niederlagebedingte militärische Schwächung durch ein höheres Maß an Rechtsverbindlichkeit auszugleichen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-6508-2
ISBN-Online
978-3-8452-3656-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Geschichte des Völkerrechts
Band
27
Sprache
Deutsch
Seiten
379
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
    1. Internationale Gerichtsbarkeit zwischen Souveränität und Völkergemeinschaft Kein Zugriff Seiten 15 - 20
      Autor:innen:
    2. Methode Kein Zugriff Seiten 20 - 21
      Autor:innen:
    3. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
    1. Skizzierung des Verlaufs der Ersten Haager Friedenskonferenz Kein Zugriff Seiten 25 - 29
      Autor:innen:
      1. Spannungsverhältnis zwischen Rechtsherrschaft und Souveränität als äußerer Rahmen Kein Zugriff Seiten 29 - 30
        Autor:innen:
      2. Institutionalisierung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 30 - 34
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Verharren beim Prinzip der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Stellung der Schiedsrichter Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Ein an Rechtsprinzipien orientiertes Verfahren Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Rechte des Gerichts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Institutionelle Absicherung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Scheitern des Schiedsgerichtsobligatoriums Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Herrschaft der Parteien über das Verfahren Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Charakter des Ständigen Schiedshofs Kein Zugriff Seiten 52 - 54
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Professor Karl Freiherr von Stengel Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Professor Philipp Zorn Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Haltung Deutschlands Kein Zugriff Seiten 57 - 66
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Deutschland innerhalb der Staatengemeinschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Friedensbewegung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Stand der deutschen Völkerrechtswissenschaft zur Jahrhundertwende Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Stellungnahmen zur internationalen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Deutsche Reaktionen auf die Erste Haager Friedenskonferenz Kein Zugriff Seiten 82 - 85
        Autor:innen:
      2. Einrichtung des Ständigen Schiedshofs Kein Zugriff Seiten 85 - 86
        Autor:innen:
      3. Tätigkeit des Ständigen Schiedshofs Kein Zugriff Seiten 86 - 90
        Autor:innen:
      4. Weitere schiedsgerichtsrelevante Entwicklungen Kein Zugriff Seiten 90 - 93
        Autor:innen:
      5. Vorbereitung der Zweiten Haager Friedenskonferenz Kein Zugriff Seiten 93 - 96
        Autor:innen:
    1. Skizzierung des Konferenzverlaufs Kein Zugriff Seiten 97 - 99
      Autor:innen:
      1. Obligatorische Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 99 - 105
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Begriffliche Neuorientierung und stärkere Institutionalisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Richterliche Gleichheit und Unabhängigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Richterauswahl Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Verzahnung von Ständigem Schiedshof und Cour de justice arbitrale Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Kontinuität der Rechtsprechung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Gleichbehandlung der Staaten und Unparteilichkeit des Spruchgremiums Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Übrige Neuerungen des Zweiten Haager Schiedsabkommens Kein Zugriff Seiten 114 - 116
        Autor:innen:
      1. Deutscher Entwurf Kein Zugriff Seiten 116 - 119
        Autor:innen:
      2. Britischer Entwurf Kein Zugriff Seiten 119 - 120
        Autor:innen:
      3. Gemeinsame Diskussionsgrundlage Kein Zugriff Seiten 120 - 123
        Autor:innen:
      4. Bedeutung Kein Zugriff Seiten 123 - 128
        Autor:innen:
      1. Vertretung des Deutschen Reichs Kein Zugriff Seiten 128 - 131
        Autor:innen:
      2. Deutschlands Haltung zur obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 131 - 135
        Autor:innen:
      3. DeutschesWirken insgesamt Kein Zugriff Seiten 135 - 138
        Autor:innen:
      1. Aufschwung Kein Zugriff Seiten 139 - 144
        Autor:innen:
      2. Souveränität, Machtstaat, Nationalismus Kein Zugriff Seiten 144 - 147
        Autor:innen:
      1. Bewährung des Ständigen Schiedshofs in der Völkerrechtspraxis Kein Zugriff Seiten 147 - 150
        Autor:innen:
      2. Entwicklungsperspektive Kein Zugriff Seiten 150 - 153
        Autor:innen:
      1. Hans Wehberg (1885–1962) Kein Zugriff Seiten 153 - 158
        Autor:innen:
      2. Walther Schücking (1875–1935) Kein Zugriff Seiten 158 - 162
        Autor:innen:
      3. Echo aufWehbergs und Schückings Konzeptionen Kein Zugriff Seiten 162 - 166
        Autor:innen:
      1. Interne Vorgänge und Überlegungen Kein Zugriff Seiten 167 - 174
        Autor:innen:
      2. Offizielle Stellungnahmen der Regierungsvertreter Kein Zugriff Seiten 174 - 177
        Autor:innen:
      3. Schiedsgerichtsverträge, Schiedsvertragsklauseln Kein Zugriff Seiten 177 - 179
        Autor:innen:
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 179 - 179
        Autor:innen:
      1. Initiativen zum Ausbau der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 179 - 182
        Autor:innen:
      2. Schiedsgerichtsfeindliche Tendenzen Kein Zugriff Seiten 182 - 187
        Autor:innen:
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 187 - 188
        Autor:innen:
    1. Gescheiterte Beilegung des österreichisch-serbischen Konflikts Kein Zugriff Seiten 189 - 191
      Autor:innen:
    2. Reaktion auf den Ausbruch desWeltkriegs Kein Zugriff Seiten 191 - 193
      Autor:innen:
    3. Gesellschaftliches Engagement für den Ausbau der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 193 - 196
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Inhalt der Rede Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Reaktionen auf die Rede Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Einordnung und Wertung der Rede Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Friedensangebot vom 12.12.1916 Kein Zugriff Seiten 206 - 210
        Autor:innen:
      3. Friedensresolution des Reichstags vom 19.7.1917 Kein Zugriff Seiten 210 - 212
        Autor:innen:
      4. Papstnote vom 1.8.1917 Kein Zugriff Seiten 212 - 214
        Autor:innen:
      5. Das Vierzehn-Punkte-Programm Wilsons vom 8.1.1918 Kein Zugriff Seiten 214 - 218
        Autor:innen:
      1. Denkschrift in den Akten des Auswärtiges Amts Kein Zugriff Seiten 218 - 222
        Autor:innen:
      2. Der Völkerbundentwurf vom Direktor der Rechtsabteilung Johannes Kriege Kein Zugriff Seiten 222 - 225
        Autor:innen:
      3. Walter Simons als neuer Direktor der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts Kein Zugriff Seiten 225 - 226
        Autor:innen:
      1. Zäsur in der Völkerrechtswissenschaft durch den Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 227 - 234
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Generelle Diskussion um den Ausbau der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ausgestaltung und Fortentwicklung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Fazit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Beginnende Beschäftigung mit dem Völkerbundgedanken Kein Zugriff Seiten 245 - 248
        Autor:innen:
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 248 - 251
        Autor:innen:
      1. Der Völkerbundentwurf der deutschen Regierung Kein Zugriff Seiten 251 - 255
        Autor:innen:
      2. Der Völkerbundentwurf der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 255 - 259
        Autor:innen:
      3. Der Völkerbundentwurf Matthias Erzbergers Kein Zugriff Seiten 259 - 262
        Autor:innen:
      4. Der Völkerbundentwurf Harry Graf Kesslers Kein Zugriff Seiten 262 - 264
        Autor:innen:
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 264 - 267
        Autor:innen:
      6. Errichtung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs Kein Zugriff Seiten 267 - 267
        Autor:innen:
      7. Friedliche Beilegung von Staatenstreitigkeiten im Rahmen der Völkerbundsatzung Kein Zugriff Seiten 267 - 272
        Autor:innen:
      8. Die Rolle Deutschlands bei der Verfassung des Statuts Kein Zugriff Seiten 272 - 276
        Autor:innen:
      9. Autor:innen:
        1. Vorschläge des juristischen Beratungsausschusses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Abänderungen und Annahme des Gerichtshofsstatuts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      10. Deutsche Reaktionen auf den Ständigen Internationalen Gerichtshof Kein Zugriff Seiten 286 - 295
        Autor:innen:
      1. Modellcharakter des deutsch-schweizerischen Schiedsgerichtsund Vergleichsvertrags für die schiedsvertragliche Bindung Deutschlands in der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 295 - 300
        Autor:innen:
      2. Genfer Protokoll, Locarno-Verträge und deutsche Unterzeichnung des Statuts Kein Zugriff Seiten 300 - 305
        Autor:innen:
  4. Autor:innen:
      1. Stellungnahmen der Rechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 306 - 318
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Ungedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 337 - 337
        Autor:innen:
      2. Gedruckte Quellen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Literatur Kein Zugriff Seiten 341 - 368
      Autor:innen:
    1. Personenregister Kein Zugriff Seiten 369 - 374
      Autor:innen:
    2. Sachregister Kein Zugriff Seiten 374 - 379
      Autor:innen:

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