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Das völkerrechtliche Werk von Georges Scelle im Frankreich der Zwischenkriegszeit

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Der französische Völkerrechtler Georges Scelle (1878-1961) entwarf in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswert moderne Theorie des Völkerrechts. Nach dem Schrecken des ersten Weltkriegs hoffte er wie viele andere Wissenschaftler und Friedensaktivisten auf ein friedliches, völkerrechtlich verfasstes Miteinander der Nationen im Rahmen des Völkerbunds. Die Entwicklung in Europa, überschattet von internationalen Konflikten und schweren inneren Krisen der Demokratien, ernüchterte diese Erwartungen bald.

Die Studie verortet Scelles Werk in der universitären Tradition der Dritten Republik und stellt seine politischen und theoretischen Überlegungen in den Kontext der Zwischenkriegszeit.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2688-5
ISBN-Online
978-3-8452-0199-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Geschichte des Völkerrechts
Band
13
Sprache
Deutsch
Seiten
289
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    Autor:innen:
    1. Rechtswissenschaft und Soziologie in der Dritten Republik Kein Zugriff Seiten 13 - 16
      Autor:innen:
    2. Die Dritte Republik zwischen den Weltkriegen Kein Zugriff Seiten 16 - 18
      Autor:innen:
    3. Forschungsstand und Methode Kein Zugriff Seiten 18 - 22
      Autor:innen:
    1. Die Völkerrechtswissenschaft zu Beginn der Dritten Republik Kein Zugriff Seiten 23 - 27
      Autor:innen:
      1. Die neue Bedeutung des Völkerrechts an den Rechtsfakultäten Kein Zugriff Seiten 27 - 31
        Autor:innen:
      2. Eine „nationale Schule“ des Völkerrechts? Kein Zugriff Seiten 31 - 33
        Autor:innen:
      3. Louis Renault und die französische Völkerrechtsliteratur bis zum ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 33 - 39
        Autor:innen:
      1. Verfassungsrecht und „synthèse républicaine“ Kein Zugriff Seiten 39 - 40
        Autor:innen:
      2. Ein anderer Staat, ein anderer Souverän: Die Auseinandersetzung mit der deutschen Staatsrechtslehre Kein Zugriff Seiten 40 - 43
        Autor:innen:
      3. Die positivistische Wissenschaftstradition Frankreichs Kein Zugriff Seiten 43 - 46
        Autor:innen:
    2. Rechtswissenschaft und nouvelles sciences sociales: Der Aufstieg der Soziologie und die veränderte Betrachtung des Rechts als soziales Phänomen Kein Zugriff Seiten 46 - 50
      Autor:innen:
      1. Der Staatsbegriff der „Théorie réaliste“ Kein Zugriff Seiten 50 - 54
        Autor:innen:
      2. Objektive „loi sociale“ und positives Recht Kein Zugriff Seiten 54 - 55
        Autor:innen:
      3. Duguits Ansatz im Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 55 - 57
        Autor:innen:
    3. Der Begriff der Solidarité im politischen und wissenschaftlichen Diskurs Kein Zugriff Seiten 57 - 62
      Autor:innen:
    1. Biographischer Überblick: Akademische Karriere mit politischem Zwischenspiel Kein Zugriff Seiten 63 - 75
      Autor:innen:
      1. Erwartungen an die neue Weltordnung des Präsidenten Wilson Kein Zugriff Seiten 75 - 80
        Autor:innen:
      2. Die französischen Verhandlungsziele von 1919 Kein Zugriff Seiten 80 - 83
        Autor:innen:
      3. Frankreichs Umgang mit den Ergebnissen des Friedensvertrags Kein Zugriff Seiten 83 - 86
        Autor:innen:
    2. „Den Blick auf die Realität richten“: Scelles Kommentare zur Situation in Frankreich nach dem Krieg Kein Zugriff Seiten 86 - 92
      Autor:innen:
      1. „Nie wieder Krieg“: Pazifistische Strömungen in der französischen Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 92 - 94
        Autor:innen:
      2. „Frieden durch Recht“: Die „Association pour la Paix par le Droit“ als Teil der organisierten Friedensbewegung Kein Zugriff Seiten 94 - 99
        Autor:innen:
      1. Aufbau und Entwicklung des Völkerbunds Kein Zugriff Seiten 99 - 102
        Autor:innen:
      2. Gegen die Politik der „Sécurité d’abord“ Kein Zugriff Seiten 102 - 104
        Autor:innen:
      3. Verständigung mit Deutschland und kollektive Sicherheit Kein Zugriff Seiten 104 - 110
        Autor:innen:
      1. Briands Europa-Plan und die Weltwirtschaftskrise Kein Zugriff Seiten 110 - 115
        Autor:innen:
      2. Die Mandschurei-Krise Kein Zugriff Seiten 115 - 116
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Der Umgang mit den Revisionsforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Frankreichs innenpolitische Schwierigkeiten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Politik Lavals gegenüber Italien und der deutsche Einmarsch in das Rheinland Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Der spanische Bürgerkrieg Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Zurück zu einem Gleichgewicht der Mächte? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Die „Niederlage“ der Demokratien Kein Zugriff Seiten 129 - 132
        Autor:innen:
      1. Die internationale Entwicklung als Hintergrund für ein radikales Umdenken in der Völkerrechtslehre Kein Zugriff Seiten 133 - 139
        Autor:innen:
      2. Realistische Methode und Entwicklungshypothese Kein Zugriff Seiten 139 - 142
        Autor:innen:
      3. Der soziologische Rechtsbegriff in der Tradition Durkheims und Duguits Kein Zugriff Seiten 142 - 146
        Autor:innen:
      4. Die biologischen Gesetzmäßigkeiten des „natürlichen Rechts“ Kein Zugriff Seiten 146 - 148
        Autor:innen:
      5. Die Abgrenzung zu den Naturrechtslehren Kein Zugriff Seiten 148 - 151
        Autor:innen:
      6. Die Geltung des positiven Rechts als „notwendige Hypothese“ Kein Zugriff Seiten 151 - 154
        Autor:innen:
      7. Die Aufgaben der Rechtswissenschaft als Sozialwissenschaft und die Idee der notwendigen sozialen Funktionen Kein Zugriff Seiten 154 - 157
        Autor:innen:
      8. Zeitgenössische Reaktionen auf Scelle Kein Zugriff Seiten 157 - 162
        Autor:innen:
      9. Die Kritik Kelsens Kein Zugriff Seiten 162 - 168
        Autor:innen:
      1. Die soziologische Erfassung des internationalen Milieus Kein Zugriff Seiten 168 - 175
        Autor:innen:
      2. Kritik an der Rechtspersönlichkeit des Staates und dem Modell der Staatengesellschaft Kein Zugriff Seiten 175 - 179
        Autor:innen:
      3. „Die von uns vertretene Lösung zielt keineswegs auf eine Enthauptung des Staates“: Der Staat als nationaler Service public Kein Zugriff Seiten 179 - 182
        Autor:innen:
      4. Überwindung politischer Konflikte durch technokratische Strukturen? Kein Zugriff Seiten 182 - 187
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die dogmatische Konstruktion des Individuums als Völkerrechtssubjekt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Völkerrechtssubjektivität und Menschenrechte Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Internationale Menschenrechte im geltenden Völkerrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die Menschenrechte zwischen „wissenschaftlicher Wahrheit“ und politischer Realität Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Der Minderheitenschutz nach dem Versailler Vertrag Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Scelles Begründung der Schutzrechte der Minderheiten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Sclles Konzept des Selbstbestimmungsrechts der Völker Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Gewohnheitsrecht, Rechtsprechung und Verträge als formelle Quellen des Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 210 - 215
        Autor:innen:
      2. Rechtssetzung durch die soziale Kompetenz eines gouvernement de fait Kein Zugriff Seiten 215 - 217
        Autor:innen:
      3. Das Problem des „peaceful change“ und die Revision von Verträgen nach Art. 19 Völkerbundsatzung Kein Zugriff Seiten 217 - 221
        Autor:innen:
      1. Kompetenz als zentraler Begriff der Scelle’schen Theorie Kein Zugriff Seiten 221 - 222
        Autor:innen:
      2. Kompetenz versus Souveränität in der französischen Völkerrechtslehre Kein Zugriff Seiten 222 - 225
        Autor:innen:
      3. Deutung der „compétence exclusive“ des Art. 15 VIII Völkerbundsatzung als Bestandteil der Kompetenzordnung Kein Zugriff Seiten 225 - 230
        Autor:innen:
      4. Die Praxis der völkerrechtlichen Anerkennung als Kompetenzbestätigung Kein Zugriff Seiten 230 - 232
        Autor:innen:
      5. Immanente Beschränkung jeder Kompetenz anhand ihres Ziels Kein Zugriff Seiten 232 - 236
        Autor:innen:
      6. Ambivalenz des Scelle’schen Kompetenzbegriffs zwischen Ermächtigung, Verpflichtung und Effizienzgarantie Kein Zugriff Seiten 236 - 238
        Autor:innen:
      7. Scelles Begriff des „gouvernement international“ Kein Zugriff Seiten 238 - 243
        Autor:innen:
      1. Der Völkerbund als gouvernementale Struktur einer internationalen Gesellschaft im Übergangsstadium Kein Zugriff Seiten 243 - 244
        Autor:innen:
      2. Scelles Kritik an der Organisationsstruktur des Völkerbunds Kein Zugriff Seiten 244 - 250
        Autor:innen:
      3. Die wegweisende Rolle der internationalen Arbeitsorganisation Kein Zugriff Seiten 250 - 253
        Autor:innen:
      4. Der Völkerbund als „système fédératif“ in der Theorie Scelles Kein Zugriff Seiten 253 - 258
        Autor:innen:
  3. Zusammenfassung: Georges Scelle und die Vision eines föderalen Weltrechtssystems Kein Zugriff Seiten 259 - 264
    Autor:innen:
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 265 - 266
    Autor:innen:
  5. Georges Scelle: Schriften in chronologischer Reihenfolge Kein Zugriff Seiten 267 - 274
    Autor:innen:
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 275 - 289
    Autor:innen:

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