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Zeitschrift

Industrielle Beziehungen

Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management
Herausgeber:innen:
Prof. Dr. Markus Hertwig, Prof. Dr. Stefan Kirchner, Prof. Dr. Wenzel Matiaske, Prof. Dr. Werner Nienhüser, Prof. Dr. Susanne Pernicka, Dr. Sophie Rosenbohm, Prof. Dr. Martin Schneider, Prof. Dr. Stefan Süß
Verlag:
 

Über die Zeitschrift

Industrielle Beziehungen sind jene Netzwerke, Institutionen und Systeme, in die die verschiedenen Akteurinnen und Akteure der Arbeitswelt eingebunden sind und mit denen sie ihre wirtschaftlichen Austauschverhältnisse und sozialen Konfliktbeziehungen faktisch gestalten und normativ regeln. Es reicht heute nicht mehr aus, diese Akteurinnen und Akteure mit dem traditionellen dichotomischen Modell von Kapital und Arbeit zu beschreiben; ihre mannigfache Ausdifferenzierung in Rollen, Koalitionen und Organisationen sowie ihre zunehmende Interdependenz machen komplexere Analysekonzepte erforderlich. In angelsächsischen Ländern konnten sich Industrial Relations schon früh als eigenständiges Wissenschafts- und Praxisgebiet etablieren. Im deutschen Sprachraum fand dieses Feld nur bei einem kleinen Kreis von Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen Aufmerksamkeit, obwohl die deutsche institutionelle Lösung des industriellen Konflikts wegen seines Erfolgs in vielen Ländern mit großem Interesse studiert wurde. In jüngster Zeit wird den industriellen Beziehungen auch in Deutschland größere Aufmerksamkeit gewidmet. Es sind vor allem die organisatorischen und technischen Umwälzungen in der Arbeitswelt und die politischen Veränderungen in Europa, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker vor neue Herausforderungen stellen. Die europäische Einigung provoziert den Vergleich der historisch herausgebildeten nationalen Systeme industrieller Beziehungen und wirft die Frage auf nach ihrer Leistungsfähigkeit für die Konflikt- und Problemverarbeitung in einer dynamischen, vom globalen Wettbewerb bestimmten Wirtschaft. Industrielle Beziehungen werden nunmehr auch als zentrale Aufgabe des Managements gesehen. Der Untertitel – Arbeit, Organisation und Management – trägt diesen Veränderungen Rechnung. Die Zeitschrift will den genannten Wandel zum Thema machen und bietet allen an den industriellen Beziehungen Interessierten ein aktuelles Forum der Analyse und Diskussion.

Es erscheinen 4 Ausgaben pro Jahr.

Zielgruppen: Wissenschaft: Industriesoziolog:innen, Wirtschaftssoziolog:innen, Arbeitsoziolog:innen, Organisationssoziolog:innen, Betriebswirt:innen, Volkswirt:innen; Praktiker aus den Bereichen Management, Digitalisierung, Industrie.


Bibliographische Angaben

ISSN-Print
0943-2779
ISSN-Online
1862-0035
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Zeitschrift

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Cover der Ausgabe: Industrielle Beziehungen Jahrgang 32 (2025), Heft 1
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Jahrgang 32 (2025), Heft 1
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Der Beitrag liefert einen Überblick über quantitative Studien zu Gewerkschaften und Tarifvertragsbeziehungen in Subsahara-Afrika. Er diskutiert die Konsequenzen von Gewerkschaften für Löhne, Ungleichheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und...
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Ausgehend von der Annahme, dass die Systeme industrieller Beziehungen in vielen afrikanischen Ländern immer auf dauerhafte und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse orientierten, untersucht dieser Beitrag die Fähigkeit von Gewerkschaften,...
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Dieser Artikel befasst sich mit der Organisierung von Altmetallhändler*innen in Lagos seit Anfang der 2010er Jahre. Seit den 1990er Jahren beruhten die Aktivitäten von Altmetallhändler*innen auf der Kommodifizierung von Arbeit und...
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