Ausgaberestriktionen der Länder in Deutschland
Das Beispiel Freie Hansestadt Bremen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Der bundesstaatliche Finanzausgleich geht von der Fiktion eines gleichen Bedarfs je Einwohner aus. Die empirische Analyse zeigt aber, dass bundesgesetzliche Vorschriften und andere Verpflichtungen, auf die die Landespolitik keinen Einfluss hat, zu deutlich unterschiedlichen Lasten führen.
Diese vor allem sozialpolitischen Lasten fallen in den finanzschwachen Ländern deutlich höher aus als in den finanzstarken. Die Finanzkraftunterschiede werden durch die extern verursachten Belastungen zu Lasten der finanzschwachen Länder erhöht. Ihnen bleiben weniger Mittel für originäre Landesaufgaben - in der Folge sind sie gezwungen, sich zur Erfüllung ihrer verfassungsmäßigen Aufgaben in einem höheren Maß zu verschulden.
Der Zirkel aus unterdurchschnittlichen Einahmen und höheren extern verursachten Lasten führt zu weniger zukunftsorientierten Ausgaben, aber zu höheren Zinsbelastungen. Verschärft wird die Problemlage in den Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit durch einen dauerhaften Bevölkerungsverlust. Eine negative demografische Dynamik schlägt sich unmittelbar in niedrigeren Ansprüchen im Länderfinanzausgleich und damit geringeren Einnahmen nieder, die Lasten nehmen dem gegenüber jedoch nicht oder nur sehr langsam ab.
Aus einer solchen Situation kann sich ein Land wie Bremen, an dessen Daten die Problematik beispielhaft aufgezeigt wird, nicht mehr selbst befreien.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3572-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1064-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 110
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6 Wolfgang Renzsch
- Ziel der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Wolfgang Renzsch
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Wolfgang Renzsch
- Die Finanzverfassung des Grundgesetzes als Folgeverfassung Kein Zugriff Seiten 14 - 18 Wolfgang Renzsch
- Verwerfungen und ihre Ursachen Kein Zugriff Seiten 18 - 22 Wolfgang Renzsch
- Historische Determinanten Kein Zugriff Seiten 23 - 27 Wolfgang Renzsch
- Bremen im Globalisierungsprozess Kein Zugriff Seiten 27 - 32 Wolfgang Renzsch
- Die Einnahmen Kein Zugriff Seiten 33 - 35 Wolfgang Renzsch
- Die Wirtschaftskraft Bremens und das Steueraufkommen Kein Zugriff Seiten 35 - 40 Wolfgang Renzsch
- Die Einwohnerentwicklung Bremens und die finanziellen Konsequenzen Kein Zugriff Seiten 40 - 42 Wolfgang Renzsch
- Bevölkerungsentwicklung und Einnahmen Bremens im bundesstaatlichen Finanzausgleich Kein Zugriff Seiten 42 - 43 Wolfgang Renzsch
- Die Belastungen Bremens im Vergleich Kein Zugriff Seiten 43 - 47 Wolfgang Renzsch
- Die Sozialhilfe bis 2004 Kein Zugriff Seiten 47 - 54 Wolfgang Renzsch
- Die Sozialhilfe nach »Hartz IV« Kein Zugriff Seiten 54 - 56 Wolfgang Renzsch
- Die Geldleistungen im Einzelnen Kein Zugriff Seiten 56 - 60 Wolfgang Renzsch
- Kosten für Unterkunft und Heizung von Arbeitssuchenden Kein Zugriff Seiten 60 - 62 Wolfgang Renzsch
- Wohngeld Kein Zugriff Seiten 62 - 64 Wolfgang Renzsch
- Ausbildungsförderung Kein Zugriff Seiten 64 - 67 Wolfgang Renzsch
- Zwischenfazit: Belastungen durch Sozialhilfe und Geldleistungen 2005 und 2006 Kein Zugriff Seiten 67 - 70 Wolfgang Renzsch
- Versorgungslasten Kein Zugriff Seiten 71 - 74 Wolfgang Renzsch
- Zinsbelastungen Kein Zugriff Seiten 74 - 78 Wolfgang Renzsch
- Die Seehäfen Kein Zugriff Seiten 79 - 89 Wolfgang Renzsch
- Die Hochschulen Kein Zugriff Seiten 89 - 94 Wolfgang Renzsch
- Wolfgang Renzsch
- Handlungsoptionen Kein Zugriff Wolfgang Renzsch
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 105 - 110 Wolfgang Renzsch





