In der ZParl werden alle Bereiche der Politik behandelt, in denen es um Legitimations- und Repräsentationsfragen geht. Bundes- und Landesparlamentarismus, Aspekte der kommunalen Ebene und Verfassungsfragen sowie Probleme des internationalen Parlamentsvergleichs stehen im Vordergrund. Auch die parlamentarische Entwicklung anderer Staaten wird behandelt. Die ZParl vermittelt wissenschaftlich gesicherte und systematisch strukturierte politische Informationen. Den größten Raum nehmen die Dokumentationen und Analysen ein. Zudem finden sich in jedem Heft Aufsätze, die wichtige Themen umfassender betrachten und neue Denkanstöße geben. Immer wieder ist die ZParl Plattform für Diskussionen; zudem werden die jeweils neuesten Titel zu allgemeinen Parlamentsfragen vorgestellt und Neuerscheinungen zu den Schwerpunktthemen eines Heftes im Literaturteil besprochen. In ihren „Mitteilungen“ unterrichtet die ZParl unter anderem über die Seminare, Diskussionsforen und Vortragsveranstaltungen der Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen (DVParl). Die Hefte eines jeden Jahrgangs sind mit einem Sach- und Personenregister versehen. Damit erhält jeder Band den Charakter eines Nachschlagewerkes zur Institutionen- und vergleichenden Regierungslehre. In den mehr als vierzig Jahren ihres Bestehens ist die ZParl als „Datenbank“ ein Beitrag zur Chronik der Bundesrepublik geworden. Homepage: www.zparl.nomos.de
Seit 1973 veröffentlicht die Redaktion „Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages“ in der ZParl zu Beginn einer neuen Wahlperiode aktuelle Statistiken, die insbesondere das Geschehen im Deutschen Bundestag der jeweils vergangenen...
Wie der Bundestag arbeitet, hängt zum Großteil von den Fertigkeiten und Fähigkeiten seiner Mitglieder ab. Kompetenz und Wirkungschancen der Abgeordneten werden nicht zuletzt durch den von ihnen zuvor ausgeübten Beruf bestimmt. Anknüpfend an...
Der Beitrag dokumentiert die Interessenartikulation in den Ausschüssen des 19. Deutschen Bundestages (2017 bis 2021) und schreibt frühere Erhebungen fort. Im 19. Bundestag haben Sachverständigenkontakte weiter an Bedeutung hinzugewonnen, ohne...
Im Kern der Mixed Methods-Studie steht die Forschungsfrage, inwiefern sich die parlamentarische Kommunikation zu gleichstellungspolitischen Themen verschlechtert hat, nachdem die AfD in den Deutschen Bundestag eingezogen ist. Die Analyse basiert auf...
Der Beitrag untersucht die Grenzen regierungsamtlicher Informations- und Äußerungstätigkeit im Rahmen parlamentarischer Debatten. Um zu ermitteln, inwieweit Regierungsmitglieder im Rahmen von Redebeiträgen im Parlament einer Pflicht zur...
Im Verfahren Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse kommt Akten als Mittel des Urkundsbeweises eine besondere Bedeutung und gegenüber Zeugenaussagen ein höherer Beweiswert zu, denn das Gedächtnis von Zeugen kann aus mancherlei Hinsicht...
Für Wahlen zum Europäischen Parlament in Deutschland gilt ein Wahlsystem, das vier wesentliche Nachteile mit sich bringt: (1) Es fehlt ein Mechanismus zur Sicherstellung einer regional ausgewogenen Verteilung der Abgeordneten; (2) geschlossene...
Bei der Direktwahl des Oberbürgermeisters der Stadt Ludwigshafen im Jahr 2025 wurde der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD) nicht zur Wahl zugelassen, da Zweifel an seiner Verfassungstreue bestanden. Die AfD kritisierte dies als...
Bisher hat sich die Forschung zur deskriptiven Jugendrepräsentation in Parlamenten vornehmlich auf die nationale Ebene und vereinzelt in föderalen Staaten auf die subnationale Ebene konzentriert. Dieser Fokus wird hier erweitert durch eine Analyse...
Die parlamentarische Demokratie befindet sich in einer Krise, gesellschaftliches Vertrauen in demokratische Institutionen und ihre Repräsentanten wird geringer. Während Plebiszite in Zeiten des Rechtspopulismus als riskante Option zur Linderung...
Fragen der Regulierung des Lobbyismus sind in der Politik der Bundesrepublik über einen langen Zeitraum hinweg nur phasenweise und mit wechselnden Schwerpunkten thematisiert worden. Erst seit Beginn der 2000er Jahre werden die verschiedenen...
Der Bundestag findet aus der Dauerschleife von Novellierungen seines Wahlgesetzes nicht heraus. Bisherige Bemühungen waren dadurch eingeschränkt, dass die überkommene Stimmgebung durch die Wählerschaft beibehalten wurde. Ohne diese Beschränkung...