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Der Unruhige

Zu Lessings philosophisch-literarischen Anfängen
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Gotthold Ephraim Lessings intellektuelle Unruhe erweist sich als Ausdruck einer philosophischen Existenzweise, die sein literarisches Schaffen durchdringt und anleitet. Magdalena Frickes Studie lädt dazu ein, Lessing so zu verstehen, wie er sich selbst verstand: als Philosophen. Seine Selbstauffassung konstituiert sich in einem unablässigen Erkenntnisstreben und in einer Verantwortung für die Formung der menschlichen Seele, die aus der moralisch-politischen Reflexivität seines Denkens erwächst. Die Präsentationsweise der literarischen Werke trägt dieser doppelten Bestimmung der Philosophie in kunstvoller Weise Rechnung. Fricke rekonstruiert die geschichtlichen Zusammenhänge, in denen sich Lessing zum philosophischen Schriftsteller entwickelt, und schafft damit die Voraussetzung für ein angemessenes Verständnis seiner Werke. Sie zeigt in genauen Lektüren zentraler Texte, wie der junge Autor der Dichtung philosophisches Gewicht verleiht und sie in den Dienst der Erkenntnis und Selbstvervollkommnung stellt. Damit erscheint eine der herausragenden Gestalten des 18. Jahrhunderts in neuem Licht.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-8353-5896-6
ISBN-Online
978-3-8353-8959-5
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
336
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    1. Verfolgung der Wahrheit: Philosophie als radikales Fragen Kein Zugriff
    2. Lehre der Tugend: Philosophie als Seelenleitung Kein Zugriff
    3. Ziele und Grundsätze der Untersuchung Kein Zugriff
    1. 1.1 Prägende Pädagogen: Johann Gottfried Heinitz und Johann Albrecht Klimm Kein Zugriff
    2. 1.2 Philosophieren im Kästner-Kreis Kein Zugriff
    3. 1.3 Kästners Verteidigung der Philosophie Kein Zugriff
    4. 1.4 Mylius’ anonyme und clandestine Publikationen Kein Zugriff
    5. 1.5 Mylius als Philosoph Kein Zugriff
    1. 2.1 Die erste Anstellung: In Johann Andreas Rüdigers Bibliothek Kein Zugriff
    2. 2.2 Der Fall Johann Adam Rüdiger: Festungshaft für den Verleger einer Edelmann-Apologie Kein Zugriff
    3. 2.3 Voß, Lessing und La Mettrie Kein Zugriff
    4. 2.4 Das ›Examen de la Religion‹ und seine deutsche Übersetzung Kein Zugriff
    1. 3.1 Die Verführbarkeit des Philosophen Kein Zugriff
    2. 3.2 Motive und Inhalte der Selbsttäuschung Kein Zugriff
    3. 3.3 Der Weise im Verhältnis zur Menge Kein Zugriff
    4. 3.4 Gott im Verstand und im Gefühl Kein Zugriff
    5. 3.5 Psychologische Argumente für die natürliche Religion Kein Zugriff
    6. 3.6 Die Maulwurfsfabel Kein Zugriff
    7. 3.7 Kritik der materialistischen Seelenlehre Kein Zugriff
    8. 3.8 Philosophische Verhaltenslehre Kein Zugriff
    1. 4.1 Exposition: Philosophie und Freundschaft Kein Zugriff
    2. 4.2 Ein Materialist mit vielversprechenden Anlagen Kein Zugriff
    3. 4.3 Freigeisterei als politisches Problem Kein Zugriff
    4. 4.4 Bekehrungseifer als politisches Problem Kein Zugriff
    5. 4.5 Vorführung einer erhebenden Rhetorik Kein Zugriff
    6. 4.6 Philosophische Politik der Freundschaft Kein Zugriff
    1. 5.1 Motivation und Struktur der ›Rettung‹ Kein Zugriff
    2. 5.2 Die natürliche Religion im Gewand des Islam Kein Zugriff
    3. 5.3 Die Beweise für das Christentum systematisch verdächtig gemacht Kein Zugriff
    4. 5.4 Die implizite Werbung für den ganzen Cardan Kein Zugriff
    5. 5.5 Die uneingelöste ›philologische Rettung‹ Cardans Kein Zugriff
    6. 5.6 ›haec parum philosophos attinent?‹ Kein Zugriff
    1. 6.1 Forschungsgeschichte und Forschungskritik Kein Zugriff
    2. 6.2 Die Aufhebung des Wahlmodells Kein Zugriff
    3. 6.3 Die Aufhebung des Dualismus von Gott und Welt Kein Zugriff
    4. 6.4 Die Neuinterpretation des dreieinigen Gottes Kein Zugriff
    5. 6.5 Das geistmetaphysische Trinitätsmodell: menschliches und göttliches Denken Kein Zugriff
    6. 6.6 Das Problem der transzendentalen Einheit Kein Zugriff
    7. 6.7 Gymnastik des Geistes Kein Zugriff
    1. 7.1 Gemeinsame Spinoza-Studien (1754/1755) Kein Zugriff
    2. 7.2 Der Briefwechsel anlässlich der ›Wissowatius‹-Schrift Kein Zugriff
    3. 7.3 Mendelssohns Reaktion auf die Pläne zum ›Theologischen Nachlaß‹ Kein Zugriff
    4. 7.4 Die »Unschädlichkeit des ›geläuterten‹ Pantheismus« in den ›Morgenstunden‹ Kein Zugriff
    5. 7.5 Die Deutung des ›Christentums der Vernunft‹ als Freundschaftsdienst Kein Zugriff
  1. Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 295 - 298
      1. A. Siglen der Werkausgaben und abgekürzt zitierten Literatur Kein Zugriff
      2. B. Ungedruckte Quellen Kein Zugriff
      3. C. Gedruckte Quellen Kein Zugriff
      4. D. Forschungsliteratur (ab 1830) Kein Zugriff
    1. Register Kein Zugriff
    2. Dank Kein Zugriff

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