Sein und Welt
Die Fragmente neu übersetzt und kommentiert von Helmuth Vetter- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Das »Lehrgedicht« des Parmenides, das nur in Fragmenten erhalten ist, gehört zu den Grundtexten der antiken Philosophie. Die Forschungen zu Parmenides gehen mehrheitlich davon aus, dass das Sein als abstrakter Begriff jenseits von Zeit und Werden, die Welt dagegen als bloßer Schein zu verstehen sei. Die hier vorliegende Interpretation
geht demgegenüber von einem grundlegend anderen Ansatz aus:
1. Das Sein ist nicht überzeitlich und kein abstraktes Eines, sondern es einigt und hält die in der überlieferten Kosmologie aufgebrochenen Gegensätze zusammen. 2. Die Welt ist nur für die im Irrtum befangenen Sterblichen bloßer Schein. sie wird von Parmenides nicht verneint, sondern auf ihre Wahrheit zurückgeführt. 3. Die in der Tradition immer wieder von neuem gestellte Frage nach der Einheit der Fragmente erhält dadurch eine Basis für weitere Untersuchungen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-495-48801-0
- ISBN-Online
- 978-3-495-81801-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 256
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- a. Problemanzeige Kein Zugriff
- b. Herausforderung und Aneignung Kein Zugriff
- a. Hinweise zur Interpretation Kein Zugriff
- a. Philosophie und Philologie Kein Zugriff
- i. »Vorsokratiker« Kein Zugriff
- ii. »Philosophie« · »Ontologie« Kein Zugriff
- i. Spekulation und System Kein Zugriff
- i. Historische Methode Kein Zugriff
- ii. Vorgänger in der östlichen Literatur Kein Zugriff
- iii. Λόγον διδόναι – Europa? Kein Zugriff
- a. Leben Kein Zugriff
- i. Überlieferung Kein Zugriff
- iv. Titel Kein Zugriff
- v. Lehrgedicht Kein Zugriff
- vi. Dichtung und Philosophie Kein Zugriff
- i. Orphik Kein Zugriff
- ii. Pythagoreer Kein Zugriff
- iii. Xenophanes Kein Zugriff
- i. Zenon von Elea Kein Zugriff
- ii. Melissos aus Samos Kein Zugriff
- i. Zeitgenossen Kein Zugriff
- vii. Gemeinsames · Trennendes Kein Zugriff
- a. Platon Kein Zugriff
- b. Aristoteles Kein Zugriff
- c. Die Stoa Kein Zugriff
- d. Skeptizismus Kein Zugriff
- 1. Zur Übersetzung Kein Zugriff
- 2. Text · Übersetzung · Worterklärungen Kein Zugriff
- Vorbemerkung. Kein Zugriff
- 1. Initiation (B 1.1–21) Kein Zugriff
- a. Die Göttin Kein Zugriff
- b. Der Kuros Kein Zugriff
- a. Νοεῖν Kein Zugriff
- b. Εἶναι Kein Zugriff
- c. Αὐτό Kein Zugriff
- d. Das Worumwillen Kein Zugriff
- a. An- und Abwesen Kein Zugriff
- b. Ursprungslosigkeit Kein Zugriff
- a. Ausweglosigkeit: Das Nichts Kein Zugriff
- b. Irrwege: Die unwissenden Sterblichen Kein Zugriff
- a. Ἔλεγχος und λόγος Kein Zugriff
- i. Die Zeichen des Seins Kein Zugriff
- i. Das Ganze Kein Zugriff
- viii. Die Unversehrtheit der Kugel des Seins Kein Zugriff
- iii. Notwendigkeit: Ἀνάγκη und Μοῖρα Kein Zugriff
- x. Die πίστις ἀληθής Kein Zugriff
- a. Vorgriff auf Aristoteles Kein Zugriff
- b. Profane Zeit · heilige Zeit Kein Zugriff
- i. Setzungen Kein Zugriff
- xi. Namen Kein Zugriff
- b. Sein und Schein Kein Zugriff
- 9. Die Kosmologie des Parmenides (B 9 – B 19) Kein Zugriff
- Corrolaria Kein Zugriff
- 1. Siglen Kein Zugriff
- 2. Zeittafel Kein Zugriff
- 3. Personen Kein Zugriff
- Alphabetisches Verzeichnis aller im Buch zitierten Schriften: Kein Zugriff
- 5. Sachregister Kein Zugriff
- Bio-bibliographische Notiz Kein Zugriff





